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SV Lohhof: Hellwach durchs Saisonfinale

2. Bundesligen: SV Lohhof: Hellwach durchs Saisonfinale

23.03.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Richarda Zorn 899 Ansichten

Der SV Lohhof gewinnt souverän mit 3:0 gegen den VV Grimma, holt drei wichtige Punkte im Liga-Endspurt und zieht erst einmal an den bisher zweitplatzierten Sonthofenerinnen vorbei.

SV Lohhof: Hellwach durchs Saisonfinale - Foto: Burschik

Jubel über den deutlichen 3:0 Erfolg bei allen Spielerinnen (Foto: Burschik)

Gegnerinnen aus Sachsen liegen dem SV Lohhof offenbar. Nach den Auswärtserfolgen in Chemnitz und Dresden überzeugten die Münchner Volleyballerinnen jetzt auch zu Hause. Mit einem deutlichen 3:0-Sieg punkteten sie gleich dreifach gegen den VV Grimma. Platzierte Aufschläge, eine geschlossene Mannschaftsleitung und die Tatsache, dass Ligakonkurrent Sonthofen im Parallelspiel verlor, führte zum Plätzetausch in der Liga: Der SVL schiebt sich am Samstagabend auf den umkämpften zweiten Tabellenplatz.

Die Partie gegen den Tabellenfünften versprach, ein spannender Schlagabtausch zu werden. Schon das Hinspiel war hart umkämpft gewesen. Erst im Tie-Break entschieden die Lohhoferinnen das Spiel damals für sich. Doch zwei Auswärtssiege in Reihe machten jetzt Mut, hinzu kam am vergangenen Samstag der Heimvorteil in der FOS/BOS-Halle. 120 Fans, unter ihnen auch Bürgermeister Christoph Böck, kamen, um ihr Team siegen zu sehen. Entsprechend schwungvoll startete der SVL in die Partie. Den gesamten ersten Satz dominierten die Gastgeberinnen mit gutem Stellungsspiel und sehenswerten Kombinationen und gaben zu keinem Zeitpunkt die Führung aus der Hand. Inga Vollbrecht, die gegen Chemnitz und Dresden gleich zweimal zur besten Spielerin gekürt worden war, überzeugte auch gegen Grimma. Ihr Block stand, ihr Angriff saß. Mit deutlichem Vorsprung schmettere sie Lohhof zum 1:0 (25:15).

"Der erste Satz war unser bester, da haben wir sehr konzentriert gespielt", analysierte Lohhof-Coach Jürgen Pfletschinger nach der Partie. "Leider haben wir danach nachgelassen und waren nicht mehr so kompakt." Folglich kamen die Gäste, die mit drei Niederlagen in Folge nach München gereist waren, im zweiten Durchgang besser in die Partie. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich erst einmal kein Team absetzen konnte. Ein Patzer von Grimmas Kristin Stöckmann verschaffte den Lohhoferinnen schließlich drei Satzbälle. Im letzten Versuch machte Marion Mirtl, deren druckvolle diagonale Angriffsschläge den Gästen oft Probleme bereiteten, den zweiten Satz für die Gastgeberinnen klar (25:23).

Die Lohhoferinnen hatten also die Möglichkeit, das Spiel schon im dritten Satz für sich zu entscheiden. Doch die Gäste erwischten den besseren Start und führten - nach einigen starken Angriffen von Anika Boin - zur ersten technischen Auszeit mit 8:4. Die Münchnerinnen taten sich schwer in dieser Phase; bis Hallensprecher Matthias Kock das Publikum zu einer La-Ola-Welle animierte, die Wirkung zeigte. Der SVL begann seine Aufholjagd und Carolin Herrmann erzielte schließlich per Aufschlag den 20:20-Ausgleich. Gleich im Anschluss brachte der Doppelblock von Vollbrecht und Lisa Keferloher die Münchnerinnen auf Siegeskurs. Grimma stemmte sich ein letztes Mal gegen die drohende Niederlage, doch die Lohhoferinnen ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Ein Aufschlagfehler von Kristin Schröder bescherte den Gastgebern drei Matchbälle und ein Doppelblock von Vollbrecht und Inga Möller sorgte für die Entscheidung (25:22).

"Wir haben nicht so richtig ins Spiel gefunden, es war nicht alles kompakt und flüssig. Lohhof hat verdient gewonnen", bilanzierte Gäste-Trainer Darko Despotovic nach dem Spiel. Sein Pendant Jürgen Pfletschinger zeigte sich mit der Leistung seiner Lohhoferinnen indes zufrieden: "Vor allem unsere starken Aufschläge haben uns geholfen. Dadurch konnten wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken." Besonders gut kamen die Angaben von Carolin Herrmann übers Netz, die zur besten Spielerin des SVL gewählt wurde. Die Auszeichnung nahm sie gelassen entgegen: "Natürlich ist es schön, so etwas zu gewinnen, aber letztendlich ist es die Mannschaftsleistung, die zählt."

Die Lohhoferinnen müssen am nächsten Wochenende beim SWE Volley-Team ran, das gerade Sonthofen bezwungen hat. "Die Erfurter sind sehr heimstark, ich habe dort noch nie gewonnen", warnt Herrmann vor dem Tabellensechsten. Auch Pfletschinger erwartet ein spannendes Spiel auf Augenhöhe: "Die Mannschaften aus dem Osten sind zu Hause meistens hochmotiviert, weil viele Zuschauer da sind." Allerdings haben die Münchnerinnen am vorvergangenen Wochenende gezeigt, dass sie mit einer solchen Situation souverän umgehen können.

 

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