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26.02.2010 - Bundesligen - Quelle/Autor: Malte Missoweit

Volleyball Bundesliga: Sponti und Assisi sollen den Damen helfen

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Foto: Malte Missoweit
Zum ersten Mal führt die Tabelle der zweiten Volleyballbundesliga nach dem letzten Spiel die TG-Damen auf einem Abstiegsplatz. Um diesem wieder zu entsteigen, will das Team um Trainer Dirk Lafarre heute gegen den PSV Chemnitz nach den dringend benötigten Punkten greifen.

Erneut Heimrecht genießen dabei die Biberacherinnen in der Dollingerhalle. In der Vorrundenbegegnung mit dem PSV in Chemnitz musste sich die TG allerdings mit 0:3 geschlagen geben. Vor allem die durchschlagsstarken Außenangreiferinnen Mandy Sohr und Luise Brandt, die noch in der letzten Saison für Erfurt schmetterte, bekam man nicht in den Griff. Nach einer Daumenverletzung und der dadurch bedingten Zwangspause von Josephine Mai darf sich Trainer Andreas Urmann heute über das Comeback seiner Zuspielerin freuen.

Wie auch Biberach, mussten die Damen aus Sachsen in den letzten drei Begegnungen jeweils Niederlagen hinnehmen. Chemnitz allerdings hatte gegen Erfurt, Grimma und Vilsbiburg mit den Spitzenteams der Liga zu kämpfen, die in Biberach in den nächsten Spielen noch erwartet werden. Aber schon der Tabellenplatz der Gäste macht klar, dass auch am heutigen Tag die Rollenverteilung schon vor dem Spiel klar geregelt ist. Derzeit auf dem fünften Platz behauptet sich der Erstligaabsteiger, der den Umbruch im Team nach dem Abstieg offenbar gut weggesteckt hat.

Einiges wegzustecken hat derzeit auch die TG Auswahl um Trainer Lafarre und Co-Trainer Markus Bertele. Vergebene Punkte gegen Mauerstetten und Offenburg, eine deutliche Niederlage gegen den VCO Dresden und auch den andauernden Ausfall von Mittelblockerin Sarah Kreidler gilt es mental hinter sich zu lassen. Getreu dem bekannten Sponti Ausspruch „Du hast keine Chance - nutze sie, “ will die TG aber auch heute versuchen, mit einer Überraschung die Punkte für den nötigen Schritt nach vorne zu sammeln.

Denn an diesem Spieltag stehen gleich einige wichtige Begegnungen an, die für die Mannschaften im Tabellenkeller entscheidend sein könnten. Die mit Biberach punktgleichen Nürnbergerinnen treten am Samstag beim VCO Dresden und am Sonntag gegen den ebenfalls punktgleichen TV Wetter an. Das Tabellenschlusslicht SSV hat mit Erfurt und ebenfalls VCOD ein ganz schweres Wochenende vor sich. Insgesamt also ein spannendes Gefüge, in dem einmal mehr des einen Leid auch des anderen Freud bedeuten wird.

Für die Spielerinnen selbst werden diese Gedanken aber am Samstagabend in den Hindergrund treten, wenn die eigene Begegnung angepfiffen wird. Mit einer konzentrierten Leistung möchte das Team versuchen, das Mögliche rauszuholen um dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen. Denn ob Sponti oder nicht, die weitaus ältere Weisheit sagt: „Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst Du das Unmögliche“ (Franz von Assisi)

Wiederum auf die lautstarke und nimmermüde Anfeuerung der Fans und Zuschauer hoffen die Damen ab 19.30 Uhr in der Dollingerhalle.

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