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Karla Borger und Britta Büthe beenden den Grand Slam in Japan auf Rang neun nach freiwilligem Verzicht auf das Viertelfinale

Beach World-Tour: Karla Borger und Britta Büthe beenden den Grand Slam in Japan auf Rang neun nach freiwilligem Verzicht auf das Viertelfinale

25.07.2015 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 1063 Ansichten

Yokohama (tob). Von Gstaad in der Schweiz, nach Yokohama, nach Klagenfurt zu den Europameisterschaften - die internationale Beachvolleyball-Szene sammelt derzeit Flugmeilen wie Sandkörner im Gepäck. Sieben Stunden Zeitverschiebung und erhebliche klimatische Unterschiede müssen so schnell wie möglich kompensiert werden. Schon am Dienstag beginnen die Gruppen-Spiele bei den Europameisterschaften direkt am Wörthersee in Österreich.

Karla Borger und Britta Büthe beenden den Grand Slam in Japan auf Rang neun nach freiwilligem Verzicht auf das Viertelfinale - Foto: FIVB

Karla Borger / Britta Büthe (Foto: FIVB)

Zuletzt sind Karla Borger und Britta Büthe aufgrund nicht genutzter Chancen früher aus einem internationalen Turnier ausgeschieden als eigentlich gewollt. Beim ersten Grand Slam auf japanischen Boden lief es aber wieder wie gewohnt - gewohnt gut. "Wir sind wieder zurück in der Spur", vermeldete Britta Büthe direkt nach dem Sieg über das deutsche Nationalteam Katrin Holtwick /Ilka Semmler , "wir haben schließlich aus den letzten Spielen einiges gelernt."

Dennoch verzichtete das Deutsche Meister-Duo am Samstag früh auf den Einzug ins Viertelfinale und beendete das anstehende Duell mit dem noch amtierenden Europameister-Duo Madelein Meppelink/Marleen Van Iersel aus den Niederlanden, bevor es überhaupt anfing - durch eine verletzungsbedingte Aufgabe.
"Nichts ernstes, aber bevor es ernst wird, wollen wir uns schonen und kein Risiko eingehen", sagte Britta Büthe . "Es ist im Prinzip eher eine Vorsichtsmaßnahme denn die Saison ist noch lange", ergänzte Karla Borger .

Mit dem neunten Platz und 11 000 Dollar sowie 360 Weltranglistenpunkte in der Tasche verlassen beide den asiatischen Kontinent, um nach einer für alle europäischen Teams viel zu kurzen Regenerationsphase bei den Europameisterschaften voll angreifen zu können.

Aus der Gruppenphase im Pool G waren Borger/Büthe im Rinko Park in Yokohama als Zweite gekommen. Der Start ins Turnier begann für das Duo vom MTV Stuttgart mit einem Satzverlust.
Gegen Natalia Dubovcová/Dominika Nestarcová, derzeit Nummer 22 der Weltrangliste, fiel die Entscheidung erst im Tiebreak. Borger/Büthe gewannen in 47 Minuten mit 2:1 (15:21, 21:14, 15:6). "Wir sind nicht so richtig ins Spiel gekommen, aber ab Beginn des zweiten Satzes haben wir besser gespielt und unsere Chancen genutzt", erklärte Karla Borger . Aufgrund der tropischen Schwüle und Temperaturen bis über 30°C in der 4-Millionen-Metropole durften die Teams auch bei den regelmäßigen Seitenwechseln Getränke zu sich nehmen.

Dann folgte eine äußerst knappe Tiebreak-Niederlage. Gegen die Schweizer Nadine Zumkehr/Joana Heidrich, die derzeit auf Platz 21 der Weltrangliste stehen, unterlagen die Deutschen Meisterinnen mit 1:2 (19:21, 21:16, 13:15). "Wir haben in den entscheidenden Situationen einfach nicht die Punkte gemacht", ärgerte sich Britta Büthe nach der 56-minütigen Partie, aber einen Tag später lief es dann wieder wie am Schnürchen. Marta Menegatti/Viktoria Orsi Toth wurden mit 21:14 und 21:18 in 41 Minuten geschlagen. "Es war unheimlich heiß und schwül, aber wir haben unser Ding durchgezogen", so fasste Britta Büthe den Einsatz gegen die Weltranglisten-Elften aus Italien zusammen.
Und so kam es in der Single-Eliminiation-Phase zum Duell mit dem Nationalteam Katrin Holtwick /Ilka Semmler , welche als viertes deutsches Team über die Qualifikation ins Hauptfeld kamen. "Ein Spiel wie jedes andere auch", nannte Karla Borger das deutsch-deutsche Prestige-Duell. Wie in anderen Spielen zuletzt ging auch diese Partie erst einmal in den Tiebreak. "Wir haben etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Aber dann haben wir uns hinten raus konzentriert und mit Spaß gespielt." Am Ende verbuchten Borger/Büthe gegen das Team aus Essen einen 2:1-(19:21, 21:17, 15:8)-Erfolg und den Einzug ins Achtelfinale.

Hier wäre es zum Duell mit Meppelink/Van Iersel gekommen und trotz deren guten Auftritten in dieser Saison hätte die Statistik für das Stuttgarter Duo gesprochen. Sowohl beim Major Series Turnier in Poreč als auch bei den Luzern Open hatten Borger/Büthe die Europameisterinnen dieses Jahr bezwungen - und zwar jedes Mal im Tiebreak.

Nun steht also der nächste Saison-Höhepunkt an, die EM in Klagenfurt von 28. Juli bis 2. August. Auch das Ergebnis der Europa-Meisterschaften hält Einzug in die Olympia-Qualifikation. "Das beste Resultat aus der EM 2015 in Klagenfurt und der EM 2016 in Biel/Bienne in der Schweiz zählt. Es wäre ja toll, wenn man das schon in diesem Jahr abhaken könnte", sagte Britta Büthe .

Die ersten Gruppenspiele der Europa-Meisterschaften sind bereits angesetzt.

Für Karla Borger /Britta Büthe beginnt die EM 2015 mitten auf dem Center Court am Dienstag, 28. Juli, um 12 Uhr gegen die Lokalmatadoren Bianca Zass/Valerie Teufl.
Am Mittwoch, 29. Juli, geht es um 10 Uhr gegen das russische Duo Maria Prokopeva/Ekaterina Syrtseva. Drittes Team in der Gruppe sind die Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré.

 

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