Derzeit sieht es ganz danach aus, als könnten die Wuppertal TITANS die erste Liga nicht halten. Der Start in die Play-Downs, die nach dem Zwangsausschluss des VC Franken nur noch zwischen drei Clubs ausgetragen wird, war jedenfalls nicht erfolgreich.
„Es ist und bleibt das alte Problem.“, so Gergely Chowanski, Spielertrainer der Wuppertal TITANS. „Wir ziehen die Leistung nicht hundertprozentig durch. Wobei für heute gilt: uns hat dann auch einfach das Quäntchen Glück gefehlt.“
Wie der Totaleinbruch der Wuppertal TITANS im dritten Satz zu erklären ist blieb nach Chowanski offen. „Ich kann mir das nicht so wirklich erklären. Es war mit einem Schlag nach zwei tollen Sätzen plötzlich so, als stünde gar keiner mehr auf dem Feld.“ Umso ärgerlicher, als das die Mannschaft noch nie so nah dran war, einfach mit drei Gewinnsätzen die Begegnung souverän für sich zu entscheiden.
Vor heimischer Kulisse konnten die Wuppertal TITANS nur ein Ergebnis von 2:3 erzielen.
„Wir sind gut ins Spiel gestartet. Aber was im dritten Satz und dann später auch im Tie-Break los war, habe ich selbst nicht verstanden.“, so Peter Lyck-Hansen, Diagonalspieler der TITANS.
Es sei nach wie vor nicht aller Tage Abend. „Ich bin nach wie vor guter Hoffnung, dass wir die Liga halten werden.“, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Erst, wenn klar ist, dass uns das nicht gelingt, denken wir drüber nach, was dann kommt.“ Es gehe zwar nach der Entscheidung der Liga nur noch um einen Absteiger aus drei Clubs. Dennoch wolle man selbst natürlich nicht derjenige sein, so Westhoff weiter. „Natürlich gibt es verschiedenste Zukunftsansätze in der ersten, wie auch in zweiten Liga, Diese müssen aber bis Mitte der Woche abgeschlossen sein, denn dann ist die Beantragung der Lizenz terminiert.“
Dass der Groschen bei der Mannschaft gefallen sei, liest auch Lars Dinglinger, Sportdirektor der TITANS, aus dem Spielverlauf. „Wir haben im Angriff einiges auf die Beine gestellt. Das Team brennt darauf, zu gewinnen und die Liga zu halten. Das hat man im Spiel gegen den VC Bad Dürrenberg das erste Mal nach längerer Zeit klar erkennen können. Leider aber eben nur phasenweise.“
Das Spiel zusammengefasst: 2:3, in Sätzen: 25:19, 25:15, 10:25, 22:25, 10:15, 113 Minuten.
Nächstes Spiel in den Play-Downs am 10. April.
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