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Friedrichshafen findet keine Lösung gegen Rzeszów

Champions League: Friedrichshafen findet keine Lösung gegen Rzeszów

19.02.2015 • Champions League • Autor: Gesa Katz 1525 Ansichten

Der VfB Friedrichshafen verabschiedet sich aus der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League. Im Rückspiel des Achtelfinals unterlagen die Häfler Volleyballer mit 1:3 (18:25, 16:26, 25:22, 17:25) den Polen von Asseco Resovia Rzeszów. Nach der tollen Vorstellung im Hinspiel, in dem die Häfler nur knapp an dem Sieg vorbeirauschten, gelang es ihnen nicht an diese Leistung anzuknüpfen.

Friedrichshafen findet keine Lösung gegen Rzeszów - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Der VfB ging mit seiner Stammformation um Kapitän und Zuspieler Simon Tischer , den beiden Mittelblockern Max Günthör und Maxi Gauna, Außen-Annahmespieler Maarten van Garderen und Baptiste Geiler, Diagonalangreifer Adrian Gontariu und Libero Jena Grebennikov in die Partie gegen Asseco Resovia Rzeszów und erwischte einen schlechten Start. Während die Häfler noch in Annahme und Angriff ihre Form suchten, waren die Polen von Beginn an fokussiert. Vor allem die starken Aufschläge Rzeszóws machten dem Häfler Annahmeriegel zu schaffen und Rzeszow ging früh in Führung (1:4, 2:8). Nach der ersten technischen Auszeit nahm sich Tischer ein Herz, versenkte den zweiten Ball im gegnerischen Feld und setzte ein Zeichen (5:11). Gauna schlug ein Ass und der VfB kam auf fünf Punkte heran, doch die Heimmannschaft um Kapitän Jochen Schöps blieb cool. Zwar funktionierte der VfB-Block jetzt besser, vor allem Gauna und Günthör griffen zu (12:19, 14:20), Rzeszów allerdings machte keine Fehler. Die Polen hielten den Vorsprung konstant und sicherten sich Durchgang eins mit 25:18.
Auch in Durchgang zwei erwischte die Heimmannschaft den besseren Start. Starke Aufschläge brachten Rzeszów in Führung, einzig Maxi Gauna hielt im Angriff dagegen (1:4, 3:5). Auch Marten van Garderen fand in der Folge seinen Aufschlagrhytmus und brachte Friedrichshafen heran (5:6), doch die Euphorie auf der deutschen Bank hielt nicht lange. Penchev und Holmes im Aufschlag und wiederum der Amerikaner Russell Holmes im Block ließen die Heimfans jubeln (5:10, 6:12). Moritz Reichert kam für Geiler im Außenangriff, doch Rzeszów blieb das dominierende Team. Mit sieben Punkten lagen die Häfler zur zweiten technischen Auszeit im Hintertreffen. Vor allem der Bulgare Nikolay Penchev schlug ein ums andere Mal gut auf, der VfB hingegen machte Fehler um Fehler. Moculescu nahm seine zweite Auszeit (11:20), doch auch in der Folge war sein Team von der Rolle. Auch die Einwechslung von Michal Finger konnte die Wende nicht bringen. Fast schon exemplarisch beendete Marten van Garderen den zweiten Satz mit einem Aufschlagfehler für den polnischen Meister (16:25).

Die Polen waren nun noch einen Satz vom Weiterkommen entfernt, Friedrichshafen brauchte deren drei für einen entscheidenden Golden Set. Reichert und Michal Finger starteten für die Häfler in Durchgang drei und der junge Tscheche machte prompt den ersten Punkt. Erstmals gingen die Häfler in Führung und stellten die Fehler aus den ersten beiden Durchgängen ab, agierten ruhiger (2:2, 5:5). Ein Fehler von Rzeszóws Nowakowski brachte den VfB sogar zur ersten technischen Auszeit mit zwei Zählern in Front, ein Ass von Schöps stellte allerdings wieder Gleichstand her (8:6, 8:8). Doch die Häfler blieben dran, Kapitän Simon Tischer spielte immer wieder seinen Diagonalangreifer Finger frei, der punktete (11:9, 12:11). Mittelblocker Nick Vogel kam für Günthör aufs Feld, Gauna und Tischer schlugen Asse und Friedrichshafen tankte Selbstbewusstsein (15:12, 16:13). In der Folge kam Rzeszów immer wieder heran, Friedrichshafen allerdings sorgte wieder für einen kleinen Abstand (16:15, 19:17). Der VfB war vor allem mit Gauna am Drücker, Jochen Schöps hielt sein Team im Spiel (20:18, 21:10). Die heiße Phase begann, Reichert bekam die Chance auf Punkte und brachte sein Team mit drei Punkten in Führung (23:20). Vogel holte sich die Satzpunkte, Finger verwandelte den zweiten (25:22).

Friedrichshafen wollte es jetzt wissen und Moculescu ließ seine Youngster Reichert und Finger auf dem Feld. Wieder entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen und die Teams schenkten sich nichts. Zuspieler Tischer verteilte die Verantwortung auf mehrere Schultern, Rzeszów setzte meist auf den deutschen Jochen Schöps . (7:8, 9:11). Nowakowski auf polnischer Seite setzte Friedrichshafen unter Druck und sorgte für eine Führung seines Teams (9:12). Gontariu kam für Finger zurück ins Spiel und Roland Gergye ersetzte van Garderen. Doch der Fehlerteufel schlich sich wieder und wieder ins Spiel der Deutschen. Rzeszów kam zu Chancen und nutzte sie eiskalt (11:16, 12:17). Moculescu nahm die Auszeit, Tischer und Vogel hielten den VfB im Spiel, doch die Polen wollten ihren Vorsprung unbedingt ins Ziel retten (14:19, 15:21). Moculescu nahm seine letzte Auszeit, brachte Finger wieder für Gontariu, doch der polnischen Zug in Richtung Playoffs 6 war nicht mehr aufzuhalten. Den ersten Matchball der Polen verwandelte wiederum Ex-Häfler Schöps mit einem Ass (17:25).

"Eigentlich bin ich nicht unzufrieden", sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu nach dem Ausscheiden. "Die Entwicklung der Mannschaft ist hervorragend, Moritz hat heute seine Feuertaufe bestanden und das stimmt mich froh." Zum Spiel sagte er: "In den ersten beiden Sätzen waren wir wie das Kaninchen vor der Schlange, dann wurde es mit den Auswechselungen besser. Wenn allerdings die Annahme und der Aufschlag nicht gut gelingen, dann ist es schwer gegen ein fehlerfrei aufspielendens Rzeszów zu bestehen."

Die nächsten Termine:
Bundesliga - 21.02.2015, 19.30 Uhr: SVG Lüneburg - VfB Friedrichshafen
DVV-Pokalfinale - 01.03.2015, 12.15 Uhr: VfB Friedrichshafen - SVG Lüneburg

 

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