Parallel zu den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand (27. bis 29. August) finden auf Kos/Griechenland die U23 Beach-Europameisterschaften (25. bis 28. August) statt.
Die vier Duos Karla Borger/Britta Büthe (TV Villingen/TSV Speyer), Victoria Bieneck/Marika Steinhauff (VC Olympia Berlin), Alexander Walkenhorst/Matthias Penk (Wuppertal Titans/VC Olympia Berlin) und Armin Dollinger/Malte Stiel (Garching/TV Hausen) kämpfen in zwei sehr starken Teilnehmerfeldern um die Medaillen. Eine Wiederholung des historischen Vorjahres-Ergebnisses ist illusorisch: Damals holten die deutschen Beacher zweimal Gold und zweimal Bronze, „das war eine absolute Ausnahme“, meint Bundestrainer Jörg Ahmann.
Im Frauen-Turnier schickt Jörg Ahmann zwei sehr starke, eingespielte Duos an den Start: Borger/Büthe sind in der aktuellen deutschen Rangliste auf sieben geführt und wären wie Bieneck/Steinhauff (Nummer 9) für die DM in Timmendorfer Strand qualifiziert. „Das sind zwei sehr gute Teams, ich hoffe, dass es ein Team in das Halbfinale schafft“, so Ahmann. Büthe holte im vergangenen Jahr Gold mit Julia Großner, Borger Bronze mit Julia Sude. Allerdings ist mit den Tschechinnen Kolocova/Slukova, den Russinnen Ukolova/Vozakova und den Polinnen Brzostek/Sowala harte Konkurrenz am Start.
Im Männer-Turnier verhält es sich bei den deutschen Teams etwas anders, „ich habe bei der Nominierung darauf geachtet, dass wegen der DM möglichst wenig auseinander gerissen wird“, sagt Ahmann. Walkenhorst versucht mit seinem neuen Partner Penk den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, bei der Studenten-WM in diesem Jahr harmonierten beide prächtig und gewannen die Silbermedaille. Die Kombination Dollinger/Stiel rutschte mit viel Glück noch in das Hauptfeld. Ahmann: „Ich hoffe auch bei den Männern auf ein Halbfinale, doch wird das in diesem Jahr erheblich schwieriger, weil einige Teams mit World Tour Erfahrung am Start sind.“ Zu nennen sind die Polen Kadziola/Szalankiewicz, die Italiener Nicolai/Ingrosso oder die Russen Pastukhov/Semenov. Neben den sportlichen Gegnern ist noch eine weitere Komponente zu beachten: „Momentan herrschen auf Kos Temperaturen von knapp unter 40°C, da müssen wir uns eine Spielweise aneignen, die der Hitze angepasst ist“, gibt der Bundestrainer und Olympia-Dritte von 2000 die Devise vor.
Die EM wird zunächst in einer Gruppenphase mit sechs Gruppe á vier Teams ausgetragen, anschließend wird im Doppel-Ko gespielt, d.h. erst bei einer zweiten Niederlage scheidet ein Team aus dem Turnier aus. Für die Runde der besten 16 Teams qualifizieren sich die sechs Gruppenersten und –zweiten sowie die vier besten Gruppendritten.
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