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Zweite Niederlage gegen Italien - 1:3 im zweiten Spiel

DVV: Zweite Niederlage gegen Italien - 1:3 im zweiten Spiel

21.09.2015 • DVV • Autor: DVV 534 Ansichten

Die DVV-Frauen haben auch das zweite Länderspiel gegen Italien verloren: Einen Tag nach dem 0:3 hieß es - wiederum in Neapel - 1:3 (21-25, 20-25, 25-22, 16-25) aus deutscher Sicht. Abermals zeigte sich der deutsche Angriff insgesamt als zu durchschlagsschwach.

Punktbeste deutsche Spielerinnen waren Margareta Kozuch und Maren Brinker (je 14). Am 21. September fliegt die deutsche Mannschaft in die Niederlande, wo sie am 22. September (20.00 Uhr) und 23. September (15.30 Uhr) in Apeldoorn gegen die Niederlande die letzten zwei Länderspiele vor der EM-Endrunde in Belgien & in den Niederlanden (26. September bis 4. Oktober) bestreitet.


Ausführlicher Spielbericht

Startformation Deutschland: Mareen Apitz , Wiebke Silge , Anja Brandt , Heike Beier , Maren Brinker , Margareta Kozuch und Libero Lisa Thomsen

Startformation Italien: Indre Sorokaite, Caterina Bosetti, Cristina Chirichella, Eleonra Lo Bianco, Antonella Del Core, Valentina Arrighetti und Libero Monica De Gennaro


Beide Trainer ändern ihre erste Sechs im Vergleich zur Partie gestern auf vier Positionen. Bei den Schmetterlingen beginnen Mareen Apitz , Anja Brandt , Heike Beier und Lisa Thomsen . Wie auch in der Partie gestern zeigt das DVV-Team keine schlechte Leistung, schafft es aber gegen starke und konstante Gastgeberinnen nicht die Führung zu übernehmen. Mit Beginn des Matches liegen die Italienerinnen durchgehend in Front und schaffen es vor allem über eine starke Defensive immer wieder variantenreiche Angriffe effektiv vorzutragen. Das ist der entscheidende Unterschied zum Ausgang des ersten Satzes, denn die Italienerinnen schaffen mit ihrem Angriff eine 64% Erfolgsquote, das DVV-Team nur 33%. 25-21 sichern sich die Gastgeberinnen so den ersten Durchgang, indem die deutsche Auswahl mit besseren Werten im Aufschlag, in der Annahme und mit deutlich weniger Fehlern aber eine gute Leistung zeigt.

Beflügelt von einer starken Leistung im ersten Satz ziehen die Gastgeberinnen im zweiten Satz sogleich davon. Das deutsche Team wirkt nun verunsichert, es kommen Ungenauigkeiten und Fehler auf. Mit einer sicheren 7-Punkte-Führung geht Italien so in die zweite Technische Auszeit (TA). Auch Auszeiten und Wechsel auf deutscher Seite können den Lauf der Gastgeberinnen lange nicht stoppen. Erst gegen Satzende kommt das DVV-Team mit ganz viel Kampfgeist noch mal zurück und wehrt 5 Satzbälle von Italien ab. Der Rückstand aus dem Satzverlauf vorher ist aber zu groß, dass es noch zu einer Überraschung kommt. 25-21 gewinnt der Gastgeber Satz Zwei am Ende verdient, denn die Italienerinnen können sich, bis auf die Werte im Block, in allen anderen Bereiche die besseren Statistiken herausspielen.

Zum dritten Satz wechselt Bundestrainer Luciano Pedulla noch mal durch. Mareen Apitz ist wieder im Zuspiel, dazu spielt Laura Weihenmaier auf Außen. Nach anfänglichen Problemen und einem Rückstand bis Mitte des Durchgangs, kommt das DVV-Team dann viel besser ins Spiel und kann sich aufgrund eines effektiven Angriffs das erste Mal in der Partie die Führung sichern. Bis auf insgesamt viel zu viele Eigenfehler (11) in diesem Durchgang, zeigen die Schmetterlinge in diesem Satz die bislang beste Leistung. Allein 76% in der Annahme sind ganz stark. Dazu kommen ein guter Block, Aufschlag und eine ansatzweise effektive Quote im Angriff (43%). Alles in allem wird das DVV-Team so mit für seine Leistung mit dem 25-22 Satzgewinn belohnt.

Die insgesamt gute Leistung aus dem vorherigen Satz können die DVV-Frauen aber nicht halten. Das Hauptproblem bleiben die Eigenfehler, vor allem im Angriff. Dort agiert das deutsche Team mit Risiko, was aber zu selten belohnt wird. Bis auf den ersten Durchgang, wo die DVV-Auswahl mit nur zwei Fehlern im ganzen Durchgang einen starken Wert aufweisen konnte, schenken die Schmetterlinge den Gastgeberinnen in der Folge viel zu viele Punkte durch eigene Fehler. Das zweite große Problem, im Match gestern und heute, ist die Effektivität im Angriff. Auch wenn es gegen die defensiv so starken Italienerinnen sehr schwierig ist Punkte zu erzielen, so ist auch heute der Gesamtwert von nur 33% Erfolg deutlich zu wenig. 25-16 verlieren die Schmetterlinge Satz Vier und damit das Match 3:1 gegen eine starke italienische Mannschaft. Insgesamt gelingt der DVV-Auswahl aber zur Partie gestern, und vor allem zu den letzten Leistungen im Turnier in Brasilien, ein Schritt nach vorn.
Morgen startet das DVV-Team in die Niederlande, wo am 22. und 23.09. die letzten beiden Testspiele gegen Holland folgen, bevor es am 26.09. mit dem ersten Match der EM gegen Serbien ernst wird.


Spielfilm aus deutscher Sicht
1. Satz: 2-4, 6-8, 9-12, 12-16, 16-21, 21-24, 21-25

2. Satz: 0-4, 1-7 (Stigrot für Beier), 2-8, 6-12, 9-16, 10-21 (Weihenmaier und Weiß für Kozuch und Apitz), 15-23 (Beier für Stigrot), 15-24, 20-25

3. Satz: 2-4, 4-8, 12-12, 16-13, 16-16 (Geerties für Weihemaier), 21-19, 24-21, 25-22

4. Satz: 3-3, 7-8, 10-12, 10-14 (Geerties für Weihenmaier), 11-16, 12-18 (Weiß und Stigrot für Apitz und Kozuch), 14-21, 15-24, 16-24 (Apitz und Kozuch für Stigrot und Weiß), 16-25


Stimmen zum Spiel

Bundestrainer Luciano Pedullà:"Heute waren wir etwas besser als gestern. Im zweiten und dritten Satz haben wir stabiler in der Abwehr und im Angriff agiert und so auch mit Italien auf einem Level gespielt. Aber insgesamt war Italien sehr stark, auch weil sie sehr viele Spielerinnen mit einer hohen Qualität im Kader haben und so ohne große Schwächung wechseln können. Italien ist mit dem Kader und in der Verfassung für mich einer der Favoriten auf den EM-Titel. Wir müssen vor allem noch an unseren Lösungen im Angriff und in der Abwehr arbeiten, dass schafft Selbstbewusstsein und dadurch reduzieren wir auch unsere Eigenfehler. Das wird für die EM sehr wichtig sein."

Maren Brinker GER: "Für unsere Moral war es sehr wichtig, dass wir nicht nur phasenweise gut gespielt haben, sondern damit auch einen Satz gewinnen konnten. Heute haben wir vor allem einen Schritt nach vorne in der Abwehr gemacht, aber in wichtigen Phasen im Match haben wir wieder zu fehlerhaft agiert. Gerade da müssen wir in den letzten beiden Testspielen vor der EM noch dran arbeiten."

Mareen Apitz GER: "Es war ein Schritt nach vorne im Vergleich zu gestern, vor allem in der Abwehr. Sicherlich haben wir in diesen beiden Partien nicht die besten Werte im Angriff erzielen können, aber gegen Italien ist es auch sehr schwer den Ball auf den Boden zu kriegen. Aber so ein Gegner zeigt Dir auch noch mal klar, woran wir arbeiten müssen und das machen wir jetzt bis zum EM-Start mit vollem Einsatz."


Statistik
GER: Aufschlag: 12 Fehler & 8 Asse / Block: 9 Punkte / Angriffsquote: 33%
ITA: Aufschlag: 10 Fehler & 3 Asse / Block: 8 Punkte / Angriffsquote: 44%


Margareta Kozuch (VBC Casalmaggiore), Maren Brinker (Montichiari/ITA), Wiebke Silge (SC Potsdam), Laura Weihenmaier (Ladies in Black Aachen), Lena Stigrot (Rote Raben Vilsbiburg), Berit Kauffeldt , Lenka Dürr (beide Impel Wroclaw), Lisa Thomsen (N.N.), Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden), Anja Brandt , Jennifer Geerties (beide Schweriner SC), Heike Beier (Budowlani Łódź), Mareen Apitz (Azeryol Baku)

Bundestrainer: Luciano Pedullà
Teammanager: Matthias Willnat
Co-Trainer: Davide Carli
Co-Trainer: Alessandro Contadin
Scout: Riccardo Boieri
Physiotherapeutin: Hanna Richter

 

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