Das Spielergebnis 2:3 deutet darauf hin: Die Wuppertal TITANS konnten auswärts wiederholt keine Punkte für die Tabelle gewinnen.
„Wir hätten das Spiel holen müssen.", so Lars Dinglinger, Mittelblocker der TITANS. „Das Problem war, dass wir uns selbst unter den Druck gesetzt haben, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das hat uns geschadet." Dem vermöge man auch nicht entgegenzuhalten, dass man ganz entspannt hätte nach Hildesheim reisen können. „Jeden Punkt, den man bekommen kann, mitzunehmen, ist kein Ziel, dem man sich entziehen kann."
Man habe das Satzverhältnis des Gegners der Partie eindeutig verbessert. „Aber das kann gegen den Tabellenletzten natürlich nicht das Ziel sein. Wir wussten: Wir werden engagiert spielen müssen. Das Ergebnis allerdings zeigt nicht wirklich, was an einem Hauch mehr Leistung hätte drin sein müssen und wie wenig Fortune gefehlt hat", so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. Es sei viel geleistet worden auf dem Spielfeld.
Die Stimmung in der Halle war für den TSV Giesen/Hildesheim grandios. Aber auch eine große Menge von Fans unterstütze die Heimmannschaft und trug sie ein Stück Richtung Sieg. Auch die Wuppertal TITANS hatten zahlreiche Fans im Block C, die nicht müde wurden, ihr Team anzufeuern.
Im Tie-Break des fünften und entscheidenden Satzes hat es leider nicht gereicht.
„Wir dürfen mit guter Leistung nicht unsere Ligakonkurrenten speisen. Wir müssen unsere Leistung für uns nutzen.", so Westhoff weiter.
Es fehlte an einer stabilen Angabe und Annahme. Die Fehler, die den Wuppertal TITANS hier unterlaufen sind, haben schlussendlich den Sieg verhindert. „Dass ist aber kein Indiz für Schwachpunkte für die nächsten Begegnungen. Heute waren wir in den beiden Positionen schwach.", betonte Dinglinger.
So mussten die Wuppertal TITANS nach fünf Sätzen (25:23, 17:25, 23:25, 25:19, 13:15) punktlos die Heimreise antreten.
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