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VSG Coburg/Grub hält gegen Bühl gut mit

Bundesligen: VSG Coburg/Grub hält gegen Bühl gut mit

22.02.2015 • Bundesligen • Autor: André Dehler 1526 Ansichten

Knapp 1300 Zuschauer in der HUK-Coburg arena sahen am Samstagabend das letzte Spiel der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga. Das Team von Trainer Milan Maric musste neben dem Langzeitverletzten Itamar Stein auch Stammzuspieler Adam Kocian ersetzen, so dass das Spiel von vornherein unter keinem guten Stern stand. Die VSG begann dennoch motiviert und mit der Zuversicht eine Überraschung gegen den Fünftplatzierten aus dem Schwarzwald zu schaffen.

VSG Coburg/Grub hält gegen Bühl gut mit - Foto: Markus Bloss

Foto: Markus Bloss

Zuspieler Patrick Speta, der in der Saison bisher nur auf wenige Einsatzzeit kam, machte seine Sache auf der Spielmacherposition gut und konnte seine Angreifer zu Beginn gut in Szene setzen. Die zahlreichen Fans in der Arena zeigten sich in bester Laune und die Mannschaft auf dem Feld konnte bis zur zweiten technischen Auszeit bei 16:15-Punkten sogar eine Führung behaupten. Leider kam die Coburger Volleyballschmiede dann kurz aus dem Tritt und Bühl nutze seine Chance eine Führung zu erspielen und diese bis zum Ende des Satzes auch zu halten.

Nach einer kurzen Satzpause in der die Verantwortlichen der VSG Coburg/Grub an Karla Knuffel von den Klinik Clowns eine Spende überreichten, zeigten sich die Spieler der VSG Coburg/Grub weniger spendabel und erkämpfte sich Punkt um Punkt eine Führung gegen die Gäste aus Baden. Doch der TV Bühl schaffte es auch in diesem Satz zur Satzmitte den Spieß wieder umzudrehen und konnte auch diesen Satz mit 25:20 gewinnen. Nach einer zehnminütigen Satzpause, in der sich der Paddel- und Segelclub Coburg-Schney e.V. mit ihrem Trainer Klaus Schmalenbach und den Kanupoloweltmeisterinnen dem Volleyballpublikum präsentierten, kam Hans-Peter Nürnberger ins Spiel. Zuerst schien die Maßnahme keine Früchte zu tragen, doch als die VSG Coburg/Grub zur zweiten technischen Auszeit schon mit 10:16 zurück lagen, packte das Team von Trainer Maric doch noch einmal die Kampfeslust und man hämmerte nun einfach drauf los. Das Publikum sah, wie die Coburger Volleyballer Punkt um Punkt näher an Bühl herankam und der Rückstand betrug bei 20:21 nur nach einen Punkt. Einige spektakuläre Ballwechsel auf hohem Niveau verzückten die Zuschauer in der Arena. Leider war es grünen Fans der VSG an diesem Tag nicht vergönnt wenigstens einen Satzgewinn zu bejubeln, den diesen hätte sich sowohl die Mannschaft als auch das begeisterte Publikum verdient gehabt.

Pressesprecher André Dehler: "Natürlich ist es in der 1. Bundesliga schwer ein Spiel zu gewinnen, wenn du nicht im Vollbesitz der spielerischen Möglichkeiten bist. In so einer Liga entscheiden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Ich denke das Team hat gut gespielt und sich teuer verkauft und wurde am Ende nicht belohnt, aber wir spielen eben nicht mehr in der Regionalliga!"

Kapitän Nürnberger: "Ich bin eigentlich nicht wirklich unzufrieden mit dem Spiel, nur mit dem Ergebnis. Wir haben gegen ein Topteam der Liga gespielt und das mit nur neun fitten Spielern. Wir wollten den Fans ein gutes Spiel zeigen und das ist über weite Phasen gelungen. Mich freut es dass wir wieder fast 1300 Zuschauer hatten, die uns von Anfang bis Ende unterstützt haben!"


Wie geht's weiter?

Nach der 0:3-Niederlage zieht die VSG Coburg/Grub mit Platz 10 in die Pre-Playoffs ein und bekommt es dort mit den Netzhoppers Königswusterhausen zu tun. Die ihr letztes Spiel der Hauptrunde mit einem 3:0-Sieg über Herrsching beendeten.
Die VSG Coburg/Grub tritt im Modus (best-of-three) gegen die Berliner Vorstädter an, ob allerdings Top-Scorer Itamar Stein in den Pre-Playoffs, die am 4. März beginnen, wieder eingreifen kann, ist ungewiss. Beim angeschlagenen Zuspieler Adam Kocian sollte der Einsatz aber sicher sein.
Sollte die VSG Coburg/Grub in den Spielen gegen die Netzhoppers die Oberhand gewinnen, kann das Saisonziel Playoffs, durch die Hintertür doch noch erreicht werden.

Für die VSG spielten: Karanovic, Meuter, Nürnberger, Karlitzek, Kellermann, Poluga, Baxpöhler, Welter, Speta

Bester Punktesammler der VSG Coburg/Grub: Moritz Karlitzek (11 Punkte)

 

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