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Biberach bezwingt Villingen in einem umkämpften Drittligaspiel

Dritte Liga: Biberach bezwingt Villingen in einem umkämpften Drittligaspiel

20.01.2015 • Dritte Liga • Autor: Malte Missoweit 1279 Ansichten

Die Drittliga-Volleyballerinnen sind auch im ersten Heimspiel der Rückrunde ungeschlagen geblieben. Gegen den Tabellenvorletzten TV Villingen setzte sich die Mannschaft von Trainer Philipp Kurz und Co-Trainer Gerd Kehm mit 3:1 (25:23, 18:25, 25:19, 25:20) durch und verteidigte vor gut 200 Zuschauern den vierten Tabellenplatz.

Biberach bezwingt Villingen in einem umkämpften Drittligaspiel - Foto: Malte Missoweit

Zentrale Figur in einem starken Auftritt der TG Biberach: Zuspielerin Nina Rechtsteiner zog mit variablen und präzisen Pässen die Fäden im Biberacher Angriffspiel. Die Angreiferinnen, wie hier Kathrin Keller (hinten) und Melina Traub (vorne), dankten es m (Foto: Malte Missoweit)

Wer den Weg in die Halle gefunden hatte, der wurde nicht enttäuscht. Das Spiel hielt, was es versprochen hatte. Lange Ballwechsel mit starken Angriffs- und Abwehraktionen prägten das Geschehen. In Sachen Einsatz und Kampfgeist schenkten sich beide Mannschaften nichts. So ergab sich, mit Ausnahme des dritten Satzes, in dem die Gäste mächtig Druck machten und Biberach lange nichts mehr zu gelingen schien, ein insgesamt hochklassiges Drittligaspiel.
Dass die TG, die auf die kurzfristig erkrankte Sarah Schilling verzichten musste, am Ende die Nase vorn hatte, lag laut Trainer Kurz vor allem an der Homogenität in seiner Mannschaft. "Bei uns standen sechs Spielerinnen auf dem Feld, die alle in der Lage waren, im entscheidenden Moment den Punkt zu erzwingen", sagte er. "Dadurch waren wir schwer auszurechnen und das hat für mich den Unterschied ausgemacht." Auch dem Gegner zollte Kurz größten Respekt und zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Gäste "Hut ab vor dieser Villinger Mannschaft, die sich in der Abwehr zerrissen und uns einen intensiven und hochklassigen Kampf geliefert hat."

Das hatte sich bereits im ersten Abschnitt der Partie angedeutet. Einen frühen Rückstand egalisierte Biberach und zog auf 11:8 davon. Doch Villingen blieb unbeeindruckt und hielt Schritt. Dass nach dem 19:19 die TG das Heft zum 22:19 in die Hand nahm, lag am cleveren Angriffsspiel und einigen leichten Fehlern auf Villinger Seite. Doch es blieb spannend bis zum 25:23 für die Gastgeberinnen.

Eine völlig andere TG erlebten die Zuschauer im zweiten Durchgang. Viele Fehler vor allem in der Annahme und ein ganz starker Auftritt des TVV bescherten den Biberacherinnen bis zum 10:20 eine eiskalte Dusche. Dass sich die TG in eigener Halle aber nicht vorführen lassen wollte, unterstrich das Team mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Zwar war das 18:25 nicht mehr abzuwenden, doch für Kurz hatte dieses Auflehnen eine entscheidende Bedeutung. "Villingen hat es nicht mehr ganz so kompromisslos durchgezogen und meine Mädels haben sich ins Spiel zurück gebissen. Ich denke, das war vor der Pause der Knackpunkt im Spiel."

Und tatsächlich knüpfte die TG zehn Minuten später genau dort an. Villingen hielt im dritten Satz über 10:10 und 17:16 mit und glänzte immer wieder mit einer eindrucksvollen Abwehr. Dass der TVV die Biberacherinnen danach über 20:14 und 25:18 davonziehen lassen musste, lag vor allem am variablen und präzisen Zuspiel von TG-Regisseurin Nina Rechtsteiner. Ihre Angreiferinnen dankten es mit Punkten.

Daran änderte sich im vierten Durchgang nichts. Auch wenn hier und da ein Aufschlagfehler passierte, blieb das Spiel unterhaltsam und umkämpft. Diesmal verteidigten die Gastgeberinnen von Beginn an einen Vorsprung über 11:8 und 20:15. Bis zum Schluss zeigte der TVV vollen Einsatz und kämpfte um jeden Ball, konnte das 25:20 und damit den 3:1-Sieg für die TG aber nicht mehr abwenden.
TG-Coach Kurz war vollauf zufrieden mit der gebotenen Vorstellung. "Das war Volleyball wie er sein muss, den die Zuschauer heute erlebt haben. Gratulation an meine Mannschaft, genauso wie an Villingen zu dieser Leistung", lautete sein Fazit.

TG Biberach - TV Villingen 3:1 (25:23, 18:25, 25:19, 25:20). TG: Arendt, Ambrosius, Gensch, Keller, Kemper, Rechtsteiner, Schwindt, Stemmann, M. Traub, J. Traub.

 

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