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Friedrichshafen verpasst Heimsieg gegen Rzeszów

Champions League: Friedrichshafen verpasst Heimsieg gegen Rzeszów

12.02.2015 • Champions League • Autor: Gesa Katz 1805 Ansichten

Am Mittwochabend verpasste der VfB Friedrichshafen die Sensation um Haaresbreite. Gegen den polnischen Meister Asseco Resovia Rzeszów unterlagen die Häfler nach über zwei Stunden packendem Volleyball mit 2:3 (25:19, 24:26, 25:20, 17:25, 15:17) in der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League. In einem Spiel auf Augenhöhe machte am Ende auch das Quäntchen Glück den Unterschied.

Friedrichshafen verpasst Heimsieg gegen Rzeszów - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Mit Baptiste Geiler und Maarten van Garderen über Außen-Annahme, Maxi Gauna und Nick Vogel im Mittelblock sowie Diagonalangreifer Adrian Gontariu, Zuspieler Simon Tischer und Libero Jenia Grebennikov startete VfB-Trainer Stelian Moculescu in die Begegnung. Dabei dominierten bei Rzeszów die Aufschlagfehler - allein drei Punkte schenkten sie den Häflern vor der ersten technischen Auszeit (8:5) und Friedrichshafen spielte im Angriff sehr variabel (10:5). Polens Trainer Andrzej Kowal bat seine Mannschaft zur Auszeit, wollte das Spiel der Häfler unterbrechen, doch der VfB blieb im Rhythmus (14:10, 18:13). Mit einem Ass läutete Gontariu das Satzende ein - Friedrichshafen sicherte sich vor lautstarken 2200 Zuschauern Durchgang Nummer eins (25:19).

Ein ähnliches Bild zeichnete sich in Runde zwei. Polen nahm seine erste Auszeit sehr früh (4:1), doch Friedrichshafen blieb konzentriert - nutzte die Unterstützung des Publikums und zog zunächst davon (8:5). Doch die Polen steckten nicht auf und kämpften sich heran, der VfB leistete sich einige Fehler (9:8), doch mit zwei weiteren Blocks stellten die Häfler den vorherigen Vorsprung wieder her (11:8, 16:12). Starke Aufschläge von Marko Ivovic brachten Friedrichshafen in Bedrängnis (18:17, 20:22). Eine schlechte Annahme von Rezszów - und Vogel bekam ohne einen Block die Chance zum Bigpoint (24:23). Doch die Polen holten sich ihr Aufschlagrecht zurück und mit starken Aufschlägen von Nikolay Penchev entschieden sie den Satz für sich (24:26).

Ausgeglichener gestaltete sich der dritte Durchgang - zwar führte Friedrichshafen zunächst eindeutig (8:4), doch Rzeszów kämpfte sich immer wieder heran. Dennoch blieb der VfB die dominierende Mannschaft und setzte sich ein ums andere Mal im Block durch (13:9, 17:12). Mit überragenden Blocks und starken Angriffen hielten sie die Polen in Schach, die sich zwar beim Satzball des VfB noch einmal aufbäumten, allerdings machten die Häfler den Satz im dritten Versuch zu (25:20).

Dieses Mal fand Rzeszów den besseren Start in den Satz und es war an Friedrichshafen, sich zurück ins Spiel zu kämpfen (5:8). Das gelang zunächst nur ansatzweise - die Polen hatten die besseren Aktionen, während Friedrichshafen immer wieder Probleme im Block und der Verteidigung zeigte (8:13, 11:16). Moculescu wechselte durch. Jan Zimmermann kam für Gontariu, Michal Finger für Tischer (11:18) und der VfB holte einige Punkte auf, sodass Rzeszów seinerseits die Auszeit nahm (15:20). Doch die Polen waren zu weit weg und Friedrichshafen musste den Satz abgeben - es ging in den Tiebreak (17:25).

Den begann Geiler mit einem Ass (1:0, 3:0). Schnell gingen die Häfler in Führung - bauten diese zum Seitenwechsel auf eine drei Punkte-Führung aus (8:5), doch Rzeszów gab sich noch nicht geschlagen. Mit viel Elan kämpften sie sich zurück in die Partie (11:12) und Moculescu nahm die Auszeit. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich, bei dem Rzeszów letztlich das bessere Ende fand (15:17).

"Das war ein sensationelles Spiel", sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu nach der knappen Niederlage. "Wer da noch was zu meckern findet, dem kann ich auch ncht mehr helfen." Zwar haderte er mit der Niederlage, machte seiner Mannschaft allerdings keine Vorwürfe: "Das Problem ist, dass wir viel zu wenig solcher hochklassigen Spiele haben und dann wirst du am Ende des Satzes einfach mal nervös."

Statistik:
VfB Friedrichshafen
Aufschlag 10 Punkte, Annahme 39% (20% perfekt), Angriff 62 Punkte (56%) Block 9 Punkte
Gauna 11, Finger 1, Vogel 8, van Garderen 17, Tischer 2, Grebennikov L, Geiler 20, Gontariu 22, Gergye, Zimmermann, nicht eingesetzt: Günthör, Reichert

Asseco Resovia Rzeszów
Aufschlag 13 Punkte, Annahme 45% (16% perfekt), Angriff 57 Punkte (52%), Block 10 Punkte
Lotman 1, Nowakowski 13, Tichacek, Ivovic 19, Schöps 20, Drzyzga 2, Buszek 1, Holmes 12, Ignaczak L, Penchev 12, nicht eingesetzt: Zurek, Dryja

Die nächsten Termine:
Bundesliga - 15.02.2015, 18 Uhr: VfB Friedrichshafen - TV Rottenburg
Champions League - 18.02.2015, 20.30 Uhr: Asseco Resovia Rzeszów - VfB Friedrichshafen
Bundesliga - 21.02.2015, 19.30 Uhr: SVG Lüneburg - VfB Friedrichshafen

 

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