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SV Lohhof: Zurück zur alten Form

2. Bundesligen: SV Lohhof: Zurück zur alten Form

02.02.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Richarda Zorn 1524 Ansichten

Sie kamen, sahen und siegten: Sie kamen zum SV Lok Engelsdorf, sahen, dass man auch mal einen Satz verlieren kann und siegten am Ende hochverdient mit einem 3:1.

SV Lohhof: Zurück zur alten Form - Foto: Krex

Marion Mirtl und ihr Team holten wichtige 3 Punkte in Engelsdorf (Foto: Krex)

Es war schon halb drei in der Nacht, als Trainer Jürgen Pfletschinger sein Zuhause erreichte. "Das geht noch." Er winkt ab. "Zum Glück hatten wir unser Spiel schon um 18.30 Uhr, sonst wäre es deutlich später geworden." Das ist schon eine gehörige Portion Gelassenheit für jemanden, der gerade fast 1000 Kilometer auf Deutschlands Straßen unterwegs war, der an einem Tag nach Engelsdorf und zurück gefahren ist. Viel Aufwand für 99 Minuten Volleyball.

Aber er ist eben Trainer der ersten Damenmannschaft des SV Lohhof, da werden einem die Volleybälle nicht vor die Tür gelegt. Da gilt es, allen Einsatz zu bringen, um sich weit nach vorn - grobe Richtung Tabellenspitze - zu kämpfen. Viel Einsatz war am Samstag auch in Engelsdorf gefordert. "Kein Spaziergang", resümiert der Trainer, der hochzufrieden war mit der Leistung seiner Mannschaft. Widerstandsfähig sei sie gewesen, die Moral habe gepasst, "wir waren einfach tougher". Genau das habe er in den vorangegangenen Spielen vermisst.

Dabei hat es gar nicht so gut begonnen. Da waren sie wieder, die Startschwierigkeiten, die so überflüssig sind und so unnötige Fetzen ins mitgebrachte Selbstbewusstsein reißen. Keinen Angriff bekamen die Lohhoferinnen durch und auf einmal lagen sie 1:5 im ersten Satz zurück, wieder einmal. Und das, so Pfletschinger, "obwohl wir eigentlich sehr konzentriert starten wollen".

Doch dann griff allmählich, worauf man sich taktisch eingestellt hatte. "Wir wussten, dass sie in der Mitte mit Nora Ebert einen starken Angriff haben." Nun hat aber auch der SV Lohhof einen starken Mittelblock. Die Kräfte egalisierten sich. Lohhof holte sich den ersten Satz mit 25:22, den zweiten ebenso.

Heiß war es in der Halle, "zu heiß", meint Pfletschinger. "Das hat uns zu schaffen gemacht." Zu schaffen machten auch die 130 Fans der Engelsdorfer, die eine Niederlage ihrer Mannschaft nicht zulassen wollten. Satz drei ging nach Sachsen, mit 25:23. Und allerspätestens jetzt setzte ein, was Jürgen Pfletschinger seinem Team so dankte. Seine Lohhoferinnen fingen sich schnell wieder, blieben dran. "Alle haben gut gespielt." Von Lisa Keferloher, die die verletzte Stefanie John ersetzen musste und nach anfänglicher Unsicherheit "immer frecher wurde", über MVP Inga Vollbrecht, bis hin zu Marion Mirtl, die "sehr emotional gespielt hat, laut war, das Team angefeuert und angeschoben hat".

Mit einem 25:17 im vierten Satz machten die Lohhoferinnen alles klar. Es war also durchaus der auf der Engelsdorfer Homepage prognostizierte Volleyball-Krimi. Und vielleicht war es letztlich die Pfletschinger'sche Gelassenheit, die der Dramaturgie aus Lohhofer Sicht die Spitzen nahm und zu einem klaren Happy End für den SVL führte.

 

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