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31.08.2011 - DVV-Junioren - Quelle/Autor: DVV

U21 Beach-WM: Start der Qualifikationsturniere in Halifax

Als einer der letzten Höhepunkte dieser Beach-Saison steht die U21-Weltmeisterschaft im kanadischen Halifax an. Unmittelbar nach den Deutschen Meisterschaften ging am Sonntag für die besten deutschen Nachwuchsathleten der Jahrgänge 91/92 die Reise nach Kanada. Unter der Betreuung des Cheftrainers Elmar Harbrecht (Bundestrainer Nachwuchs U20/21) und der Bundesstützpunkttrainer Daniel Krug (OSP Hamburg/Schleswig –Holstein) und Leonard Waligora (OSP Berlin) werden sich jeweils zwei deutsche Teams mit den besten Athleten der Welt ihres Jahrganges messen. Medizinisch betreut werden die Aktiven von Friederike Romberg.

Bei den Frauen starten Viktoria Bieneck/Cinja Tillmann (VC Olympia Berlin/USC Münster) als GER I und Christine Aulenbrock/Isabell Schneider (Hamburger SV/TSV Bayer 04 Leverkusen) als GER II. Bei den Männern starten Philipp Arne Bergmann/Jonas Schröder (VC Olympia Berlin/ TGM Mainz-Gonsenheim) als GER I und Henry Glöckner/ Dominik Stork (VC Olympia Berlin/TSV Grafing) als GER II.

Beide Teams GER I starten im Hauptfeld und beide Teams GER II müssen erst durch die Qualifikation. „Letztendlich darf es keine Rolle spielen, ob die Teams erst durch die Qualifikation müssen oder direkt mit den Poolspielen im Hauptfeld beginnen. Aber dennoch ist es für die jeweiligen Athleten ein hoher Druck sich in den Single Out Spielen (eine Niederlage führt zum Ausscheiden) durchsetzten zu müssen“, so Elmar Harbrecht. „Allerdings bin ich bei den Frauen als auch bei den Männern fest davon überzeugt, dass diese Qualifikation kein Hindernis darstellen dürfte. Mittlerweile sind unserer Athletinnen und Athleten durch eine Betreuung in den Stützpunkten vor allem im athletischen Bereich den hier bisher führenden Nationen ebenbürtig. Sieht man zudem, welche Rolle unsere Athleten bereits in der höchsten deutschen „Liga“ der smart beach tour und in internationalen Turnieren (Isabell und Tine konnten erst vor wenigen Tagen ein internationales Einladungsturnier in Frankreich gewinnen!) spielen, sieht man, wie professionell sich der deutsche Nachwuchs-Beach-Volleyball entwickelt hat“

Die Qualifikation beginnt am Mittwoch, den 31. August. Zu den 20 schon für das Hauptfeld gesetzten Teams kommen über diese Runde vier weitere Teams und komplettieren damit das Turnier. Gespielt wird in Form der Single Elemination. Das heißt, dass jede Niederlage zum Ausscheiden führt.

Im Hauptfeld werden dann sechs Viererpools gebildet. Hieraus kommen dann die jeweils ersten beiden Teams und die vier besten Gruppendritten in die „Endrunde“. Ebenfalls im Single Out wird dann der Weltmeister bestimmt.

Auf Grund der enorm gestiegenen Wertschätzung dieser Weltkämpfe durch die Verbände vieler Nationen ist das Leistungsniveau auf internationalen Nachwuchswettkämpfen deutlich gestiegen. Vor allem auch in der Breite haben in den vergangenen Jahren nur wenige Nationen gezielt diese Turniere dazu genutzt, um junge Toptalente auf den internationalen Erwachsenenbereich vorzubereiten, jedoch tun dies zunehmend mehr Verbände.

„So positiv dieser allgemeine Trend selbstverständlich zu werten ist, bedeutet er andererseits aber auch, dass die früheren Zeiten, in denen Deutschland in den untersten Altersbereichen teilweise sogar mit zwei Teams im Finale stand (Jana Köhler/Laura Ludwig spielten z.B. bei den U18-Europameisterschaften 2003 in Brno (TCH) gegen Julia Sude/Florentina Büttner) wohl nicht mehr für uns zu erreichen sind. Zwar wird es immer wieder Ausnahmeathleten auch in Deutschland geben, die in der Lage sind, um die vorderen Plätze mitzuspielen, dennoch wird ein Erwartungsdruck ähnlicher Erfolge wie in den vergangenen Jahren der aktuellen Situation im internationalen Nachwuchs-Beach-Volleyball nicht mehr gerecht. Umso höher sind dann solche Platzierungen im U18-Bereich von Max Betzin/Max Karpa (Platz 4) bei den diesjährigen Europameisterschaften (Anfang August in Vilnius (LIT) und Lorenz Schümann/Dominik Stork (Platz 3) bei den U20-Europameisterschaften (im Juli in Tel Aviv (ISR) zu bewerten. Es spricht für unser Ausbildungskonzept, junge Spielerinnen und Spieler für eine gezielte Förderung in die Bundesstützpunkte Beach-Volleyball nach Stuttgart, Berlin und Hamburg/Schleswig-Holstein zu holen. Auch die Einbindung in Nachwuchs-Hallenmannschaften wie beispielsweise die der VC Olympia Teams in Berlin und Hamburg ist ein weiterer Schritt einer sinnvollen Ausbildung. Hier steht derzeit der Begriff der „Dualen Ausbildung“ im Fokus aller Bundestrainer im Nachwuchsbereich“, meint Harbrecht.

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