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Starker Aufsteiger Straubing fordert den Aachenerinnen alles ab

Bundesligen: Starker Aufsteiger Straubing fordert den Aachenerinnen alles ab

12.11.2015 • Bundesligen • Autor: André Schnittker 535 Ansichten

Aachen. In einem durch viele Leistungsschwankungen beherrschten Spiel lieferten sich die Ladies in Black und der Aufsteiger von NawaRo Straubing ein zumindest in Spannungsmomenten reiches Match. Mit 3:1 (26:24, 18:25, 25:19, 25:17) gewann Aachen nach genau zwei Stunden und einer Minute Echtzeit vor knapp 1000 Zuschauern im mal wieder stimmungsvollen Hexenkessel Neuköllner Straße.

Starker Aufsteiger Straubing fordert den Aachenerinnen alles ab - Foto: Ladies in Black Aachen

Foto: Ladies in Black Aachen

Dabei merkte man irgendwie beiden Teams die jeweilige am Wochenende erlittene 0:3-Niederlage an (Straubing gegen Stuttgart, Aachen gegen Wiesbaden) - häufig wirkten die Angreiferinnen unsicher bzw. es fehlte das ein oder andere Mal das in den vorherigen Matches spürbare Selbstbewusstsein am Netz. Und mit den Fehlaufschlägen der Aachenerinnen kann man normalerweise solch ein Spiel sicher nicht gewinnen, folglich mussten die Gäste aus Niederbayern ähnlich viele Fehler gemacht haben. Aachens Trainer Marek Rojko bat nach dem Match ein wenig um Verständnis, denn in den wenigen Einheiten nach der Wiesbaden-Pleite sei es nun mal sehr schwer, die Enttäuschung der Niederlage aus den Köpfen seiner Spielerinnen zu bekommen und er war froh, "dass es wieder ein Sieg gegen einen sehr starken Aufsteiger - mit optimaler Punktausbeute - geworden ist."

Das stimmgewaltige Aachener Publikum, unter das sich viele karnevalistisch Kostümierte gemischt hatten, freute sich trotzdem über viele lange und oft spannende Ballwechsel mit immer wieder starken Angriffsaktionen der Gäste. Durchgang 1 ging knapp und zum Ende glücklich ans Heimteam, der zweite Satz deutlich an die Gäste, gegen die der Aachener Block lange Zeit brauchte, um dann ab Mitte des dritten Durchgangs endlich spielentscheidend konstant und häufig zuzupacken. Ab dieser Phase war der Mut auf Aachener Seite wieder erkennbar und die Mannschaft, die etwas mehr den Sieg wollte, setzte sich damit auch durch. Beste Spielerinnen der Partie wurden leweils Mittelblockerinnen, auf Straubinger Seite Barbora Purchartova, bei den LiB war es diesmal Ivona Svobodnikova.

Natürlich stand auch diese Begegnung unter dem Motto "Klenkes hoch": in der 10-Minuten-Pause regte Fan-Vertreter und Lappenclown Olaf Lindner an, dass wenn jeder Zuschauer bis zum nächsten Spiel es schaffen würde, jeweils 65 Euro im Freundes- und Bekanntenkreis zu sammeln und dann mitzubringen, das dann damit schon ein sehr großes Loch gestopft wäre.

Viel Regenerationszeit bleibt dem Trainerstab und seinen Spielerinnen nicht, denn das nächste Meisterschaftsspiel ist bereits am kommenden Samstag: um 19.00 Uhr erwarten die Aachenerinnen um Kapitänin Laura Weihenmaier zum NRW-Derby den USC Münster. Und am darauffolgenden Mittwoch um 19:30 Uhr gibt es erneut ein Heimspiel: hier heißt der Gegner im Deutschen Volleyball-Pokal im Viertelfinale VT Aurubis Hamburg. Mal sehen, wie man diese drei Spiele in acht Tagen verkraften kann.

 

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