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18.07.2011 - European League - Quelle/Autor: Conny Kurth

Zatko gewinnt European League

Zuspieler Juraj Zatko vom VfB Friedrichshafen hat zum zweiten Mal die European League gewonnen. Mit der slowakischen Nationalmannschaft bezwang er vor heimischer Kulisse in Kosice (Slowakei) im Halbfinale Rumänien mit VfB-Trainer Stelian Moculescu und schließlich im Finale Spanien.

Kosice (cku). Zweiter internationaler Titel für Juraj Zatko: Mit der slowakischen Nationalmannschaft gewann der Zuspieler vom VfB Friedrichshafen beim Final Four in Kosice (Slowakei) die European League und wiederholte damit den Erfolg des Jahres 2008. Für VfB-Trainer Stelian Moculescu und die Auswahl Rumäniens dagegen reichte es wie 2010 nur zu Platz vier.

Bereits im Halbfinale standen sich die beiden Häfler mit ihren Teams gegenüber. Mit dem besseren Ende für Zatko & Co., die sich klar mit 3:0 (25:14, 28:26, 25:19) gegen die Rumänen durchsetzen. „Ich gratuliere den Slowaken zu der sehr guten Organisation des Turniers – eine sehr schöne Halle, ein sehr schönes Hotel, alles ist sehr gut“, sagte Moculescu nach der Partie. „Schon deshalb haben sie es heute verdient, zu gewinnen und ins Finale einzuziehen.“

Im Spiel um Platz drei verlor Rumänien tags darauf mit 0:3 (20:25, 18:25, 22:25) gegen Slowenien, musste dabei allerdings verletzungsbedingt auf Kapitän und Ex-Häfler Bogdan Olteanu verzichten. „Das“, so Moculescu, „war ein zu großer Verlust für uns“.

Spannend dagegen machte die Slowaken im Finale gegen Spanien, durften aber letztlich nach 137 Spielminuten das 3:2 (25:22, 22:25, 25´4:26, 25:22, 15:12) bejubeln und verwiesen damit den Europameister von 2007 wie schon in den vergangenen beiden Jahren auf den zweiten Platz. Zatko selbst musste auf der Regieposition Michal Masny, dem besten Zuspieler des Final Four, den Vortritt lassen, kam aber in vier der fünf Sätze zu Kurzeinsätzen.

Als Gewinner der European League dürfen die slowakischen Volleyballer, zu deren Aufgebot auch die beiden Ex-Häfler Robert Hupka und Lukas Divis gehörten, nun von der Teilnahme an der World League träumen. In zwei Qualifikationsrunden haben sie die Chance, zum ersten Mal überhaupt das Millionen-Dollar-Spektakel des Weltverbandes FIVB zu erreichen.

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