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Borger/Büthe: Frühes Aus bei der WM

Beach-WM: Borger/Büthe: Frühes Aus bei der WM

01.07.2015 • Beach-WM • Autor: Tom Bloch 915 Ansichten

Karla Borger und Britta Büthe verpassen nach einer knappen Niederlage den Einzug ins Achtelfinale der Beachvolleyball-Weltmeisterschaften in den Niederlanden. Amsterdam (tob). Die niederländische Metropole verfügt über viele Straßen, die mit quadratischen Pflastersteinen gedeckt sind. Auf dem Dam Square vor dem königlichen Palast sind diese Pflastersteine derzeit mit tonnenschwerem Sand bedeckt - die herrliche Kulisse der Beachvolleyball-WM, die zudem noch in Apeldoorn, Rotterdam und Den Haag ausgetragen wird, zumindest bis einschließlich des Viertelfinales. Zwei weitere Runden wären also für das Nationalteam in Amsterdam noch möglich gewesen.

Borger/Büthe: Frühes Aus bei der WM - Foto: Red Bull Contentpool/ Fotograph: Garth Milan

Karla Borger und Britta Büthe (Foto: Red Bull Contentpool/ Fotograph: Garth Milan)

Stattdessen erweist sich die Rembrandt-Stadt als hartes Pflaster für gleich zwei deutsche Teams.

Direkt nach dem Turnier-Aus von Chantal Laboureur /Julia Sude am Mittag hat es auch das Team getroffen, das seine WM-Bilanz nach dem Gewinn der Silbermedaille von Stare Jablonki im Juli 2013 gerne weiter aufpoliert hätte: Borger Büthe trafen auf das kanadische Topteam Heather Bansley/Sarah Pavan - eine Paarung, die von der Güte her nahtlos an die schwere Vorrunden-Gruppe anknüpft. "Diese Begegnung hätte auch gut das Halbfinale sein können", verkündete das Online-Fachmagazin "Beach-Volleyball.de" im Vorfeld.

Vergangene Woche auf dem Stopp der World Tour in Saint Petersburg haben Borger/Büthe das Team Kanada noch mit 2:0 geschlagen. In Amsterdam klappte es nicht mit einer Wiederholung, doch viel hat nicht gefehlt. 13:13 stand es im Tiebreak und die Stimmung auf dem Center Court kochte, nicht nur aufgrund der flirrenden Hitze über dem grellweißen Sand.
"Wir sind total niedergeschlagen", sagte Karla Borger enttäuscht. "Diese Ergebnis spiegelt nicht unsere tolle Leistung auf diesem Turnier wieder." Für Trainer Srdjan Veckov gab es keinen singulären Punkt, an dem er die Niederlage festmachen konnte: "Vielleicht hat uns ein wenig die Energie gefehlt nach der anstrengenden Gruppenphase. Aber ich mag keine Ausreden und wir haben auch keine. Es war knapp, aber es hat nicht gereicht."
"Man hat ja immer vorher schon verschiedene Taktikvarianten abgesprochen und wir haben dann umgestellt", erklärte Britta Büthe . Mit 21:19 wurde der Verlust des ersten Satzes (13:21) kompensiert, nachdem die blockstarke 1,96 Meter-Frau Sarah Pavan zusätzlich mit Aufschlägen beschäftigt wurde. Der Tiebreak war dann Nervenkitzel pur. Doch zwei schnelle Punkte entschieden das Spiel.

Platz 17: 7000 Dollar Preisgeld und 200 Punkte für die Weltrangliste sind das Trostpflaster, das aus der Stadt der Pflastersteine mitgenommen wird, nach einer komplizierten Vorrunde mit zweifacher Umstellung der Teilnehmerliste und kurzfristiger Neuansetzung des Spielplans.

Trainer Srdjan Veckov zieht dennoch ein positives Zwischenfazit nach dem ersten Saisonhöhepunkt: "Im Vergleich zum Vorjahr ist das Niveau auf der World Tour insgesamt noch besser geworden, und zwar bei allen Spitzenteams. Jeder nimmt es sehr ernst. Jeder kämpft bis zum letzten Punkt. Mit so einem großen Schritt der Verbesserung hätte ich persönlich nicht gerechnet", sagt der Serbe. "Das trifft aber auch auf Karla und Britta zu. Sie wissen, was sie tun. Und ich meine damit nicht die Ergebnisse, sondern wie wir auftreten, wie wir spielen. Und das stimmt mich sehr zuversichtlich für die kommenden Turniere auf der Tour."

Schon kommende Woche geht es nach Gstaad zum nächsten Turnier der Major Series, gefolgt vom Grand Slam im japanischen Yokohama, gefolgt von den Europa-Meisterschaften in Klagenfurt, dem nächsten Saisonhöhepunkt.

 

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