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KSC Berlin - Respekt verdient

Bundesligen: KSC Berlin - Respekt verdient

01.02.2015 • Bundesligen • Autor: Burkhard Kroll 1496 Ansichten

Wenn der Meister mit all seinen Klassespielerinnen kommt und auf der anderen Seite eine Heimmannschaft steht, die personell arg gebeutelt ist, wird keiner auf die Idee kommen, einem verlorenen Heimspiel nachzutrauern. Die 0:3-Niederlage (-12, -21, -17) gegen den Dresdner SC nahm das Publikum sportlich fair auf: An Dresdens hochverdientem Erfolg - immerhin der 17. Sieg in Folge in der Bundesliga - gab es nichts zu rütteln, aber die jungen Berlinerinnen hatten sich mit couragierten Spiel den vollen Respekt der Zuschauer verdient.

Auf Dresdner Seite vertraute Alexander Waibl fast durchgängig nur seinem ersten Siebener. Lediglich Jaroslava Pencova fehlte wie angekündigt, für sie trat Juliane Langgemach an. Da mussten wieder einmal drei Nationalspielerinnen bis auf kurze Einsätze draußen bleiben. Etwas anders sah die Situation beim KSC aus. Die Mannschaft stellte sich faktisch von alleine auf. Nachdem Julia Hero mit Kreuzbandriss ausgefallen war, zog sich Pia Riedel in Aachen einen Muskelfaserriss zu, der zwangsläufig einen mehrwöchigen Ausfall mit sich bringt. Auf ihrer Position kam die siebzehnjährige Sophie Schubert zum Zuge, die Anfang Januar mit Zweitspielrecht zugunsten KSC ausgestattet wurde, da sie in der ersten Saisonhälfte beim VC Olympia nicht zum Einsatz gekommen war. Nach anfänglichem wirklich nicht außergewöhnlichen Nervenflattern im ersten großen Heimeinsatz kam Sophie immer besser ins Spiel, wurde sowohl in der Annahme wie auch im Angriff deutlich stabiler und punktete glatte sechs mal. Als Auswechselspielerinnen standen den Berlinerinnen nur noch die jungen Jessica Dohmen und Lisa Kotzan aus der Drittligamannschaft des Vereins zur Verfügung.

Der Extrakt des Spiels ist schnell erzählt: Mit dem dem Meister eigenen Aufschlagsdruck wurde die Berliner Abwehr unter Beschuss genommen. Besonders Bartsch, aber auch Izquierdo, Jackson und Mikhailenko spielten in den Angriffsaktionen ihre körperlichen, athletischen und technischen Vorteile aus. Sie trafen auf eine Berliner Mannschaft, die sich der Niederlage entgegen stemmte, rackerte und darüber so manches Mal auch spielerische Ausrufezeichen setzte. Ann-Marie Knauf setzte erneut abwechslungsreich die Berliner Angreiferinnen in Szene. Kindra Carlson verrichtete mit einer Vielzahl von Angriffsversuchen Schwerstarbeit und half zudem intensiv in der Abwehr aus. Allein: Gegen Dresden reichte das nicht aus, zumal die Berliner Fehlerquote gerade in der Annahme und im Aufschlag heute zu hoch war.

Für den KSC Berlin werden die nächsten Wochen sicher kein Zuckerschlecken. Mit der am vergangenen Wochenende und auch heute gezeigten kämpferischen und teamorientierten Einstellung sollte die Mannschaft aber immer noch Chancen im Kampf um den Klassenerhalt haben. Am nächsten Sonntag ist gegen den VC Olympia Gelegenheit, erneut die Kampfkraft in die Waagschale zu werfen.

 

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