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Die Ladies in Black gewinnen knapp mit 3:2 in Suhl

Bundesligen: Die Ladies in Black gewinnen knapp mit 3:2 in Suhl

01.02.2015 • Bundesligen • Autor: André Schnitker 1317 Ansichten

Nach dem 3:0 am vergangenen Mittwoch zu Hause gegen Köpenick legte das Team von Headcoach Marek Rojko am Samstagabend mit einem 2:3-Sieg (23:25, 25:22, 25:27, 25:21, 16:18) bei den VolleyStars aus Thüringen nach. Somit wandern zwei weitere Punkte auf die Habenseite der Aachenerinnen im Kampf um die direkten Playoff-Plätze.

Die Ladies in Black gewinnen knapp mit 3:2 in Suhl - Foto: Ladies in Black Aachen

Foto: Ladies in Black Aachen

Und wenn an der Aussage etwas dran sein sollte, dass Volleyball ein Fehlerspiel ist, dann wurde diese Partie definitiv dieser These gerecht. Allzu häufig schenkten sich beide Teams die Punkte, sei es als Aufschlagfehler, als direkt entwertete Annahmen oder oft verschenkte Dankeball-Situationen - immer wieder bestimmten "unforced errors" das Geschehen und für beide Trainer war diese Partie ein ständiges Auf und Ab. Die Anfangsformation der Aachenerinnen sah übrigens etwas anders aus als am Mittwoch, denn neben Ivona Svobodnikova (Schulterprobleme) musste diesmal auch Srna Markovic passen (Ellbogen). Somit stand Dora Grozer von der ersten bis zur letzten Sekunde des Matches auf dem Feld. Und sie machte ihre Sache wirklich gut, anfangs versuchte Suhl noch, sie mit Aufschlägen zu verunsichern, doch da die 18-jährige Aussenangreiferin wenig Wackler zeigte, suchten die Services der Gastgeberinnen dann immer häufiger bei Dominika Valachova oder Karolina Bednarova ihr Ziel. Und neben einigen Blockpunkten verstand Grozer es auch, sich häufig im Angriff durchzusetzen.

Nach zwei unterschiedlichen Durchgängen und dem zwischenzeitlichen 1:1 nach Sätzen begann die Partie weniger für Volleyball-Ästheten, mehr für Krimifreunde ein Leckerbissen zu werden. Extrem knapp das Satzende des dritten Durchgangs: Der im Ballwechsel befindliche Satzball Suhls wird wegen "Übergreifen" für Aachen gewertet, das darauf folgende Aufschlag-Ass von Aachens MvP Tatiana Crkonova bringt Satzball für Aachen, den LiB-Kapitänin Bednariova nach schönem Ballwechsel auch per Angriff verwandelt. Das Suhler Publikum war ab diesem Satzende sehr deutlich negativ gestimmt in Richtung Unparteiischen, während Satz 4 erneut ein Wechselbad der Führungen bedeutete: Aachen legt 4:1 und 6:2 vor, Suhl geht 12:8 und 14:9 in Führung, Aachen nimmt ab und zum Aufschlag geht Dora Grozer: Nach vier starken Blockaktionen steht es 14:14 - alles wieder offen. Durch wieder unnötige Fehlerketten kommt dann aber wieder in der Endphase der Gastgeber in den Vorteil und lässt sich den erneuten Satzausgleich nicht mehr nehmen: Tie-Break! Aachen hat ständig das Heft und die Führung in der Hand und holt sich bei 14:10 vier Matchbälle. Viermal in Folge - beide Auszeiten Rojkos verpuffen - gewinnt Suhl den Ballwechsel, verschlagener Aufschlag der Thüringer Spielerin, fünfter Matchball Aachen. Erneuter Ausgleich und erster Matchball Suhl, Aachen nimmt ab und holt sich den sechsten Spielball, der dann endlich zum Matchgewinn und den zwei Punkten für die LiBs führt! Kein schönes, aber ein immer spannendes Volleyballspiel, bei dem Suhls Kapitänin Claudia Steger die silberne MvP-Medaille erhielt, beendet ein Spiel, welches erneut bewiesen hat, dass die Thüringerinnen den Aachenerinnen eindeutig nicht liegen.
Das nächste Spiel der Ladies in Black findet statt am 7. Februar (19 Uhr) beim Heimspiel in der Neuköllner Straße gegen VT Aurubis Hamburg.

 

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