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Frauen-EM: DVV-Frauen im Viertelfinale - 3:0 gegen Ungarn - Jetzt gegen die Türkei

DVV: Frauen-EM: DVV-Frauen im Viertelfinale - 3:0 gegen Ungarn - Jetzt gegen die Türkei

30.09.2015 • DVV • Autor: DVV 742 Ansichten

Die DVV-Frauen sind ihrer Favoritenrolle im Achtelfinale gerecht geworden und in das Viertelfinale gegen die Türkei (1.10., Uhrzeit noch offen) eingezogen: gegen European League-Gewinner Ungarn siegte die deutsche Mannschaft 3:0 (25-18, 25-17, 25-14) und ließ dem Gegner dabei keine Chance. Punktbeste Spielerinnen waren Maren Brinker (18) und Margareta Kozuch (10).

Man war gewarnt vor den Ungarinnen, die sich durch einen 3:1-Sieg über Aserbaidschan für das 1/8-Finale qualifiziert hatten. Das deutsche Team - vor prominenten Zuschauern wie Vital Heynen, Christian Fromm und Angelina Hübner - wollte den Schwung des Tschechien-Spiels mit nach Antwerpen genommen und trat von Beginn an selbstbewusst und agressiv auf. Dabei konnten sich die DVV-Auswahl abermals auf ein starkes Aufschlagspiel verlassen, "wir wollen zwischen Libero und Diagonalangreiferin aufschlagen", hatte Co-Trainer Davide Carli gesagt. Ein offensichtlicher Angriffsbau der Ungarn mit hohen Bällen auf die Außenpositionen war die Folge, sodass die deutsche Block-Abwehr um Libero Lisa Thomsen immer wieder zur Stelle war. Und da aus der deutschen Annahme der Angriff problemlos lief, war das deutsche Team zu keiner Zeit gefährdet. Bereits früh in den Sätzen konnte sich das Team einen Vorsprung erarbeiten, meist war es Maren Brinker , die anschließend punktete. Ein überzeugender Sieg gegen einen Gegner, der das deutsche Team nicht richtig forderte. Dies wird gegen European Games-Sieger Türkei definitiv anders werden.

Startformation GER: Mareen Apitz , Margareta Kozuch , Maren Brinker , Heike Beier , Wiebke Silge , Anja Brandt , Lisa Thomsen
Startformation CZE: Zsuszanna Talas, Adina Dobi, Szeles, Renata Sandor, Dora Horvath, Agnes Pallag, Dora Kötel

Viertes Spiel und zum vierten Mal schickte Bundestrainer Luciano Pedullà die gleiche Start-Formation aufs Feld. Nach zwei guten Aufschlägen von Silge ging die deutsche Mannschaft erstmals in Führung (6-4), der ungarische Libero wurde früh gewechselt, doch der Aufschlagdruck hielt an (10-6). In der Folge kamen die Ungarinnen etwas besser in die Partie, doch die DVV-Frauen agierten äußerst stabil aus der Annahme (14-11). Ein Einerblock von Silge ließ die Schmetterlinge jubeln (19-15), ein weiterer Block der jüngsten deutschen Spielerinnen - dieses Mal gegen Stuttgarts Sandor - brachte die Vorentscheidung (22-18).

Das deutsche Team erwischte einen glänzenden Start und lag nach wenigen Minuten 5:0 vorne. Die Block-Abwehr konnte sich immer wieder in Szene setzen, das Außenangreifer-Trio Brinker, Beier und Kozuch verwertete die Punktchancen. Die Ungarinnen spielten fast ausschließlich mit hohen Bällen über die Außenpositionen, dadurch hatte das deutsche Team immer wieder genügend Zeit, Gegenmaßnahmen einzuleiten, die oftmals von Erfolg gekrönt waren (17-9). Diese hohe Führung ließ sich der Weltranglisten-10. nicht mehr nehmen, Beier machte den letzten Punkt zur 2:0-Satzführung.

Die Ungarinnen mussten sich etwas einfallen lassen, wollten sie sich die Chance auf das Viertelfinale bewahren. Und zu Beginn lief es ausgeglichen, weil die Ungarinnen im Aufschlag mehr Risiko gingen und das deutsche Team einige Aufschlagfehler machte (6-6). Die Partie blieb ausgeglichen, bis Beier zum wiederholten Mal im Block zupackte und Brinker ein Ass servierte (12-9). Das war der "Brustlöser", denn in der Folge spielte nur noch ein Team, insgesamt gelang ein 7:0-Lauf vom 9-9 auf 16-9. Der Rest war Formsache, der Gegner war demoralisiert. Das deutsche Team feierte jeden Punkt bis zum Ende, am Ende kamen noch Kathleen Weiß , Laura Weihenmaier und Jennifer Pettke zum Einsatz. Weihenmaier machte per Angriff den Viertelfinaleinzug perfekt.

Statistik GER-HUN

Stimmen zum Spiel
Luciano Pedullà: "Wir haben heute nicht so besonders gut gespielt. Wir wollten heute vor allem longline blocken, sodass wir in der Diagonale verteidigen können, deswegen hatten wir nicht so viele Blockpunkte. Unser Aufschlag muss noch besser werden, um die Türkei in Bedrängnis zu bringen."

Maren Brinker : "Das entscheidende Element war der Aufschlag. Damit konnten wir Druck aufbauen, sodass die Ungarn nicht ins Spiel gekommen sind. Die Qualität der Türkei ist um einiges höher, da sind wir nicht in der Favoritenrolle, was uns auch zugutekommen kann. Wenn wir in Schwung kommen, sind wir schwer aufzuhalten."

Heike Beier : "Es war relativ leicht, ich hatte die Ungarinnen stärker erwartet. Vor allem hatte ich mehr von den gegnerischen Aufschlägen erwartet. Wir müssen uns gegen die Türkinnen sehr gut einstellen, vor allem auf die Außenangreiferinnen Gözde und Oszoy, die wir in den Griff kriegen müssen. Heute konnten wir uns gut an die Halle gewöhnen, morgen müssen wir mehr Emotionen zeigen."

Laura Weihenmaier : "Am Anfang war es immer ein wenig eng, danach haben wir uns durch unser Aufschlagspiel immer wieder absetzen können. Die Türkei ist ein harter Brocken, aber es ist alles machbar. Wir haben zuletzt gut gespielt, wir können noch einen draufpacken."

Spielfilm
1. Satz: 4-4, 8-6, 10-6, 14-11, 17-14, 20-17, 23-18
2. Satz: 5-0, 8-3, 13-8, 16-8, 19-13, 21-16, 23-18
3. Satz: 4-4, 9-9, 12-9, 16-9, 19-12, 20-12 (Weiß/Weihenmaier für Apitz/Kozuch), 22-13 (Pettke für Brandt)

1/8-Finale in Antwerpen und Rotterdam (Uhrzeiten stehen noch nicht fest)
30.9.: 17.00: ITA (A2) - CRO (C3) 3:0 & 20.00: POL (A3) - BLR (C2) (Rotterdam)
30.9.: 17.30: GER (D2) - HUN (B3) 3:0 & 20.30: CZE (D3) - B2 (Antwerpen)

1/4-Finale in Antwerpen und Rotterdam (Uhrzeiten stehen noch nicht fest)
1.10.: NED (A1) - Sieger aus A3 - C2 & RUS (C1) - ITA (Sieger aus A2 - C3) (Rotterdam)
1.10.: TUR (B1) - GER (Sieger aus B3 - D2) & SRB (D1) - Sieger aus B2 - D3 (Antwerpen)


Der deutsche EM-Kader: Margareta Kozuch (Casalmaggiore/ITA), Maren Brinker (Montichiari/ITA), Wiebke Silge (SC Potsdam), Laura Weihenmaier (Ladies in Black Aachen), Lena Stigrot (Rote Raben Vilsbiburg), Berit Kauffeldt (Lokomotiv Baku/AZE) Lenka Dürr (Wroclaw/POL), Lisa Thomsen (N.N.), Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden), Anja Brandt , Jennifer Geerties (beide Schweriner SC), Heike Beier (Lodz/POL), Mareen Apitz (Azeryol Baku/AZE)

 

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