Nach der bitteren Niederlage im Hinspiel, als die SG ein 2:0 Satzführung noch 2:3 verlor, konnten weitere Punkte für den Einzug in die 3 Bundesliga verbucht werden. Die SG Rodheim gewann im Auswärtsspiel gegen die Eintracht Wiesbaden 3:1(-20, +16, +23, +24).
Die Voraussetzung für das Spiel war, wie bei jedem Spiel im Jahr 2012, nicht ideal. Pausieren musste Tim Wacker und Tim Breitenfelder, die weiterhin ihre Fußgelenksverletzung rehabilitieren. Des Weiteren konnte der einzige Zuspieler der SG (Hannes Gruppe) aus persönlichen und krankheitsbedingten Gründen nicht am Training teilnehmen. Auch Libero , Robert Leuner , machte der RMV fast einen Strich durch die Rechnung, so dass seine Teilnahme am Spiel auf Messers Schneide stand. Alexander Schuld hatte mit einer 8 stündigen direkten Anreise aus seinem Skiurlaub wohl die längste Anreise in diesem Jahr.
So kam es wie es kommen musste und das Zusammenspiel zwischen Zuspieler Hannes Gruppe und den Angreifern Rodheims begann im ersten Satz sehr inkonstant. Schnell stand es 3:7 aus Sicht der SG wonach sich die Rodheimer Piraten sichtlich überrascht wieder aufrappelten und erst beim 15:15 wieder den Anschluss fanden. Alle Mühen nur, damit sofort wieder der Fehlerteufel bei der SG Einzug halten konnte und Eintracht Wiesbaden auf 20:15 davonzog. Diesen Vorsprung ließen sich die Hauptstädter nicht mehr nehmen und gewannen 25:20.
„Gut, nehmen wir den ersten Satz als meine 2. Trainingseinheit dieses Jahr.“ nahm Hannes Gruppe den verlorenen Satz mit Humor. Mit dieser Leichtigkeit starteten die Rodheimer Piraten in den 2. Satz. Mit verbesserte Leistung ging der Satz souverän nach den Zwischenständern 5:0, 12:5, 20:12 mit 25:16 an Rodheim.
Im 3. Satz fanden die Hauptstädter wieder zu einer besseren Form und agierten stark in der Abwehr. Von Beginn an liefen die Rodheimer Spieler einer 3 Punkteführung hinterher. Erst beim Stand von 16:19 legte die SG Rodheim ein Zwischenspurt ein, um sich den Satz mit einem Aufschlag von Alexander Schuld und dem daraus resultierendem Fehler Wiesbadens 25:23 zu erkämpfen.
Im 4. Satz konnte sich keines der beiden Teams absetzten, so kam es zum erbitterten Ringen um jeden Zähler. Wiesbaden konnte viele Punkte durch gute Abwehraktionen verbuchen, Rodheim glänzte mit Durchschlagskraft im Angriff. Insbesondere Johannes Voeske und Sascha Gornik hatte der Wiesbadener Block selten etwas entgegenzusetzen. Beim einem Satzball und eigener Annahme hatte Wiesbaden beim Stand von 24:23 alles in der Hand den Tiebreak zu erzwingen. Johannes Voeske konnte ein Schnellangriff blocken und führte seine Mannschaft mit einem weiteren Angriffskracher auf die Siegerspur. Den letzten Punkt verbuchte Ulrik Sürken mit einem Block für sich. Der 4. Satz endete 26:24 für Rodheim. Somit stand es 3:1 für Rodheim.
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