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VfB zieht ins Finale ein

Bundesligen: VfB zieht ins Finale ein

09.04.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 861 Ansichten

Vor 1500 Zuschauern zogen die Häfler Volleyballer am Mittwochabend in das Finale um die Deutsche Meisterschaft ein. Mit einem 3:1 Erfolg (25:17, 25:23, 22:25, 25:21) beendeten sie die Halbfinalserie gegen die SVG Lüneburg ohne eine einzige Niederlage und stehen damit zum 19. Mal in der Vereinsgeschichte im Finale.

VfB zieht ins Finale ein - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Der Gegner steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, er wird im zweiten Halbfinale zwischen den BR Volleys und den SWD powervolleys Düren ausgespielt. Lüneburg als Verlierer des Halbfinals ist damit zwar ausgeschieden, feiert aber als Aufsteiger einen sensationellen dritten Platz in ihrer ersten Saison im Oberhaus. Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Libero Jenia Grebennikov und bei Lüneburg Nicolas Marks ausgezeichnet.

VfB-Trainer Stelian Moculescu schenkte wie schon im zweiten Spiel Maarten van Garderen und Baptiste Geiler über Außen-Annahme, Max Günthör und Maxi Gauna im Mittelblock sowie Diagonalangreifer Adrian Gontariu, Zuspieler Benjamin Toniutti und Libero Jenia Grebennikov sein Vertrauen. Mit druckvollen Aufschlägen von Geiler brachten die Häfler den Annahmeriegel der Lüneburger gleich zu Beginn des Spiels durcheinander und der VfB erspielte sich seinen ersten Vorsprung (0:1, 5:1). Doch der Gegner spielte freier auf als in den Spielen zuvor. Lüneburg setzte dagegen und schaffte es, den Häfler Block mit variablen Angriffen zu beschäftigen (6:3, 8:5). Immer wieder jedoch zeigten die Häfler ihre Dominanz und punkteten in Folge erfolgreicher als Lüneburg (10:6, 12:8, 17:11). Letztlich zeigte Friedrichshafen weniger Fehler - der Gegner produzierte zu viele, um dran zu bleiben (21:15, 25:17).

Ausgeglichener ging es zu Beginn des zweiten Durchgangs zu. Friedrichshafen verlor ein wenig den Fokus - Lüneburg schlug ein Ass und ging in Führung (4:4, 6:7). Das sollte in den folgenden Ballwechseln so bleiben. Lüneburg baute mehr Druck auf, Friedrichshafen zog mit, setzte sich aber nicht ab (9:7, 14:14, 17:17). Moculescu nahm die erste Auszeit, war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden und forderte mehr Konzentration (17:19). Die Häfler holten den Punkterückstand auf - wenn seine Angreifer nicht wollten, dann schlug Toniutti eben selbst auf den Ball und holte den Punkt (22:22). SVG-Trainer Stefan Hübner nahm nun seinerseits die Auszeit, doch Friedrichshafen holte sich auch den nächsten Punkt und Hübner unterbrach erneut das Spiel (23:22). Mit einem Einerblock setzte van Garderen sich gegen den Lüneburger Angriff durch und holte damit zwei Satzbälle (24:22). Den ersten wehrte der Gast noch ab, Moculescu rief noch einmal zur Auszeit (24:23), gab den Spielzug vor, den Geiler mit einem Angriff aus dem Hinterfeld zur vollsten Zufriedenheit seines Trainers umsetzte (25:23).

Zweimal in Folge griff der Häfler Block um Günthör zu, Friedrichshafen startete konzentrierter in den dritten Satz (2:0). Doch Lüneburg steckte nicht auf, wusste das der Satz zuvor schon knapp war und holte einmal noch alles aus sich heraus (4:4, 4:8). Moculescu zeigte sich weniger zufrieden, redete dem Team ins Gewissen, das daraufhin weniger Fehler produzierte und wieder heranzog (8:9). Die Häfler blieben dran - gaben Lüneburg aber immer wieder Chancen, das Spiel mitzugestalten und offen zu halten (12:12, 16:17). Den größeren Willen zeigte der Gast bei den folgenden Ballwechseln (18:21, 20:24) und so war es nur natürlich, dass Lüneburg sich Satzbälle holte. Zwar wehrten die Häfler mit einigen starken Aktionen zwei der Satzbälle ab, doch der Aufschlag von Geiler ging ins Netz und somit holten sich die Lüneburger ihren ersten Satzgewinn in den Halbfinals (22:25).

Mit dem Ziel - dem Erreichen der Finals - vor Auge spielten die Häfler ruhiger auf, sortierten sich besser und erspielten einen komfortablen Vorsprung (6:3, 10:5). Diesen ließ Lüneburg allerdings immer wieder schmelzen und so erlebten die 1500 Zuschauer einen spannenden vierten Durchgang (11:8, 16:11, 19:17). In letzter Konsequenz allerdings hatten die Häfler den längeren Atem und verteidigten ihren geschrumpften Vorsprung bis ins Ziel. Van Garderen war es, der erneut mit einem Hinterfeldangriff den Matchball (25:21) verwandelte und damit den Einzug ins Finale perfekt machte.

"Lüneburg hat gut gespielt, sie haben nicht nachgedacht", sagte VfB-Trainer Moculescu nach dem Sieg lobende Worte für den Kontrahenten. "Wir haben nach den ersten beiden Spielen gedacht das geht schon, aber so einfach ist es dann noch nicht." Als Hallo-wach-Effekt bezeichnete er den verlorenen dritten Satz. "Einige haben das vielleicht gebraucht", so Moculescu. "Letztlich aber wollten wir in drei Spielen gewinnen und das ist uns auch gelungen."

Statistik
VfB Friedrichshafen
Aufschlag 6 Punkte, Annahme 57% (28% perfekt), Angriff 49 Punkte (46%) Block 12 Punkte
Wasilewski, Gauna 12, van Garderen 15, Günthör 9, Grebennikov L, Gontariu 11, Finger, Geiler 17, Zimmermann, Toniutti 3, nicht eingesetzt: Späth-Westerholt, Reichert, Tischer, Günthör Jakob

SVG Lüneburg
Aufschlag 4 Punkte, Annahme 49% (21 perfekt), Angriff 40 Punkte (46%), Block 6 Punkte
Mattson L, Brüggemann, Kevorken 6, Laane 12, Dolfo, Pörner, Steinke 11, Marks 11, Schlien 7, Mora Sabate 3, nicht eingesetzt: Seybering, Bahlburg, Kruse

 

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