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Sensationelles Comeback bringt Tabellenführer zu Sturz

Dritte Liga: Sensationelles Comeback bringt Tabellenführer zu Sturz

02.03.2015 • Dritte Liga • Autor: Tom Gailer 1089 Ansichten

Einen überraschenden Erfolg konnten die Volleyballer des SC Freising am vergangenen Samstag gegen den Tabellenführer TV/DJK Hammelburg feiern. Nach einem 0-2 Rückstand drehte der SCF die Partie vor 125 begeisterten Zuschauern noch zu einem 3-2 (12, 22, -21, -21, 9) Sieg. Mit den zwei Punkten verringerte man den Rückstand auf einem Nichtabstiegsplatz vor den letzten vier Spielen auf einen Punkt und liegt weiter auf Platz neun der Dritten Liga.

Sensationelles Comeback bringt Tabellenführer zu Sturz - Foto: SC Freising

Über die Emotionen kam der SCF zurück ins Spiel (Foto: SC Freising)

Eng waren die Spiele zwischen dem SC Freising und dem TV/DJK Hammelburg in den letzten beiden Jahren immer. Doch am Ende sollten immer die Unterfranken als Sieger vom Parkett gehen. Die Ausgangssituation war dieses Mal jedoch eine ganz andere, denn während die Domstädter sich mitten im Abstiegskampf befinden steht Hammelburg als Aufsteiger an der Tabellenspitze der Dritten Liga. Auf Freisinger Seite konnte man zumindest wieder auf einen vollen 12-Mann-Kader zurückgreifen, in dem Libero Daniel Vogt weiter fehlte und Felix Reißmann gesundheitlich angeschlagen war.

Markus Noack kehrte nach seiner Krankheit zurück in die Starting Six und dafür rückte Tim Noack wieder auf die Position des Zuspielers. Doch der SCF kam zu Beginn überhaupt nicht in die Begegnung und lag schnell in Rückstand. Hammelburg präsentierte sich als echter Tabellenführer und beeindruckte mit druckvollen Aufschlägen, variabler Passverteilung und einem fast unüberwindbaren Block. Auch die Einwechslung von Zuspieler Benjamin Koch sollte dem Satz keine Wendung geben, so dass am Ende auf der Anzeigetafel ein deutliches 12-25 stand. Im zweiten Durchgang sollte das Team um Libero Moritz Steinberg ein wenig besser in die Begegnung kommen und konnte sich zeitweise sogar eine Führung erspielen. Doch der Ligaprimus ließ sich davon nicht beeindrucken, konterte mit selbstbewussten Spiel und brachte den Satz mit 25-22 nach Hause. Wohl keiner hätte auch nur mehr einen Cent zu diesem Zeitpunkt auf die Gastgeber gesetzt.

Aufgeben war im Kampf um den Nichtabstieg aber nicht angesagt für den SC Freising. Mit der Umstellung von Tim Noack auf die Außen-Position und der Hereinnahme von Stefan Klappstein sollte neuer Schwung in die Mannschaft kommen. Jetzt war "Vollgas-Volleyball" angesagt beim SCF. Großes Risiko im Aufschlag und Angriff und dazu eine sehr emotionale Spielweise brachten das Team zurück ins Spiel. Das sollte nun auch die Zuschauer mitreißen, die ab diesem Zeitpunkt wie eine Wand hinter der Mannschaft standen. Die Gäste aus Hammelburg ließen sich dadurch auch ein wenig beeindrucken und somit verkürzte man meinem 25-21 den Rückstand. Der SCF-Express rollte auch im vierten Satz weiter. Zwar überdrehte man zeitweise, was zu unnötigen Fehlern führte, doch diese nahm man auf Grund der Spielweise hin. In der emotionalen Endphase versuchte der Schiedsrichter die Emotionen ein wenig zu zügeln und gab beiden Teams auf Grund übermäßigen Jubelns eine gelbe Karte. Davon ließen sich die Freisinger aber nicht irritieren und sorgten mit dem 25-21 für den Ausgleich.

Es sollte aber im Tiebreak emotional weiter gehen. Nach dem Punkt zum 5-3 für Hammelburg feierte der Blockspieler den Punkt zu provokant zum Gegner, was der Schiedsrichter mit einer weiteren Verwarnung und damit roten Karte bestrafte. Nach dem damit verbundenen Aufschlagsverlust spielte nur noch ein Team und das war der SC Freising. Der Ausgleich wurde hergestellt, die Zuschauer verwandelten die Halle in ein Tollhaus und eine Aufschlagserie von Philipp Geißelmeier bis zum 14-6 sorgte für die Vorentscheidung. Zwar konnte der Tabellenführer noch drei Matchbälle abwehren, doch den Vierten verwandelte Tim Noack mit einem weiteren wuchtigen Angriffsschlag. Der Jubel beim Team kannte nun keine Grenzen mehr und die Sensation mit dem 3-2 Erfolg war geschafft.

Auch SCF-Trainer Tom Gailer war nach dem Überraschungscoup überglücklich: "Unglaublich wie wir nach dem 0-2 noch zurück gekommen sind. Die Tugenden Leidenschaft und Kampfgeist, die man im Kampf um den Nichtabstieg braucht, kann uns auf alle Fälle auf jeden Fall nicht abstreiten. Die zwei Punkte geben uns noch einmal richtig Schwung für die letzten vier Spiele. Jedoch gilt es trotz der Euphorie zu analysieren, warum wir in den ersten beiden Sätze deutlich unter unserem Niveau gespielt haben."
Trotz des Erfolges verweilt der SC Freising weiter auf dem neunten Platz der Dritten Liga, der verbunden wäre mit dem Abstieg in die Regionalliga. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt jetzt aber nur noch einen Punkt. Die Chance den Rückstand weiter zu verkürzen hat man bereits am kommenden Samstag, wenn man zu Hause den Tabellenzweiten ASV Neumarkt empfängt.

 

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