Matthias Penk/Alexander Walkenhorst haben bei der U23 Beach-EM auf Kos/Griechenland die Silbermedaille gewonnen und ein wenig den Titel verloren. Denn beim 0:2 (21-23, 23-25) gegen die Polen Kadziola/Szalankiewicz ließ das deutsche Duo im ersten Satz zwei Satzbälle ungenutzt und gab im zweiten Durchgang eine 10:5-Führung aus der Hand.
Deswegen äußerte sich Bundestrainer Jörg Ahmann auch zwiegespalten: „Sie haben es verschenkt! Beim 20-18 und Punktchance müssen sie einfach den Sack zumachen, und auch ein 10-5 muss eigentlich reichen. Dennoch natürlich eine super Leistung, auch wenn ich im Moment etwas enttäuscht bin.“
Damit verpasste Walkenhorst das Kunststück, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. 2009 hatte er mit Stefan Windscheif triumphiert.
Armin Dollinger/Malte Stiel mussten sich abermals mit dem undankbaren, aber dennoch hervorragenden vierten Platz zufrieden geben. Im „kleinen Finale“ unterlagen sie den Italienern Nicolai/Ingrosso 1:2 (21-19 12-21, 10-15). 2009 hatten sie bei der U21-WM ebenfalls Platz vier belegt. Jörg Ahmann: „Die beiden haben super gespielt und gekämpft. Die Taktik wurde hervorragend umgesetzt, leider hat der eine Italiener im zweiten Satz bei tiefstehener Sonne fünf Asse in Folge serviert. Damit kippte die Partie.“
Die Silbermedaille von Penk/Walkenhorst war die 59 (!) Medaille für den deutschen Nachwuchs in den vergangenen acht Jahren. Im Jahr 2010 war es die vierte Medaille im Nachwuchs-Beach-Bereich. Zuvor hatte es bereits Gold durch Christine Aulenbrock/Cinja Tillmann bei der U20-EM und zweimal Bronze durch Anna Behlen/Anika Krebs (U18-EM) und Lorenz Schümann/Dominik Stork (U19-WM) gegeben.
Im Frauen-Finale setzten sich die „ewigen Zeiten“ Kolocova/Slukova (CZE) souverän gegen ein italienisches Duo durch.
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