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15.12.2008 - Bundesligen - Quelle/Autor: Wuppertal Titans

Volleyball Bundesliga: Wuppertaler scheiden mit 3:0 gegen den SCC Berlin aus

In drei Sätzen unterlagen die Wuppertal TITANS mit zwei spannenden und einem Satz ohne Motivation gegen den amtierenden Vizemeister SCC in Berlin.

„Als ich mich im ersten Satz beim Stand von 17:21 einwechselte, hätte ich nicht gedacht, das ich mich bis zum Ende des Spiels auf dem Spielfeld lasse.“, so Cheftrainer Jens Larsen. „Wir hatten im ersten Satz und auch im zweiten zu früh die Führung. Den eingespielten Vorsprung haben wir beide Male nicht halten können. Aber dennoch hätten wir die Sätze nicht abgeben müssen.“

„Am Ende, also im dritten Satz, als wir uns auch keine Führung rausspielen konnten, war einfach die Luft raus.“, so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS. Ein paar unglückliche Punktabgaben seien aber auch dabei gewesen. So seien es vor allem Angabefehler gewesen, die sich nach hinten raus gerächt hätten, so Chowanski weiter. Der wohl augenfälligste Punktverlust war das Abprallen einer Angabe von Peter Lyck-Hansen. Diese prallte am Kopf des Berliner Außenangreifers Dirk Westphal ab und landete unerwartet wieder im Feld der TITANS.

Die Stimmung in der nur von einem überschaubaren Zuschauerkreis besuchten Sömmeringhalle war gut. Die engagierten Fans der Wuppertal TITANS wurden jedoch in ihrer Teamunterstützung nach Beschwerde des Berliner Trainers, Michael Warm, durch den zweiten Schiedsrichter der Partie zur Mäßigung angehalten.

Nach dieser Mäßigung fanden die Berliner langsam aber sicher überhaupt erst ins Spiel.

„Mit den Ergebnissen der ersten beiden Sätze von 23:25 kann man nicht wirklich sagen, dass die Berliner vom SCC ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind. Da erwartet man von Anfang an eine andere Leistung.“, so Thorsten Westhoff. „Das hat aber nichts damit zu tun, dass unsere Jungs eine solide Führung verlieren und dann schließlich noch den Satz abgeben.“ Die ersten beiden Sätze hätten ebenso gut zugunsten der TITANS ausgehen können.



„Alle Favoriten haben zu Hause gespielt. Alle Favoriten haben 3:0 gewonnen. Aber leicht gemacht haben wir es den Berlinern nicht. Umso lieber hätten wir den einen oder anderen Fehler nicht gemacht, um so den Druck zu erhöhen. Wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre.“, so Larsen.



Das Spiel endete mit 3:0 und wies in Sätzen die folgenden Ergebnisse auf: 25:23, 25:23, 25:15, Dauer: 95 Minuten.



Nächstes Ligaspiel der Wuppertal TITANS ist am 21. Dezember auswärts gegen Friedrichshafen.

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