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U18/U19 EM-Qualifikation: DVV-Mädels lösen EM-Ticket - 3:0 gegen Weißrussland

DVV-Junioren: U18/U19 EM-Qualifikation: DVV-Mädels lösen EM-Ticket - 3:0 gegen Weißrussland

11.01.2015 • DVV-Junioren • Autor: DVV 963 Ansichten

Die deutsche U18-Nationalmannschaft hat sich bei der EM-Qualifikation in Frankfurt am Main das EM-Ticket gesichert: Im entscheidenden Spiel gegen Weißrussland behielt das Team von Bundestrainer Jens Tietböhl vor 500 begeisterten Zuschauern mit 3: (25-19, 25-16, 25-19) die Oberhand und fährt nun als Turniersieger zur EM-Endrunde nach Samokov/Bulgarien (28.-3.-5.4), die Auslosung dafür erfolgt am 20. Januar. Punktbeste Spielerinnen gegen Weißrussland waren Hanna Orthmann (21) und Sabrina Krause (11).

Bundestrainer Jens Tietböhl musste zwangsläufig eine Umstellung vornehmen, da sich Zuspielerin Pia Kästner am Fuß verletzt hatte. Er begann mit Zuspielerin Luise Klein, Diagonalspielerin Hanna Orthmann, den Außenangreiferinnen Vanessa Agbortabi und Gina Köppen, den Mittelblockerinnen Sabrina Krause und Merle Weidt sowie Libero Sophie Dreblow. Die Umstellung tat dem deutschen Anfangselan jedoch keinen Abbruch: Orthmann versenkte gewohnt sicher und hart ihre Angriffe, zudem übte der Aufschlag mächtig Druck auf die Weißrussinnen aus (10-7). Klein setzte immer wieder mutige ihre Schnellangreiferinnen Krause und Weidt ein, diese dankten es ihr mit Punkten. Als Orthmann ein Ass servierte, hieß es 16-12. Aber der Konter der Weißrussinnen folgte in Form eines 1:5-Laufes und des Ausgleichs (17-17). Die Führung gelang den Gästen jedoch nicht, weil rechtzeitig wieder der Angriffsaufbau funktionierte und Agbortabi und Orthmann punkteten (23-19). Wenig später stand die 1:0-Satzführung nach einem Block von Krause fest.

Und das deutsche Team blieb am Drücker und spielte seine technische Überlegenheit aus. Hinzu kam eine starke Blockarbeit, der auch Weißrusslands Star-Angreiferin Hanna Klimets zum Opfer fiel (8-2). Bis auf 11-2 wuchs der Vorsprung an, ehe der Gegner etwas aufkam (12-6). Näher kam Weißrussland jedoch nicht, weil die DVV-Mädels wieder fokussierter agierten und den Vorsprung wieder ausbauten (20-10). Deswegen war die verdiente 2:0-Satzführung nach zwei Angriffen von Orthmann nur noch Formsache.

Tietböhl und Co-Trainer Sven Lichtenauer redeten in der Auszeit auf ihre Spielerinnen ein, bloß nicht nachzugeben und weiter Druck zu machen. Die Spielerinnen hielten sich daran, gingen gleich in Führung und konnten sich dabei vor allem auf ihre Beste, Diagonalangreiferin Orthmann, verlassen. Da die Weißrussinnen nun um ihre letzte Chance kämpften, blieb es aber eng (8-7). Dann erhöhte der Gastgeber, angestachelt von der lautstarken Kulisse, wieder das Tempo, machte Druck im Aufschlag und punktete aus der Abwehr (16-12). Spätestens als Agbortabi ihren Angriff ins Feld wuchtete, glaubte jeder in der Halle an den deutschen Erfolg (18-12). Orthmann machte dann alles klar, als sie den vierten Matchball zum 3:0 und zum EM-Ticket versenkte.

Bundestrainer Jens Tietböhl sagte: "Super, Frankfurt! Die Qualifikation gehört auch euch. Beim Einspielen, 10 Minuten vor Spielbeginn ist meine erste Zuspielerin Pia Kästner umgeknickt. Da ist mir schon ein wenig das Herz in die Hose gerutscht, weil Luise Klein zuvor nicht einen Ball im Turnier gespielt hat. Sie hat das aber super gemacht. Insgesamt war es einfacher als ich dachte, weil die Weißrussinnen viele Eigenfehler gemacht haben und wir konstant gut waren."
Vanessa Agbortabi meinte: "Das ist einfach unglaublich, es hat mit dieser Mannschaft total Spaß gemacht. Wir freuen uns auf die EM. Die Weißrussinnen liegen uns mehr als die Spanierinnen, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach wird. Wir haben einfach unser Spiel durchgezogen."

Abschluss-Tabelle U18 weiblich
1. GER - 8 Punkte - 3:0-Siege - 9:2-Sätze - 3 Spiele
2. BLR - 6 Punkte - 2:1-Siege - 6:4-Sätze - 3 Spiele
3. ESP - 4 Punkte - 1:2-Siege - 6:6-Sätze - 3 Spiele
4. ISR - 0 Punkte - 0:3-Siege - 0:9-Sätze - 3 Spiele

Der deutsche 12-er Kader der U18: Pia Kästner (SC Potsdam/VC Olympia Berlin), Vanessa Agbortabi (RPB Berlin/VC Olympia Berlin), Merle Weidt (VC Offenburg/VC Olympia Berlin), Maike Henning (VC Wiesbaden/VC Olympia Dresden), Sabrina Krause, Luise Klein, Gina Köppen (VC Olympia Schwerin), Hanna Orthmann (SC Union Lüdinghausen/BSP Münster), Pia Leweling (Grün Weiß Paderborn/BSP Münster), Sophie Dreblow (SC Potsdam), Esther Spöler (RC Borken), Sindy Lenz (TSV Blau Weiss 65 Schwedt/VC Olympia Berlin)

 

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