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VT Aurubis Hamburg in Schwerin nicht stürmisch genug

Bundesligen: VT Aurubis Hamburg in Schwerin nicht stürmisch genug

11.01.2015 • Bundesligen • Autor: Georg Bücking 797 Ansichten

VT Aurubis Hamburg unterliegt nach zwei starken Auftaktsätzen beim SC aus Schwerin mit 1:3 (23:25, 25:23, 15:25 und 12:25). Vor 1.461 Zuschauern konnten die Hamburgerinnen zwei Sätze lang den Schwung des Orkantiefs Felix mit in die Halle nehmen und mit dem Favoriten auf Augenhöhe agieren.

VT Aurubis Hamburg in Schwerin nicht stürmisch genug - Foto: VT Aurubis Hamburg

Foto: VT Aurubis Hamburg

Im ersten Satz sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Zur ersten Technischen Auszeit lagen die Gastgeberinnen mit 8:7 in Führung, danach konnte sich das Gästeteam einen kleinen Vorteil verschaffen und lag zur zweiten Technischen Auszeit mit 16:14 in Führung. Auch beim Stand von 21:20 lag das Team um Mannschaftsführerin Alexis Olgard, die nach dem Spiel von Schwerin zu Hamburgs MVP ernannt wurde, noch in Führung. Doch nach 27 Spielminuten hatten die Gastgeberinnen mit 25:23 die Nase vorn und waren dadurch mit 1:0 nach Sätzen in Führung gegangen.

Im zweiten Satz bewies VT Aurubis Hamburg einmal mehr, welche Moral in dem Team der Saison 2014/2015 steckt. Nach dem 1:0-Satzrückstand sah sich das Team zur ersten Technischen Auszeit scheinbar schon aussichtslos mit 1:8 in Rückstand. Es war aber eben nur scheinbar. Das Team krempelte die Ärmel hoch agierte im weiteren Satzverlauf risikobereiter, druckvoller und wusste die Fehler auf Schweriner Seite zu nutzen. Bei der zweiten technischen Auszeit betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte und dem Team gelang es aus dem 14:16 noch einen 25:23-Satzgewinn zu machen. Nach 28 Spielminuten hatten sich die Hamburgerinnen den Ausgleich durch stürmische Gegenwehr redlich verdient.

Leider musste das Team in der Folge dem eigenen Tempo und dem geleisteten Kraftakt Tribut zollen. Die Gastgeberinnen fanden nun auch immer besser ins Spiel, standen noch besser in Annahme und Feldabwehr und konnten zudem im Angriff immer häufiger direkte Punkte verzeichnen. Beispielhaft für den Unterschied in diesem Satz sei die Blockstatistik erwähnt. Hier unterlag das Gästeteam mit 0:4 Zählern und musste sich auch deshalb nach 22 Spielminuten mit 15:25 geschlagen geben. Im vierten Satz war die Messe schnell gelesen. Nach 21 Spielminuten verwandelten die nun immer druckvoller agierenden Gastgeberinnen den Matchball zum 25:12 Satz- und 3:1-Spielgewinn.

MVP-Hamburg: Alexis Olgard (1) - - - MVP-Schwerin: Yvon Belien

 

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