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Gründlich missglückt - Piraten verlieren den Saisonauftakt in Düren

Bundesligen: Gründlich missglückt - Piraten verlieren den Saisonauftakt in Düren

25.10.2015 • Bundesligen • Autor: Sandy Penno 738 Ansichten

Auf der Rückfahrt von Düren herrscht im Piratenbus Totenstille. Solch einen Saisonauftakt hatte niemand erwartet, erst recht nicht nach dieser intensiven Vorbereitung. Doch das Know How aus der Vielzahl an Testspielen und dem Trainingscamp waren bei den Chemie Volleys wie weggeblasen im Match gegen die SWD powervolleys Düren. Nach 116 Minuten mussten sie sich mit 3:1 (25:18, 25:21, 27:29, 25:21) den Nordrhein Westfalenern geschlagen geben.

Gründlich missglückt - Piraten verlieren den Saisonauftakt in Düren - Foto: Chemie Volley Mitteldeutschland e. V.

Der Block der Piraten konnte den Dürener Sieg nicht aufhalten (Foto: Chemie Volley Mitteldeutschland e. V.)

Bereits zu Beginn des ersten Satzes schien es als stünde ein völlig fremdes Team auf dem Feld. Die Anspannung und Nervosität stand der Startaufstellung der Piraten mit Brzezinski (#1), Sufa (#2), Martinez Gion (#5), Polanski (#6), Sormaz (#8), Szablewski (#13) und Augustyn (#18) ins Gesicht geschrieben. Bis zur ersten Auszeit beschnupperten sich beide Teams, zogen punktetechnisch immer wieder gleich (8:7). Doch dann holten die Dürener zum Angriff aus. Sie brachten die mitteldeutsche Annahme ins Wanken, unpräzises Zuspiel ermöglichte wenige, erfolgreiche Angriffe und auch der Block der Pirates wies große Lücken auf. Nach dem Satzverlust mit 25:18 hofften sowohl der Trainerstab als auch die mitgereisten Fans auf eine deutliche Leistungsverbesserung. Aber die Aufschlagserie von Düren´s neugewonnenem Zuspieler West (#4) belehrte die Piraten eines Besseren. Fünf Punkte in Folge verbuchte er auf sein Konto. Diesem Rückstand liefen die Pirates über weite Strecken des Matches hinterher (8:2, 16:9). Erst mit dem Wechsel auf drei CVM-Positionen mit Gorski (#12) für Martinez Gion (#5), Buzzelli (#7) für Szablewski (#13) und Lech (#11) für Brzezinski (#1) kam eine gewisse Konstanz und Abgestimmtheit ins Spiel. Die Aufholjagd begann für diesen Satz zu spät und Düren´s Verhoeff (#2) machte den Sack bei 25:21 zu.

Nach der Zehn-Minuten-Pause und der Kabinenansprache von Trainer Ulf Quell wirkten die Chemie Volleys wesentlich aufgeweckter, gingen sofort in Führung. Gorski (#12) und Lech (#11) punkteten mit ihren gewieften Angriffen, das Zuspiel von Buzzelli (#7) passte, die Blockarbeit von Schlag (#10) war gut getimt und auch Neuzugang Polanski (#6) konnte überzeugen. Doch die Dürener gaben sich nicht geschlagen, schafften immer wieder den Ausgleich. Am Ende wurde es ein nervenaufreibender Krimi, den die Piraten mit 27:29 für sich entschieden. So hätte es gut und gerne weitergehen können, aber in Satz vier fühlte man sich einem Dejà-vu des zweiten Satzes nahe. Erneut gingen die Dürener mit vier Punkten in Folge in Führung, zur technischen Auszeit waren es bereits sechs (8:2). Doch die Piraten fanden zu ihrem Kampfgeist zurück. Mit effektiven Aufschlägen und guten Zuspiel-Angriff-Variationen nahm man die Verfolgung auf (9:8, 15:14). Doch eben auch diese Aufschläge ließen zum Ende der Partie zu wünschen übrig, Netz oder Aus wechselten sich ab und entschieden letztlich auch mit 25:21 das Spiel für die SWD powervolleys Düren.

MVPs: Jaroslaw Lech (CVM, #11), Marvin Prolingheuer (Düren, #9)

Am kommenden Mittwoch, 28.10.2015, müssen die Piraten nun den Punktrückstand aufholen. Um 19:30 Uhr findet das erste Heimspiel in der Festung Spergau statt. Die Jungs freuen sich sehr auf die lautstarke Unterstützung der Fans.
Allen, die dieses Spiel nicht persönlich in der Jahrhunderthalle verfolgen können, steht der Live Stream der Volleyball Bundesliga auf sportdeutschland.tv zur Verfügung.

Sandy Penno
(Teammanagerin/Geschäftsstellenleiterin CV Mitteldeutschland e. V.)

 

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