Volleyball: Wechselhafte Leistung reicht der TG Biberach nicht zum Sieg
TweetErneut nichts Zählbares lieferte das dritte Heimspiel in Folge für die erste Damenmannschaft. In der Bundesligabegegnung mit dem PSV Chemnitz musste man sich mit einem 1:3 (14:25, 25:22, 14:25, 24:26) geschlagen geben.
Ein richtig druckvolles und effektives Angriffsspiel gelang der TG dabei nur im zweiten und im Schlussteil des vierten Satzes. In die Durchgänge eins und drei fand man nicht so recht hinein und ließ sich allzu sehr das Spiel des Gegners aufdrücken. Eine Vielzahl von Eigenfehlern erleichterte diesem dabei zusätzlich das Handwerk und erklärt die deutlichen Teilergebnisse. Kam Biberach dann ins Rollen, hatten auch die Sächsinnen mitunter ihre Probleme und machten selbst die Fehler. Am Ende aber reichte es nicht, um eine Trendwende einzuläuten, und so bleibt der TG immerhin ein Blick auf die eigene, nach oben zeigende Formkurve.
Allzu zaghaft und ängstlich begann Biberach den ersten Abschnitt und zeigte großen Respekt vor dem Gegner. Bereits zur ersten technischen Auszeit schlug sich dies in einem 3:8 Rückstand nieder, der auch im Folgenden stetig größer wurde. Viele Punkte für den PSV steuerte Biberach selbst durch eigene Nachlässigkeiten bei und so ging es bedrohlich schnell dem Satzende entgegen. Ungefährdet fuhr Chemnitz das 25:14 ein.
Dass es aber auch ganz anders geht, demonstrierten die Biberacher Damen postwendend. Von Beginn an druckvoll überrannten sie in Satz zwei die offensichtlich überraschten Gäste und lagen alsbald mit 6:1 in Führung. Mit einer Reihe starker Aufschläge aber brachte Luise Brandt ihr Team wieder auf 8:8 heran.
Danach ergab sich ein offener Schlagabtausch Punkt um Punkt, der aber auch von etlichen Servicefehlern auf beiden Seiten geprägt war. Am Ende behielt jedoch die TG die Initiative, ging mit 16:14 in die zweite reguläre Auszeit und punktete sich auch danach mit 20:16 nach vorn. Offenbar war aber dann das Pulver erstmal verschossen und man bekam den Deckel einfach nicht auf den Satz. Der PSV holte Schritt für Schritt auf und kam noch auf 22:25 heran, bevor Biberach den Schlusspunkt setzte.
Eine exakte Kopie des ersten Satzes lieferte hiernach Biberach im dritten Abschnitt. Wieder fand man nach der Pause nicht in den Rhythmus und musste den Gegner ungehindert ziehen lassen. Über 2:8 und 9:16 lief man einem ständig größer werdenden Rückstand hinterher und hatte keine Chance mehr die neuerliche Satzführung von Chemnitz nach dem 25:14 zu verhindern.
Es waren erneut die Gäste, die nun Startprobleme im vierten Teil der Begegnung zeigten. Eine frühe Auszeit von Chemnitz Coach Andreas Urmann beim 0:3 gegen sein Team aber zeigte Wirkung und so holten seine Schützlinge rasch auf, gingen sogar selbst mit 8:6 Führung. Nach neuerlichem Ausgleich der TG aber zog der PSV wieder an. Druckvolle Aufschläge brachten Biberach in Annahmeprobleme und die Gäste mit 16:12 in Front.
Nach der Auszeit aber bewiesen die Gastgeberinnen Kampfgeist. Schritt um Schritt kam man wieder heran vor allem Tanja Kemmer und Kathrin Hepp gelangen mehrfach erfolgreiche Angriffe in den langen und umkämpften Ballwechseln. Der Lohn war letztlich der 20:20 Ausgleich und auch drei Satzbälle für den PSV beim 24:21 wehrte die TG zum 24:24 ab. Der Satzausgleich aber blieb den Hausherrinnen am Ende doch verwehrt, zwei starke Angriffe des Gegners sicherten diesem nach dem 26:24 auch den 3:1 Matcherfolg.
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