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Gut verkauft und trotzdem nicht zufrieden

Dritte Liga: Gut verkauft und trotzdem nicht zufrieden

02.03.2015 • Dritte Liga • Autor: Marcel Kopperschmidt 888 Ansichten

Die Drittliga-Volleyballer der SG Rodheim standen am vergangenen Samstag vor einer großen Herausforderung. Sie mussten sich auswärts dem TV Bliesen stellen. Trotz der für sich sprechenden Tabellensituation sahen sich die Rodheimer vor der Partie nicht chancenlos und wollten alles daran setzen, den Favoriten zu ärgern. Entsprechend den Erwartungen präsentierten sich die Bliesener jedoch gleich zu Beginn als Hausherr.

Starke Blockarbeit und gute Aufschläge machten es den Rodheimern schwer, ins Spiel zu finden. So gingen die Gastgeber schnell in Führung (1:5).

Aber die Rodheimer ließen sich davon nicht einschüchtern, kämpften um jeden Punkt und zeigten sich, im Vergleich zu den letzten Wochen, als Team stark verbessert. Auch der hochgezogene Libero Morris Liebster (2.
Herren) und Levi Flott (3. Herren) machten ein gutes Spiel. So hatte Liebster eine positive Annahmequote und servierte Zuspieler Peter Preisendörfer die Bälle, welche dieser zur 19:17 Führung verteilte. Das sonst so magere, aber dieses Mal variable Spiel, war Schlüssel zum 25:23 Satzsieg.

Im zweiten Satz bot sich zunächst das gleiche Bild wie im Durchgang davor. Beide Teams schenkten sich nichts, der TVB behauptete seine Führung bis vom 1:5 zum 2:9. Die SG Rodheim gab jedoch nicht auf und erkämpfte sich den 13:13 Ausgleich. Vorallem Johannes Voeske und Robert Stodtmeister setzten im Angriff die wichtigen Punkte und im Aufschlag wurden der Druck erhöht. Doch die eine oder andere Chance auf Breakpunkte blieb leichtfertig auf der Strecke, da Fehler in der Abstimmung und im Block unterliefen (24:26).

Die Eigenfehler, welche den zweiten Satz gekostet hatte, hatten die Rodheimer im folgenden Spielabschnitt im Griff und beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Doch auch nach einer Aufholjagd (10:6) der Gastgeber auf 17:17 zeigten die Wetterauer ihr Können und Kapitän Voeske servierte fünf druckvolle Aufschläge zur 2:1-Satzführung.

Im Anschluss merkte man beiden Kontrahenten den Tabellenstand an.
Während Rodheim verkrampfte (10:15, 10:20) und unnötige Fehler beging, nutzte der Favorit diese Schwäche gnadenlos aus und gewann den vierten Satz ohne jegliche Anstrengung zum 2:2.

Im letzten Durchgang wurde es nach einem Blitzstart der durch die 300 lautstarken Zuschauern angefeuerten Bliesener nochmal spannend. Mit 3:6 und 6:9 sah der TVB schon als sicherer Sieger aus. Doch Rodheim kam und durchbrach die dichtgestaffelte Abwehr der Bliesener. Vorallem Voeske und Fuhrmann lieferten Bigpoints im Block so dass nach 12:10 und 14:14 das Aufschlagspiel wechselte mit dem glücklicheren Ende für Bliesen.

"Das Positive vorweg: das Team hat sich gut verkauft und wir haben bis zum Schluss gekämpft, sind nach Rückständen zurückgekommen. Doch zufrieden sind wir nicht, denn wir haben vor allem zum Ende des zweiten Satzes unnötige Eigenfehler begangen und den möglichen Satzgewinn liegengelassen." so Oliver Klein. Nun blicken die Rodheimer aber auf die letzten beiden Heimspiele. "Wir haben noch alles in der Hand. Mund abputzen und 20 Punkte holen", ließ der verletzte Libero Patrick Hehl seiner Mannschaft ausrichten.

Mit dem gewonnenen Punkt gibt die SGR die rote Laterne an die TG Rüsselsheim weiter. Die nächsten Zähler sollen am Samstag im Heimspiel gegen die TV Rottenburg II erarbeitet werden. Insgeheim hoffen die Rodheimer auf eine ähnliche Stimmung wie in Bliesen, doch bisher blieben die Hunderschaften an Zuschauern im Sportzentrum Rodheim leider aus.

Es spielten: Morris Liebster, Marcel Kopperschmidt, Peter Preisendörfer, Moritz Sachs, Robert Stodtmeister, Johannes Voeske, Thomas Fuhrmann, Oliver Klein, Andreas Böhmer, Levi Flott

 

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