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Frauen-EM: DVV-Frauen starten mit Niederlage - 0:3 gegen Serbien

DVV: Frauen-EM: DVV-Frauen starten mit Niederlage - 0:3 gegen Serbien

27.09.2015 • DVV • Autor: DVV 699 Ansichten

Die DVV-Frauen haben zu Beginn der Frauen-EM in Eindhoven/NED eine Niederlage kassiert: Das Team von Bundestrainer Luciano Pedullà verlor gegen EM-Mitfavorit Serbien 0:3 (18-25, 22-25, 19-25) und blieb in den 87 Minuten und trotz der Unterstützung von ca. 200 deutschen Fans chancenlos.

Punktbeste Spielerinnen auf deutscher Seite waren Margareta Kozuch (11) und Maren Brinker (9), bei Serbien punktete Tijana Boskovic (18) am besten. Im zweiten Vorrundenspiel gegen Rumänien (27. September um 15.00 Uhr, live bei SPORT1 im Free-TV) muss somit ein Sieg her. Rumänien verlor im ersten Spiel des Tages deutlich 0:3 (13-25, 18-25, 15-25) gegen die Tschechische Republik.

Wie hat die deutsche Mannschaft die Niederlagenserie im Vorfeld der EM verkraftet, wie Serbien das Kraft raubende Olympia-Qualifikationsturnier in Japan? Diese zwei Fragen galt es in der Top-Partie in Eindhoven zu klären. Die Antworten: Das DVV-Team setzte die Serie fort, Serbien zeigte sich bärenstark.
Mit druckvollen Aufschlägen sollte vor allem das Angriffsspiel über die starke serbische Mitte unterbunden werden. Dies gelang durchaus, oftmals konnten die Serbinnen nur hoch über die Außenpositionen spielen, punkteten dort aber konsequent mit der bärenstarken Branica Mihajlovic und Tijana Boskovic. Das größere Problem stellte die eigene Annahme dar, Zuspielerin Mareen Apitz musste weite Wege gehen bzw. kam überhaupt nicht an den Ball. Positiv dagegen war die Abwehrarbeit und das Blockspiel, auch an Kampfgeist mangelte es den DVV-Frauen keinesfalls. Nachdem der erste Satz deutlich an Serbien ging, steigerte sich das deutsche Team beträchtlich und bot dem Favoriten Paroli. Zwischenzeitlich gelangen gar Führungen, diese hielten jedoch nur kurze Zeit, da letztlich die Power der Serbinnen zu groß war.

Startformation GER: Mareen Apitz , Margareta Kozuch , Maren Brinker , Heike Beier , Wiebke Silge , Anja Brandt , Lisa Thomsen
Startformation SRB: Maja Ognjenovic, Tijana Boskovic, Branica Mihajlovic, Tijana Malesevic, Milena Rasic, Jovana Stefanovic, Silvija Popovic

Die deutschen Fans waren von Anfang an lautstark zur Stelle, aber das deutsche Team brauchte vier Anläufe bis zum ersten Punkt, Brinker packte im Block zu (1-3). Serbien hatte deutliche Vorteile am Netz, das deutsche Team agierte reaktionsschnell und stark in der Abwehr. Probleme bereitete weiterhin die Annahme, vor allem Brinker war das Ziel serbischer Aufschläge (5-10). Die Schmetterlinge fanden in der Folge besser in die Partie, Beier punktete per Angriff und Block und verkürzte (10-11). Dann folgten leider wieder Annahmeprobleme, die den Rückstand vergrößerten und den Satzverlust einleiteten.

Pedullà brachte wieder seine Startformation, leider blieb auch der Spielverlauf identisch. Serbien punktete mit seiner Power im Angriff und seiner Höhe im Block, das deutsche Annahmespiel erleichterte das Ganze, da fast nur hohe Pässe über die Außenpositionen möglich waren (3-8). Gute Aufschläge von Brandt setzten den serbischen Annahmeriegel unter Druck und brachten das deutsche Team somit in eine gute Block- und Verteidigungsposition. Silge packte am Netz zu, Kozuch punktete aus dem Rückraum (9-10). Es gelang sogar kurz die erste Führung in der Partie (12-11), das deutsche Team war endgültig im Spiel angekommen. Die Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis Ende, dann war es Mihajlovic, die den Unterschied machte.

Der zweite Satz hatte trotz des Verlustes Mut gemacht. Die DVV-Frauen nahmen den Schwung in den dritten Durchgang und lagen nach Angriffspunkten von Kozuch sowie einem Ass von Beier 8-5 in Führung. Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, die Serben zogen wieder merklich an, und die überragende Mihajlovic machte einfach den Unterschied (10-12). Die bereits für Rio qualifizierten Serbinnen setzten sich weiter ab und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.

Statistik GER-SRB

Stimmen zum Spiel
Luciano Pedullà: "Wir haben nicht so schlecht gespielt. Boskovic und Mihajlovic waren unglaublich, zudem waren sie stark im Aufschlag. Wir haben in der Annahme oftmals den Kopf verloren. ."

Maren Brinker : "Wir haben uns gedacht, dass Serbien noch im Flow von der Olympia-Qualifikation ist. Sie waren sehr präzise und druckvoll, sie waren von Anfang an da. Mir fiel es in der Annahme schwer, ins Spiel zu finden. Rumänien sollte man nicht unterschätzen, aber es ist ein Gegner, der uns ins Turnier bringen sollte."

Margareta Kozuch : "Es war das erste Spiel, um in das Turnier zu kommen. Serbien war sehr konstant und präzise, vor allem im Aufschlag. Man hat gemerkt, dass sie zuletzt viele Spiele auf hohem Niveau hatten, dadurch hatten sie sehr viel Sicherheit und haben uns sehr gut bearbeitet. In Satz zwei und drei konnten wir dennoch ganz gut mithalten, aber insgesamt war Serbien konstant und gut."

Spielfilm
1. Satz: 1-3, 5-8, 10-11, 12-16, 14-19, 17-22 (Weiß/Weihenmaier für Apitz/Kozuch), 18-24
2. Satz: 2-4, 3-8, 11-11, 15-16 (Weiß/Weihenmaier für Apitz/Kozuch), 18-19 (Kozuch zurück), 18-20 (Apitz zurück), 20-23
3. Satz: 3-4, 8-5, 9-9, 13-18 (Weiß/Weihenmaier für Apitz/Kozuch), 16-20 (Geerties für Brandt)


Der Vorrundenspielplan in Eindhoven
26.9.: CZE - ROU 3:0 & SRB - GER 3:0
27.9.: ROU - GER (15.00) & CZE - SRB (18.00)
28.9.: GER - CZE (17.00) & ROU - SRB (20.00)

Aktuelle Tabelle
1. CZE - 1:0-Siege - 3 Punkte - 3:0-Sätze
2. SRB - 1:0-Siege - 3 Punkte - 3:0-Sätze
3. GER - 0:1-Siege - 0 Punkte - 0:3-Sätze
4. ROU - 0:1-Siege - 0 Punkte - 0:3-Sätze

Der deutsche EM-Kader: Margareta Kozuch (Casalmaggiore/ITA), Maren Brinker (Montichiari/ITA), Wiebke Silge (SC Potsdam), Laura Weihenmaier (Ladies in Black Aachen), Lena Stigrot (Rote Raben Vilsbiburg), Berit Kauffeldt (Lokomotiv Baku/AZE) Lenka Dürr (Wroclaw/POL), Lisa Thomsen (N.N.), Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden), Anja Brandt , Jennifer Geerties (beide Schweriner SC), Heike Beier (Lodz/POL), Mareen Apitz (Azeryol Baku/AZE)

 

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