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SV Lohhof: Abgekochte Trainer-Streiche

2. Bundesligen: SV Lohhof: Abgekochte Trainer-Streiche

23.02.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Richarda Zorn 1555 Ansichten

Ein wohlgelauntes Lohhof stellte am Samstagabend eindrucksvoll unter Beweis, dass es zu den Topteams der 2. Liga gerechnet werden muss. 63 Minuten dauerte das Match beim MTV Stuttgart II, das ohne Satzverlust an die Gäste aus Unterschleißheim ging. Das Sprunggelenk von Frauke Neuhaus war wieder stabil, die Verletzung ausgeheilt.

SV Lohhof: Abgekochte Trainer-Streiche - Foto: Burschik

Gegen Stuttgart stand der Block vom SVL - hier Damerau und Vollbrecht gegen (Foto: Burschik)

Die gefährliche Diagonalspielerin sollte also wieder mit voller Kraft für ihr Stuttgarter Team angreifen. Auf einen daraus resultierenden, schwäbischen Punktesegen hatte Lohhofs Trainer Jürgen Pfletschinger freilich keine Lust. So war sein erster Streich an diesem Abend, der unbequemen Angreiferin einen resoluten Block entgegenzustellen. Er entschied sich, Linda Damerau hoch zum Duell an die Netzkante zu schicken. Eine richtige, da erfolgreiche Entscheidung.

Streich zwei spielte Pfletschinger dann seinem Pendant auf der gegnerischen Bank: Trainer Johannes Koch, im Vorjahr noch Coach des SVL. Es ist bekannt, dass sich Koch sehr genau mit den Gegnern befasst und sein Team vor jedem Spiel entsprechend taktisch einstellt. Jedwede taktische Devise musste am Samstagabend aber ins Leere laufen. Ein Jürgen Pfletschinger ist doch nicht per Formel auszurechnen. Kurzerhand stellte er seine Taktik um. Die erwartete Aufstellung mit Steller über Position zwei und Läufer über Position eins kippte er und ließ mit dem Zuspiel über Position vier anfangen. "Ich glaube schon, dass ihn das etwas aus dem Konzept gebracht hat", vermutete Pfletschinger. Und der Spielverlauf gab seiner Vermutung Recht.
Schnell lag der SVL vorn. 4:0 hieß es. Womöglich aufgrund der Irritation des Gegners, ganz sicher aber auch wegen Lohhofs stabiler Annahme und Inga Möllers scharfen Aufschlägen. Genau das drehte sich aber, als die Stuttgarterinnen einen kaum noch einholbaren 12:18-Rückstand in einen Gleichstand verwandelten. Plötzlich war es der MTV, der mutig und effektiv aufschlug. Die Lohhofer Annahme war in dieser Phase überfordert. Aber es war eben nur eine Phase, die wahrscheinlich einzige im ganzen Spiel. Lohhof holte sich den ersten Satz mit 25:19 und ging auch im zweiten Durchgang gleich in Führung - die bis zum Ende hielt: 25:16 für Lohhof. 2:0 in Sätzen.

Die Stuttgarterinnen hatten womöglich noch die Niederlage der letzten Woche im Kopf. Gegen ein starkes Sonthofen stand es auch schnell 0:2. Das Spiel endete damals 0:3. Und auch jetzt, gegen den zweiten starken Gegner in Folge, ließ sich die Niederlage nicht vermeiden. Satz drei brachte die Entscheidung und ging mit 25:17 an Lohhof.

"Wir haben nicht gewonnen, weil der Gegner schlecht war", analysierte Pfletschinger nach dem Spiel. "Unser Problem ist ja, dass wir immer mal wieder schwanken. Aber heute hat mein Team am oberen Niveau gespielt." - "Alle", ergänzt er und fügt noch, fast doppeldeutig, hinzu: "Wir haben sie heute abgekocht."

 

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