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Van Garderen: "Wir wollen oben auf dem Treppchen stehen"

Bundesligen: Van Garderen: "Wir wollen oben auf dem Treppchen stehen"

16.04.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 685 Ansichten

Am kommenden Samstag (18. April, 19:30 Uhr) beginnt das Meisterschaftsfinale 2015. Wie in den vergangenen beiden Jahren treffen der VfB Friedrichshafen und die Berlin Recycling Volleys aufeinander. Im Interview spricht Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen über die Unterschiede zwischen der Hauptrunde und den Playoffs, die Erwartungshaltung und die Chancen die Meisterschaft an den See zu holen.

Van Garderen: "Wir wollen oben auf dem Treppchen stehen" - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Herr van Garderen, die Finals stehen an. Merken Sie einen Unterschied zwischen der Hauptrunde und den Playoffs?
Ein Spiel in der Hauptrunde zu verlieren ist nie schön, aber wir haben mehrere Chancen die verlorenen Spiele in der Hauptrunde wieder gut zu machen. In den Playoffs ist das anders, wir wollten jedes Spiel bis zum Finale unbedingt gewinnen. Damit schonen wir Kräfte und die brauchen wir jetzt in den Endspielen gegen Berlin umso mehr.

Für Sie geht es um die erste Meisterschaft in Deutschland, wie sehr wollen Sie gewinnen?
Sehr. Ich möchte unbedingt gewinnen, denn nach dem Pokalsieg haben wir gute Chancen die Meisterschaft zu holen. Für mich wäre es die erste gewonnene Meisterschaft im Ausland und das ist natürlich immer etwas Besonderes. Doch es geht nicht nur um mich, sondern vielmehr um den ganzen Verein. Der VfB will nach drei Jahren wieder oben auf dem Treppchen stehen und dafür kämpfen wir als Team.

Es macht Spaß die Mannschaft in dieser Saison zu beobachten. Sie scheinen mit sich im Reinen zu sein.
Wir haben einen sehr guten Teamspirit und der ist auch sehr wichtig. Unser Wille, sowohl neben als auch auf dem Spielfeld, ist sehr groß und wir haben gemeinsam Freude. Ich denke, dass die Mannschaft eine sehr gute Energie besitzt und wir sind uns unserer Sache sehr sicher. Wir können uns auf die Teamkollegen verlassen und ich hoffe und denke, dass wir in der Meisterschaft genau mit diesem Auftreten punkten können.

Berlin, ihr Gegner, hat Ende März im Final4 der Champions League gespielt. Ist diese Erfahrung ein Vorteil?
Ja und nein. Berlin hatte in den vergangenen Monaten mehr Spiele auf einem sehr hohen Niveau, das hatten wir nicht. Andererseits haben sie in der Champions League auch sehr viel Energie aufgewendet und verbraucht. Da ist die Frage, ob die Mannschaft nach so einem Highlight noch einmal zur Höchstform auflaufen kann. Wir haben uns eineinhalb Monate auf die Meisterschaft vorbereiten können und ich hoffe, dass wir in der besseren Verfassung sind. Uns geht es gut.

Wo sehen Sie die Unterschiede zwischen dem VfB und Berlin?
Ich glaube es gibt keinen Favoriten. Jede Mannschaft hat in den kommenden Spielen die Chance zu gewinnen und das wird bei jedem Aufeinandertreffen zu spüren sein. Ich denke unser Stil Volleyball zu spielen ist ein anderer als der der Berliner, aber der Wille die Meisterschaft zu gewinnen ist bei allen da. Unserer wird am Ende allerdings ein wenig stärker sein.

Das heißt: wie gehen die Spiele aus?
Wir gewinnen in vier Spielen (lacht). Nein - ehrlich: wir dürfen nicht erwarten zu gewinnen. Wir müssen hart an uns arbeiten und uns selbst vertrauen. Letztlich wird das Team gewinnen, dass an dem jeweiligen Tag fokussierter ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gewinnen. Unser Heimvorteil ist dabei mit Sicherheit nicht zu vergessen, aber darauf können und werden wir uns nicht ausruhen.

Spüren Sie denn Druck von außen unbedingt gewinnen zu müssen?
Das Meisterschaftsfinale war unser erklärtes Ziel. Darauf haben wir die vergangenen Monaten hingearbeitet, uns entwickelt und nun bestmöglich vorbereitet. Wir wissen, dass ein Finale auch immer bestimmte Erwartungen schürt, also ist der Druck mit Sicherheit da. Wir wissen aber auch, wie wir damit umgehen müssen. Ich freue mich auf die nächsten Wochen, jetzt geht es endlich los. Und ja - ich spüre Druck, aber der ist nicht negativ. Ich habe keine Angst vor den Spielen, sondern will endlich aufs Feld und gegen Berlin gewinnen!

Maarten van Garderen:
Seit 2003 spielt der 25-jährige van Garderen Volleyball. In seiner Familie dreht sich alles um den gelb-blauen Ball - sein Vater war als Trainer unterwegs, sein Onkel spielte in Italien und sein älterer Bruder ist ebenfalls der Sportart verfallen. Seit dieser Saison steht der Zwei-Meter-Mann für den VfB Friedrichshafen am Netz, seine bisherigen Stationen sind neben den Niederlanden Frankreich und Italien. Mit dem VfB möchte er mindestens einen Titel gewinnen und seine Zeit in Deutschland möchte er nutzen, um ein "kompletter" Spieler zu werden. In seiner Freizeit hört er gern Musik und ist oft mit Freunden und Teamkollegen in der Stadt anzutreffen.


Die Spiele in der Serie "best of five":
18. April, 19:30 Uhr, VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys
22. April, 19:30 Uhr, Berlin Recycling Volleys - VfB Friedrichshafen
26. April, 14:30 Uhr, VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys
evtl. 30. April, 19:30 Uhr, Berlin Recycling Volleys - VfB Friedrichshafen
evtl. 3. Mai, 14:30 Uhr, VfB Friedrichshafen - Berlin Recycling Volleys

 

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