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Volleyball-Spektakel Champions League Final Four

Champions League: Volleyball-Spektakel Champions League Final Four

08.02.2015 • Champions League • Autor: Florian Gafert 1781 Ansichten

Wenn die besten Spieler der Welt um die europäische Krone kämpfen, sind Spitzenvolleyball, spannende Matches und ein Event der Extraklasse garantiert. Dominiert wurde die Finalrunde der CEV Champions League in den letzten Jahren vor allem von den Volleyballnationen Russland und Polen.

Auch die Austragungsorte des Finalturniers waren meist in Osteuropa zu finden. Zum ersten Mal in seiner Geschichte kommt das Champions League Final Four nun am 28./29. März nach Deutschland, in die Berliner Max-Schmeling-Halle, wo sich die BR Volleys als würdiger Gastgeber erweisen wollen.

Der wichtigste Vereinswettbewerb des Kontinents, die CEV Champions League, wird in seiner heutigen Form seit der Jahrtausendwende ausgespielt und ersetzte in der Saison 1999/2000 den ehemaligen Champions Cup. Die Veranstaltung hat sich zu einem Sportgroßereignis entwickelt und gehört für Volleyballer weltweit neben Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und der FIVB World League zu den Karrierehöhepunkten schlechthin. In seiner 15-jährgen Geschichte zog es das Champions League Final Four dabei meist in die Volleyballhochburgen Russland, Polen und Italien. Allein viermal war ein polnisches Team Ausrichter der Endrunde (2012, 2010, 2008, 2002). Ebenfalls viermal kam Europas Volleyballelite in Italien zusammen (2011, 2006, 2003, 2000), dreimal in Russland (2013, 2007, 2004). Im vergangenen Jahr vergab die CEV das Turnier ins türkische Ankara.

Auch bei den Siegern gab es in der Vergangenheit nur wenig Abwechslung. Neun verschiedene Titelträger hat das Final Four in den letzten 15 Jahren gesehen. Sechsmal kam Europas beste Mannschaft aus Italien. Dabei holte allein das Ausnahmeteam aus Trento dreimal in Folge den begehrten Titel (2009-2011). Die Erfolge von Treviso (2000, 2006) liegen hingegen schon ähnlich lang zurück wie der Champions-League-Sieg von Macerata (2002). Mit dem VfB Friedrichshafen durfte sich bisher nur ein deutscher Verein in die Gewinnerliste eintragen (2007). In der jüngeren Vergangenheit stellte meist Russland eindrucksvoll seine Vormachtstellung im europäischen Volleyball unter Beweis. Insgesamt sechs Champions-League-Siege gingen an Mannschaften aus der russischen Superliga (2014, 2013, 2012, 2008, 2004, 2003).

Der "russische Riese" Belogorie Belgorod mit Deutschlands Nationalspieler Georg Grozer feierte nach den Siegen in 2003 und 2004 im vergangenen Jahr das Titel-Triple. Im Halbfinale hatte man den nationalen Konkurrenten Zenit Kasan ausgeschaltet, anschließend ließen Muserskiy und Co vor 6.800 frenetischen Zuschauern in der Baskent Sports Hall den Traum von einem Heimsieg für Halkbank Ankara zerplatzen. Nach zwei spannenden Stunden mussten sich die Türken mit 1:3 geschlagen geben. Seinen Heimvorteil nutzen, konnte hingegen Lokomotiv Nowosibirsk vor zwei Jahren. In einem nervenaufreibenden Endspiel gegen Italiens Bre Banca Lannutti Cuneo fiel die Entscheidung vor 5.400 Besuchern in Omsk erst denkbar knapp per 16:14 im Tie-Break. Dass der Heimvorteil dem Gastgeber in engen Spielen nicht automatisch zum Sieg verhilft, musste PGE Ska Belchatow vor drei Jahren erfahren. Im Finale verdarb Zenit Kasan den Polen die fast schon sicher geglaubte Siegesfeier, in dem die Russen den dramatischen Tie-Break mit 17:15 für sich entschieden.

Zum ersten Mal ist die Endrunde des bedeutendsten Vereinswettbewerbs der Welt nun in Berlin, im Herzen Europas, zu Gast. Bekannt dafür, Volleyballspiele in Events für die ganze Familie zu verwandeln, möchten sich die BR Volleys am Wochenende des 28./29. März als würdiger Gastgeber erweisen. Bereits in der Gruppenphase ist die Max-Schmeling-Halle mit mehr als 14.000 Zuschauern in drei Heimspielen ihrem Ruf als "Volleyballtempel" gerecht geworden. Jetzt freuen sich die Volleyballfans aus aller Welt auf das große Finalturnier in sieben Wochen in der deutschen Hauptstadt!

 

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