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Der VfB ist Deutscher Meister!

Bundesligen: Der VfB ist Deutscher Meister!

03.05.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 642 Ansichten

Mit 3:1 (25:19, 18:25, 25:20, 26:24) holt sich der VfB Friedrichshafen im fünften Spiel gegen die Berlin Recycling Volleys die Deutsche Meisterschaft 2015. Vor ausverkaufter ZF Arena und damit 3804 Zuschauern zeigte der VfB einzig im zweiten Satz Schwächen. Berlin wehrte sich, machte das Spiel mehr als spannend, doch nach 101 Spielminuten war es Gontariu, der den Matchball zum Gewinn der Meisterschaft verwandelte. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Maarten van Garderen und bei Berlin Außen-Annahmespieler Robert Kromm ausgezeichnet.

Der VfB ist Deutscher Meister! - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Sehr konzentriert starteten Maarten van Garderen und Baptiste Geiler über Außen-Annahme, Max Günthör und Maxi Gauna über Mitte, Diagonalangreifer Adrian Gontariu sowie Libero Jenia Grebennikov und Zuspieler Benjamin Toniutti in das letzte Spiel der Sasion. Schnell setzten sie sich mit starken Aufschlägen - Ass Gauna und schnell gespielten Angriffen von Berlin ab (4:1, 8:3). Angefeuert von einer ausverkauften ZF Arena agierten die Häfler geduldig und spielten ihre Chancen sehr überlegt zu Ende. Toniutti spielte immer wieder seine Angreifer frei und im Block stellte Günthör seine Teamkollegen gut ein (11:7, 16:13). Nie ließ der VfB seinen Gegner nah genug herankommen - nach einem Fehler war der Fokus gleich beim nächsten Punkt. Mit viel Druck im Aufschlag setzten die Häfler den Annahmeriegel der Berliner unter Druck (19:14, 21:15)- die Folge: Berlin konnte nicht gut aufbauen und musste immer wieder Notbälle spielen (24:16). Einzig beim Matchball benötigten die Häfler gleich mehrere Versuche (24:19). Geiler war es dann, der den 25. Punkt für das Häfler Punktekonto verwandelte (25:19).

Dann allerdings hatten auch die Berliner ihre Nervosität abgelegt und spielten freier auf - einige Fehler der Häfler ließen Berlin ins Spiel kommen und so lief der VfB zunächst den Punkten hinterher (3:5, 4:8). Annahmefehler in der Folge machten Toniutti das Zuspiel schwer - zweimal in Folge konnte Berlin den Ball direkt an der Netzkante für sich entscheiden. Moculescu nahm die Auszeit (4:10). Moculescu wechselte Michal Finger für Diagonalangreifer Gontariu ein (6:13), doch der VfB lief seinen Möglichkeiten hinterher. Immer wieder ging der Ball beim Aufschlag ins Netz, oder die Annahme kam zu ungenau zum Zuspieler (11:17, 16:23). Moculescu bat erneut zur Auszeit (16:23) und brachte damit zumindest Dünnes beim Aufschlag aus dem Rhythmus (23:17). Geiler machte es ihm nach (24:17) und so hatte Berlin ausreichend Satzbälle, wobei Dünnes aus dem Hinterfeld den zweiten verwandelte (18:25).

Aufgeben war an diesem Tag allerdings nicht in den Köpfen der Häfler - mit viel Geduld hielten sie das Spiel offen (5:5, 8:7) und setzten sich nach der technischen Auszeit erneut ab. Lange Rallyes entwickelten sich, in denen der VfB die Oberhand behielt (12:9, 16:13) und das Publikum mit spektakulären Abwehraktionen begeisterte. Berlin kam ran, aber der VfB konterte und behielt das Spiel in seiner Hand (19:15, 22:19). Jan Zimmermann, für Günthör im Aufschlag eingewechselt, holte mit einem Ass den Satzball (24:19), den Gauna im zweiten Versuch zum (25:20) verwandelte.

Mit Schwung ging es in den vierten Durchgang, in der VfB erneut einen guten Start fand (4:1) und die Ruhe bewahrte. Gelang der harte Angriffsschlag nicht, setzte van Garderen den Ball kurz hinters Netz und ließ die Abwehr von Berlin straucheln (6:4). Führte der VfB zur technischen Auszeit (8:6), geriet er dann in den Rückstand und Moculescu wechselte Gontariu für Finger zurück aufs Feld (8:9). Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich kein Team entscheidend absetzten konnte (11:11, 15:15). Die Führung holte ich der VfB erstmals zum 18:17 zurück - Toniutti bekam den Ball auf Außen gespielt und der Zuspieler schlug den Block der Berliner gekonnt an (18:17). Doch noch war nichts klar - Berlin wehrte sich, verteidigte den ersten Meisterball der Häfler (24:23, 24:24), bevor Gontariu den Block der Berliner anschlug und damit den Meisterball perfekt machte (26:24).

"Heute hat alles gepasst, die Spieler harmonieren gut, trainieren gut und haben heute und die ganze Saison unbedingten Willen gezeigt", lobte Moculescu nach dem Spiel. Ab und zu haben wir heute im Spiel die richtigen Entscheidungen getroffen und das hat den Auschlag gebeben", so Moculescu weiter. "Insgesamt war das beste Spiel in der Finalserie. Nachdem wir den dritten Sataz gewonnen haben, war es klar. Zum Schluss war es eng, aber es hat gereicht!"

Statistik:
VfB Friedrichshafen
Aufschlag 9 Punkte, Annahme 46% (22% perfekt), Angriff 52 Punkte (54%), Block 11 Punkte
Wasilewski, Gauna 14, van Garderen 19, Finger 10, Günthör 12, Grebennikov L, Gontariu 6, Geiler 7, Toniutti 3, Zimmermann 1, nicht eingesetzt: Gergye, Späth-Westerholt, Reichert

Berlin Recycling Volleys
Aufschlag 4 Punkte, Annahme 48% (27% perfekt), Angriff 55 Punkte (55%), Block 4 Punkte
Touzinsky 11, Shoji L, Kromm 16, Fischer 7, Spirovksi, Shoji 1, Krystof, Kühner, Kmet 9, Dünnes 17, Bontje 2, de Marchi 1

 

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