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27.03.2009 - Bundesligen - Quelle/Autor: Matthias Klee

Volleyball Bundesliga: Spannung bis zum Schluss

… verspricht der letzte Spieltag der Deutschen Volleyball Liga, denn noch existiert für den SCC BERLIN rechnerisch die Möglichkeit, eine bessere Ausgangsposition für die am 05. April beginnenden Play-off-Spiele zu erreichen.

Allerdings kann Berlins Volleyballteam Nr. 1 aus eigener Kraft nichts mehr an seiner aktuellen Tabellenplatzierung ändern. Vielmehr sind die Hauptstädter auf Schützenhilfe des TV Rottenburg und/oder der Netzhoppers Königs Wusterhausen angewiesen. Die beiden Teams treten gegen Meister Friedrichshafen bzw. gegen Tabellenführer Haching an und könnten die Spitzenpositionen am letzten Spieltag noch einmal gründlich durchmischen.

Diese ganzen Spekulationen und möglichen Szenarien sind für SCC-Manager Kaweh Niroomand aber ohne Bedeutung: „Wir müssen erst mal unsere eigenen Aufgaben erledigen, dann schauen wir, was die Konkurrenz macht.“ Denn sollte der SCC sein eigenes Spiel gegen die Wuppertal TITANS am Samstag (28.03. / 19.30 Uhr / Sömmeringhalle / TICKETS) nicht gewinnen können, würde man in jedem Fall auf dem dritten Tabellenplatz verbleiben.

Bei diesem „Spieltag der Entscheidung“ kann SCC-Coach Michael Warm aller Voraussicht nach wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen: „Ich gehe davon aus, dass am Samstag sowohl Felix Fischer nach seiner Erkältung, als auch Mark Dodds wieder ins Geschehen eingreifen können.“

Für die Wuppertaler, die sich nicht mehr für die Play-offs qualifizieren können, hat dieses letzte Spiel der Saison keinen Entscheidungs-Charakter mehr, da bereits am 24. Spieltag der Klassenerhalt durch eine Niederlage des VC Leipzig gegen Generali Haching gesichert wurde. Beeindruckend, wenn man sich die Situation in Wuppertal zu Saisonbeginn vor Augen hält. Nachdem der Club durch den Verlust des früheren Hauptsponsors knapp der Insolvenz entgangen war, musste der Kader stark reduziert werden. Sogar TITANS-Trainer Jens Larsen wurde reaktiviert und streifte sich nach mehrjähriger Pause wieder das Spielertrikot über. Doch sein Team überstand diese schwierigen Monate und schaffte dank kämpferisch guter Leistungen und mit zuletzt vier Siegen aus sieben Spielen den Verbleib in der Eliteliga.

Am vergangenen Samstag wehrten sich die TITANS phasenweise mit aller Kraft gegen den VfB Friedrichshafen, sodass der zweite Durchgang, der mit 39:37 für den Meister endete, zum längsten Satz der aktuellen Saison wurde. „So einfach ist es mit einem Sieg gegen uns eben nicht“, lautete der selbstbewusste Kommentar von Coach Larsen nach dem Spiel.

Sein Gegenüber Michael Warm sieht dies ähnlich und warnt vor dem Gegner aus dem Bergischen Land: „Ich gehe davon aus, dass uns die Wuppertaler erheblich mehr fordern werden, als dies in den letzten beiden Partien der Fall war. Die Saison ist für das Team danach beendet, der Klassenerhalt geschafft und nun kann man locker aufspielen. Für uns gilt weiterhin die Vorgabe, dass wir an unserer Play-off-Form arbeiten wollen.“

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