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Topspiel beim Meister

Bundesligen: Topspiel beim Meister

07.11.2015 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 474 Ansichten

Der November beginnt für die BR Volleys mit einer Hammer-Woche: Nur vier Tage nach der knappen Champions-League-Niederlage gegen Arkas Izmir steht für die Hauptstädter mit dem Gastspiel beim Deutschen Meister VfB Friedrichshafen am Sonntagnachmittag (08. November um 14.00 Uhr) bereits die nächste Mammutaufgabe auf dem Programm.

Kaum eine Bundesliga-Ansetzung war in den letzten Jahren spannender und wichtiger als das Aufeinandertreffen der Spitzenteams aus Friedrichshafen und Berlin und auch die 102. Auflage des Duells verspricht einen heißen Schlagabtausch der beiden Dauerrivalen. Die Partie wird als Vollproduktion live auf SPORTDEUTSCHLAND.TV übertragen.

Für die Berliner ist die Ausgangssituation nach der Heimniederlage gegen den türkischen Meister aus Izmir alles andere als einfach, denn mit Friedrichshafen treffen Kapitän Robert Kromm & Co morgen auf ihren größten Konkurrenten im Kampf um die deutsche Krone. BR Volleys Coach Roberto Serniotti lässt sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen: "Uns war vorher klar, dass eine ganz intensive Woche auf uns zukommt. Die Duelle gegen Friedrichshafen sind die wichtigsten der Saison, schließlich spielen wir gegen den amtierenden Meister. Ich glaube, es ist gar nicht schlecht, nach der ersten Niederlage gleich wieder einen starken Gegner vor der Brust zu haben. So können die Spieler sofort eine Reaktion zeigen", gibt sich der Italiener kampfbereit.

Auch in dieser Saison deuten viele Zeichen auf ein Kopf-an-Kopfrennen der beiden ewigen Rivalen. Die Auswärts-Statistik spricht jedoch klar für den VfB: Während die Bilanz der Duelle in Berlin ausgeglichen ausfällt, gab die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu das Zepter zuhause bislang nur selten aus der Hand; 40 Heimsiegen der Friedrichshafener stehen lediglich 12 Auswärtserfolge der Berliner gegenüber. Auch im letzten Playoff-Finalspiel der vergangenen Saison machten sich die Baden-Württemberger den Heimvorteil zu Nutze und besiegelten ihren Titelgewinn mit einem 3:1-Sieg in der ausverkauften ZF-Arena.

In der neuen Spielzeit lief für den VfB, aus dessen Meister-Stammformation nur zwei Spieler geblieben sind, wie auch für die BR Volleys noch nicht alles rund: Nachdem Friedrichshafen beim Bundesliga-Auftakt gegen Aufsteiger United Volleys RheinMain einen Punkt abgeben musste, unterlag man in dieser Woche im ersten Champions-League-Spiel dem Starensemble von Dynamo Moskau auswärts klar mit 0:3. Schwer getroffen hat die Mannschaft zudem der verletzungsbedingte Ausfall von Zuspieler Simon Tischer , für den nun aber kurzfristig der türkische Superstar Arslan Eksi verpflichtet werden konnte.

"Friedrichshafen ist auch noch nicht in einem richtigen und konstanten Rhythmus, da geht es ihnen ähnlich wie uns", kommentiert BR Volleys Zuspieler Sebastian Kühner den Saisonstart des Dauerrivalen. Sein Trainer pflichtet ihm bei: "Sie befinden sich in einer ähnlichen Situation wie wir, stehen am Beginn der Saison und müssen sich noch finden", sagt Roberto Serniotti, erwartet am Wochenende aber dennoch einen stark agierenden Gegner: "Mit Tischer ist zwar ein wichtiger Spieler verletzt, doch sein Vertreter Tomas Kocian hat bereits seine Klasse bewiesen. Friedrichshafen ist ausgeglichen besetzt, hat viel Erfahrung und schlägt, genauso wie Izmir, stark auf."

VfB-Erfolgstrainer Stelian Moculescu erwartet am Sonntag ein Duell auf Augenhöhe: "Einen Favoriten für dieses Topspiel kann ich definitiv nicht ausmachen", meint der Rumäne, hofft aber einmal mehr auf den Heimvorteil und sagt: "Zu Hause ist das Publikum eine Macht." Gegen diese wollen sich die Berliner morgen Nachmittag mit aller Kraft stemmen. "Ich erwarte ein sehr gutes, aber auch schwieriges Match auf hohem Niveau", blickt BR Volleys Coach Serniotti voraus und weiß: "Wir müssen Konstanz in unser Spiel bringen, dann ist sogar ein Sieg möglich."

 

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