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United Volleys biegen in Rottenburg 0:2-Rückstand um

Bundesligen: United Volleys biegen in Rottenburg 0:2-Rückstand um

06.12.2015 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 791 Ansichten

Das Veilchen, welches das linke Auge von Libero Florian Ringseis zierte, war symbolträchtig - auch wenn er die Verletzung nicht in dem Spiel erlitt, das er und seine United Volleys nach 0:2-Satzrückstand gegen starke Gastgeber aus Rottenburg gerade noch zu einem 3:2 (21:25, 16:25, 25:19, 25:19, 15:13) umgebogen hatten.

United Volleys biegen in Rottenburg 0:2-Rückstand um - Foto: United Volleys

Libero Florian Ringseis trug trotz „Veilchen“ zum hart erkämpften Sieg in Rottenburg bei. (Foto: United Volleys)

Dass der österreichische Nationalspieler am Ende doch noch erschöpft aber glücklich lächeln konnte, war einem mentalen Kraftakt nach der Zehn-Minuten-Pause zu verdanken. Zuvor schien es lange so, als wäre den Hessen gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte auswärts einfach kein Glück beschieden.

Nach den Galavorstellungen zuhause gegen Friedrichshafen und Düren fanden die Uniteds auch beim Tabellenachten in der Tübinger Paul Horn Arena lange nicht richtig ins Spiel und schafften es nicht, die zuletzt so beeindruckende Dominanz aufs Spielfeld zu bringen. Nach zwei klaren Satzgewinnen hatten die stark und engagiert aufspielenden Schwaben nicht nur aufgrund der "Lach-Yoga"-Pauseneinlage viel Grund zur Freude. Kapitän Christian Dünnes wurde vom TVR-Block eng bewacht, Aufschlag und Annahme der Gäste mangelte es zu oft an Stabilität, und auch die zu hohe Fehlerquote verhinderte, dass der nötige Druck gegenüber Rottenburg aufgebaut wurde.

Die zehnminütige Unterbrechung gab Cheftrainer Michael Warm die willkommene Gelegenheit, einige kleine aber wirkungsvolle Umstellungen vorzunehmen, die sich in der Summe fortan auszahlen sollten. Erstmals waren es in Durchgang drei nun die United Volleys, die frühzeitig einen Vorsprung erkämpften und diesen bis zum Schluss verbissen verteidigte, vor allem dank eines nun immer sicherer punktenden Christian Dünnes . Zusammen mit dem zweiten Team-Routinier Lukas Bauer lief der Kapitän nun regelrecht heiß.

Immer wieder sorgte das "dynamische Duo" in entscheidenden Momenten für den Punktgewinn. Nicht umsonst war es zwei Mal Bauer, der jeweils gleich den ersten Satzball zum 1:2 und zum 2:2 verwandelte. Aber auch Moritz Reichert und der für Bryan Fraser ins Spiel gekommene Jan Klobucar auf außen sowie Georg Escher in der Mitte traten nun deutlich selbstbewusster auf und ließen sich auch von der aufopferungsvollen Abwehrarbeit der Rottenburger nicht mehr aus der Ruhe bringen.

So hatten sich die Uniteds auch im Tiebreak schon recht komfortabel abgesetzt, bevor sie es in einer emotionalen Schlussphase noch einmal spannend machten. Und natürlich blieb es einmal mehr Topscorer Christian Dünnes überlassen, den zweiten Matchball im gegnerischen Feld zu versenken. Betrübter als von den verlorenen zwei Sätzen zeigte sich United-Coach Michael Warm anschließend über die unnötige Reaktion seines Rottenburger Pendants Hans Peter Müller-Angstenberger , der nach einer strittigen Entscheidung kurz vor Schluss aufs Feld und nach Spielende noch einmal direkt auf den Schiedsrichter zugestürmt war: "Wenn jemand zum wiederholten Mal derart die Kontrolle verliert, dann ist mir das auch als Kollege peinlich. Da ist, bei aller Freundschaft, eine Grenze eindeutig überschritten", so Warms Kommentar zu der mit Rot geahndeten Aktion.

Mit nunmehr 18 Punkten rangiert der Aufsteiger weiterhin auf Tabellenplatz zwei, hinter den bislang unangefochtenen Berlinern und drei Zähler vor Titelverteidiger Friedrichshafen. Da darf man wohl durchaus zufrieden sein, wenn man aus der Fremde zwar ein blaues Auge, aber eben auch den sechsten Saisonsieg mitgebracht hat.

 

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