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VSG schlägt sich achtbar in Düren, holt aber wieder keine Punkte!

Bundesligen: VSG schlägt sich achtbar in Düren, holt aber wieder keine Punkte!

05.02.2015 • Bundesligen • Autor: Matthias Penk 1800 Ansichten

Am Mittwochabend reiste die VSG ins ca. 500km entfernte Düren. Für Co-Trainer Volker Pohl eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, denn hier hatte er vor über zwei Jahrzehnten selbst gespielt und ist heute noch für die Senioren des TV Düren aktiv.

VSG schlägt sich achtbar in Düren, holt aber wieder keine Punkte! - Foto: 2k-Fotografen

Foto: 2k-Fotografen

Die Mannschaft, die wieder nur mit zehn Spielern in die zweite Begegnung binnen fünf Tagen ging, begann ordentlich und konnte im ersten Durchgang sogar eine 14:11-Führung herausspielen, wobei die Schmiede aus Coburg vor allem mit eisernem Block überzeugte. Annahmeprobleme der VSG'ler brachten die Hausherren allerdings zur zweiten technischen Auszeit (16:15) wieder heran. Es entwickelte sich eine spannende Endphase, in der das VSG-Team allerdings in den entscheidenden Situationen die Ruhe und Souveränität fehlte, um eine über weite Strecken ordentliche Leistung mit dem Satzgewinn zu belohnen. Am Ende stand ein 25:22-Satzgewinn auf der Arena Kreis Düren. Im zweiten Satz konnte sich Düren schnell mit einem deutlichen Punktvorsprung absetzen, vor allem die guten Aufschläge der Hausherren brachten die Annahme der VSG ein ums andere Mal in Bedrängnis. Zwar entschied das Team von Trainer Milan Maric einen fast 1-minütigen Ballwechsel für sich, allerdings verkürzte man damit lediglich auf 8:13-Punkte. Wer zu diesem Zeitpunkt auf einen Satzgewinn für die Grünen aus Coburg gewettet hätte, dem wäre vermutlich als hoffnungsloser Optimist abgestempelt worden, doch Unkonzentriertheiten auf Seiten der Powervolleys Düren und eine stabile Annahme, sowie ein flexibles Angriffsspiel führten schließlich zu einem überraschenden 27:25-Satzgewinn für das Team von Kapitän Hansi Nürnberger.

Nach der Satzpause kamen die Dürener mit Wut um Bauch aus der Kabine und wollten zeigen, dass sie zu Recht auf Platz 3 der Bundesligatabelle nur drei Punkte hinter Tabellenführer VfB Friedrichshafen liegen. Der Druck auf die VSG wuchs stetig und schließlich konnte Düren ihre individuelle Qualität in einen deutlichen 25:18 Satzgewinn und somit in eine 2:1-Satzführung ummünzen. Im vierten Satz sah Heimtrainer Michael Mücke sein Team weiterhin mit Oberwasser spielen. Das Selbstvertrauen auf Seiten der VSG sank nun Punkt um Punkt und in der Annahme gelang nur noch wenig. Düren führte nach nur 5 Minuten Spielzeit bereits mit 10:5-Punkten. Die VSG konnte zwar im Block zahlreiche Bälle entschärfen, doch entweder holte sich die Sicherung der Dürener den Ball und baute ihn direkt wieder auf oder der VSG gelang es im Gegenangriff nicht den nötigen Druck zu entwickeln, um zu Punkterfolgen zu kommen. Die Probleme der Vestestädter in der Ballannahme taten schließlich im weiteren Satzverlauf ihr Übriges. Zuspieler Adam Kocian machte Meter um Meter, um die Bälle die von seinen Annahmespielern in Richtung Vorderfeld kamen noch präzise auf die Außenpositionen zu verteilen. Ein schnelles Spiel über die Mittelangreifer Poluga und Baxpöhler fiel in dieser Phase komplett aus. Die Dürener stellten ihren Block nun mehr und mehr auf die Außenpositionen der VSG ein und konnten immer mehr Abwehrbälle bekommen und erfolgreich zurückschlagen. Am Ende verlor die VSG Coburg/Grub mit 1:3 Sätzen und die Spieler konnten zwar mit ihrer Leistung weitestgehend zufrieden sein, doch stand wieder die Erkenntnis, dass es derzeit nicht reicht um einen Sieg einzufahren. Düren als einer der Top-3-Teams in der Volleyballbundesliga sollte hierbei zwar kein Gradmesser sein, aber so oder so bleiben der VSG nun noch drei Hauptrundenspiele um das Punktekonto aufzubessern.

Pressesprecher André Dehler: "Es ist leider so, dass uns derzeit kein Sieg gelingen mag. Das Problem ist, dass wir gegen "übermächtige" Gegner gute Spiele machen, um dann in den Spielen gegen die Teams auf Augenhöhe nachzulassen. Uns fehlt nicht viel Qualität um eine feste Größe in der Bundesliga zu werden, aber Verletzungen von Schlüsselspielern, wie z.B. Itamar Stein können wir nicht kompensieren. Neben Wechselmöglichkeiten durch einen größeren Spielkader fehlt vor allem die Präsenz von Itamar Stein als Leader auf dem Feld derzeit an allen Ecken und Enden!"

Most valuable Player:
VSG: Vuk Karanovic (AA)
Düren: Thomas Kocian (Z)

Punktesammler:
VSG: Karanovic (26 Punkte)
Düren: Gevert (23 Punkte)

Block:
VSG: Poluga (3 Blockpunkte)
Düren: Kocian (4 Blockpunkte)

 

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