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Mühevoller Tiebreak-Sieg am See für SSC-Volleyballer

2. Bundesligen: Mühevoller Tiebreak-Sieg am See für SSC-Volleyballer

09.11.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Philipp Schätzle 624 Ansichten

Diego Ronconi hat im Vorfeld versprochen eine erfolgreiche Lösung ab dem kommenden Spiel zu präsentieren und er hat sein Versprechen gehalten. Mit 3:2 (22:25, 25:22, 22:25, 25:20, 15:13) gewann sein Team beim starken Aufsteiger Mimmenhausen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und kompensierte damit den Weggang Kochs und die längerfristige Abwesenheit Heidaks. Die rund 200 Zuschauer in Salem verfolgten einen zähen Kampf um die Punkte, bei dem die Teams auf Augenhöhe spielten.

Ronconis Start-Sechs besteht wie seit einigen Spielen aus Heidebrecht im Zuspiel und Kallfaß auf der Diagonalposition, dafür rutscht Marko Kienast neben Benjamin Dollhofer auf die Außenposition - Markus Wintergerst startet erstmals mit Marius Strotjohann, der zunächst den angeschlagenen Thorben Sandmeier ersetzt, in der Mitte. Als Libero-Lösung hat sich Ronconi im Vorfeld auf ein Libero-Duo festgelegt. Andrej German bestreitet sein erstes Spiel dieser Saison und steht für die Annahme auf dem Parkett - Timo Goes soll in der Abwehr wirbeln. Der erste Satz ist erwartungsgemäß heiß umkämpft, beide Teams schenken sich nichts. Über die Spielstände 8:7, 16:16 und 21:22 geht es in die Endphase. Mimmenhausen punktet gleich zweimal nach starker Abwehrleistung und gewinnt den ersten Satz. Zu wenig Entschlossenheit und Wille kann man den Karlsruhern vorwerfen, doch spielerisch gibt es neben zu drucklosen und fehleranfälligen Aufschlägen wenig zu mäkeln.

Somit neuer Satz, gleiche Sechs. German macht auf der ungewohnten Annahmeposition eine klasse Figur und erledigt seinen Job zuverlässig. Der zweite Satz startet mit 5:8 zwar schwach, doch bei 18:15 liegen die Waldstädter auch dank der druckvollen Aufschläge von Wintergerst und Kienast mit drei Punkten in Führung. Dies kann Mimmenhausen nicht mehr kontern - der Satzausgleich ist hergestellt. Schwach startet der SSC in den dritten Satz. Das Heimteam hat sich inzwischen gut darauf eingestellt, dass aus dem Rückraum der Karlsruher bis dato wenig zu befürchten ist und machen es Dollhofer und Kienast auf der Außenposition schwer zu Punkten zu kommen. Beim Stand von 12:18 kommt Fabian Schmidt für Thomas Heidebrecht, der eine klasse Partie spielte, ins Spiel, doch der sprichwörtliche Zug ist in diesem Satz bereits abgefahren - Mimmenhausen sichert sich auch Satz 3. Der SSC ist nun gezwungen zu handeln. Ronconi stellt um, beordert Kienast auf die Diagonalposition und bringt Lukas Jaeger auf Außen. Diese Umstellung trägt schnell erste Früchte. Die sichtlich überraschten Gastgeber geben Kienast aus dem Rückraum ein ums andere Mal blockfrei die Chance zum Punkt und dieser nutzt sie auch zur 9:4 Führung. Der zuvor oft erfolgreiche Block ist durch das weniger ausrechenbare Spiel auch dank guter Annahmeleistung nun ein ums andere Mal den berühmten Schritt zu spät und der Satz geht an Karlsruhe. Es kommt also im Tiebreak zum Kampf um den dritten Tabellenplatz. Lukas Jaeger macht seit seiner Hereinnahme ein klasse Spiel. Dennoch ist der Satz bis 11:11 ausgeglichen. Dann schreitet erneut Kienast zum Aufschlag. Drei Aufschlaghämmer prasseln auf den Annahmeriegel der Hausherren ein, ehe sie selbst zum Punktgewinn kommen. Den ersten Satzball lassen die Fächerstädter noch ungenutzt, doch im zweiten Anlauf macht Kienast den Sack zu und sichert seinem Team den Sieg und Platz 3.

Mimmenhausen zeigte sich von einer starken Seite und das Ergebnis wird dem Kampf, den sich beide Teams an diesem Abend lieferten, absolut gerecht. In der Summe gewinnt Karlsruhe durch die geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder der 11 spielfähigen Spieler einen Anteil zum Sieg begetragen hatte. Am Samstag, 14. November, steht für die Badener das nächste Heimspiel auf dem Programm. Der zweiten Garde des TV Rottenburg gelang in dieser Spielzeit bislang noch nicht viel - nach dem Auftaktsieg gegen das momentane Schlusslicht der Liga, dem USC Konstanz, folgten gleich 5 Niederlagen. Doch der nahezu unverändert daherkommende Vorjahresdritte kann jederzeit ins Rollen geraten und das Team von Trainer Ronconi ist gewarnt. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Otto-Hahn-Halle.

 

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