Das Team des Moerser SC konnte auch in Wuppertal das Spiel klar für sich entscheiden. „Wir haben sehr schlecht gestartet und uns auch nicht wirklich gesteigert.“, so Gergely Chowanski, Spielertrainer der Wuppertal TITANS. „Es tut mir im Namen des Teams leid, dass wir unseren Fans und Partnern nichts Besseres haben bieten können.“
Die Fehler der Mannschaft aus dem Bergischen Land waren die, die schon in der gesamten Rückrunde die Performance der TITANS trüben. Umso wichtiger sei daher das jüngst bekannt gegebene neue Sportkonzept in Kooperation mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen: „Im Grunde genommen sind wir seit drei Jahren permanent im Kampf um den Klassenerhalt. Es ist gut, wenn insgesamt jetzt ein wenig Ruhe und Perspektive reinkommt.“, so Chowanski weiter.
Die Einzelheiten zur Kooperation der beiden Teams wurde gestern im Rahmen der Pressekonferenz bekannt gegeben. „Die sportliche Niederlage heute tut weh, auch wenn wir positiv in die Zukunft schauen.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Wichtig ist aber jetzt, dass wir das Sportkonzept für den Herren-Hallen- und Beach-Volleyball aus dem weit gezogenen Bergischen Land nutzen und mit Leben füllen. So können wir nachhaltig etwas für den Volleyballsport insgesamt gestalten.“ Dass die Liga der Spielrechtsübertragung und den gestellten Anträgen stattgibt, da sei man guter Hoffnung, das letzte Wort habe aber die DVL. „Davon hängt natürlich die Umsetzung des Konzeptes ab. Aber es geht dabei ja nicht nur um die konkrete sportliche Zukunft der TITANS, sondern um die Förderung des Sports auf breiter Ebene in der gesamten Region.“, so Westhoff weiter.
Für alle Teams in den Play-Downs stehen noch zwei Spiele offen. Derzeit belegt Moers unter den drei potenziellen Absteigern Platz eins. Zwar führt der Klub aus dem Westen gegenüber dem sachsen-anhaltinischem Klub VC Bad Dürrenberg/Spergau nur im Satzverhältnis. Aber der durch den gestrigen Sieg gewonnene Auftrieb unterstreicht das Ziel des Moerser Trainers, Chang Cheng Liu, keine Punkte mehr abzugeben.
Mit Peter Lyck-Hansen gab Manager Thorsten Westhoff eine wichtige Verpflichtung für die Saison 2010/2011 bekannt. „Ich werde jedenfalls in der kommenden Saison einiges gut zu machen haben.“, so Peter Lyck-Hansen, Diagonal der Wuppertal TITANS. „Die Ergebnisse sind in keiner Weise schön zu reden. Sportlich haben wir es nicht geschafft. Umso mehr freue ich mich, dass ich eine Chance habe, überhaupt Wiedergutmachung leisten zu können.“
Das Spiel in der Halle im Bayer Sportpark war eine schleppende Partie, die mit einem klaren 0:3 für die Gäste aus Moers endete. Das Spiel zusammengefasst: 14:25, 21:25, 18:25, 64 Minuten.
Nächste Play-Down-Begegnung für die TITANS steht am 18. April auswärts gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau in der Jahrhunderthalle an. Spielbeginn wird 16.00 Uhr sein.
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