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Männer-EM: Niederlage zum Start gegen Bulgarien - Gastgeber vor 12.500 Fans zu stark

DVV: Männer-EM: Niederlage zum Start gegen Bulgarien - Gastgeber vor 12.500 Fans zu stark

10.10.2015 • DVV • Autor: DVV 750 Ansichten

Die deutschen Männer sind mit einer 0:3 (20-25, 17-25, 20-25)-Niederlage gegen Bulgarien in die Europameisterschaft in Bulgarien und Italien (9. bis 18. Oktober) gestartet und mussten damit gleich zu Beginn einen herben Dämpfer einstecken. Vor 12.500 Zuschauern in der ausverkauften Armeec Arena in Sofia fand das Team von Bundestrainer Vital Heynen zu keinem Zeitpunkt zum zuletzt so starken Spiel und machte einfach zu viele Fehler, um die Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Punktbester Spieler auf dem Feld war Vladimir Nikolov (13 Punkte), gefolgt von Todor Aleksiev, der 11 Zähler zum Sieg beisteuerte. Für Deutschland kratzte nur Christian Fromm (9 Punkte) an einer zweistelligen Ausbeute. Als nächster Gegner wartet am Samstag (16.30 Uhr) die Niederlande, die ihre erste Partie mit 3:1 gegen Underdog Tschechien gewinnen konnte. Alle Spiele der EM werden im Livestream auf www.laola1.tv gezeigt.

Gastgeber startet furios
Mit Lukas Kampa , Georg Grozer , Denys Kaliberda, Christian Fromm , Marcus Böhme , Michael Andrei und Markus Steuerwald schickte Heynen fast exakt die Starting-Seven auf das Feld, die schon letzten Samstag einen 3:1-Sieg gegen Russland erzwang. Doch es war Bulgarien, das den besseren Start erwischte und mit einer starken Block-Verteidigung die deutschen Angriffe stoppte und bis zur ersten technischen Auszeit mit 8-2 in Führung lag. Auch im Aufschlag und Angriff produzierte die deutsche Auswahl zu viele Fehler, weshalb die Gastgeber den komfortablen Vorsprung nicht aus der Hand gaben (13-7). Heynen reagierte in der Folge und brachte für den in der Annahme wackelnden Denys Kaliberda Sebastian Schwarz ins Spiel, für Georg Grozer , der im Angriff noch nicht in die Partie fand, kam Kapitän Jochen Schöps herein. Am Spielstand sollte sich aber nichts mehr ändern, da Bulgarien mit 25-20 gewann.

DVV-Auswahl im Angriff zu schwach
Der Start in den zweiten Durchgang sollte nicht besser werden. Bulgarien blieb seiner Taktik treu, beschäftigte im Aufschlag die deutschen Außenangreifer und arbeite sich über eine starke Block-Verteidigung eine uneinholbare Führung heraus. Auf deutscher Seite war dagegen im Angriff, der nur 36% der Punktchancen durch brachte, keine Besserung erkennen (17-25). Kurze Hoffnung keimte im letzten Satz auf. Durch eine starke Abwehraktion von Lukas Kampa , die den direkten Weg ins gegnerische Feld fand, erarbeiteten sich die deutschen Männer im dritten Satz endlich die ersehnte erste Führung (2-1). Wirklich lang sollte diese aber nicht halten, denn die Gastgeber schlugen schnell zurück und zogen - frenetisch unterstützt von den eigenen Fans - auf 16-10 davon und hatten letztendlich keine Probleme ihren Auftaktsieg durch ein 25-20 perfekt zu machen.

Die offizielle Match-Statistik

Stimmen zum Spiel

Bundestrainer Vital Heynen: "Bulgarien hat uns nicht ins Spiel kommen lassen. Wir hatten nur eine Führung im Spiel, das war kurzzeitig im dritten Satz. Die Fans haben ihr Team sehr gut unterstützt und Bulgarien hat sehr viel Druck aufgebaut. Irgendwann muss man aber ins Spiel finden, und das ist uns heute einfach nicht gelungen. Ich weiß, dass wir im ersten Spiel nicht gut sind, habe aber trotzdem auf eine bessere Leistung gehofft. An unserem Ziel werden wir natürlich nichts ändern, auch im letzten Jahr sind wir mit einem 0:3 gestartet."

Kapitän Jochen Schöps : "Ich denke nicht, dass der Druck zu groß war. Wir haben in den letzten Jahren eine kleine Auftaktspielkrankheit entwickelt, aber man muss heute auch klar sagen, Bulgarien war einfach besser. Sie haben uns im Block dominiert und wir unsere Angriffe nicht durchbekommen, das war sicherlich der größte Unterschied."

Christian Fromm : "Das haben wir so nicht erwartet. Bulgarien hatte einfach auf alles eine bessere Antwort und wir hatten große Probleme ins Spiel zu kommen. Der Knackpunkt war im Angriff, weil wir es nicht geschafft haben, unsere Punkte zu machen. Sie haben dann mit breiter Brus gespielt und sind vorne weg marschiert. Diesmal wollten wir es zum Beginn eigentlich besser machen, nach der Niederlage gilt es aber, dass wir jetzt alle Spiele gewinnen."

Georg Grozer : "Ich habe heute einen rabenschwarzen Tag erwischt und hatte wirklich einen Blackout. Ich weiß noch nicht, was genau passiert ist. Morgen dürfen wir so eine Leistung nicht noch einmal zeigen."

10.10. um 16.30 Uhr, EM-Vorrunde: Niederlande - Deutschland

11.10. um 16.45 Uhr, EM-Vorrunde: Deutschland - Tschechien

Der deutsche Kader: Jan Zimmermann (United Volleys RheinMain), Tom Strohbach (TV Rottenburg), Michael Andrei (Ajaccio/FRA), Marcus Böhme (Lubin/POL), Tim Broshog (Maaseik/BEL), Christian Fromm , Denis Kaliberda (Perugia/ITA), Lukas Kampa (Radom/POL), Jochen Schöps (Rzeszow/POL), Ferdinand Tille (TSV Herrsching), Georg Grozer (Belgorod/RUS), Sebastian Schwarz (Danzig/POL), Markus Steuerwald (Paris/FRA), Dirk Westphal (Nantes/FRA)

 

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