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28.02.2010 - Bundesligen - Quelle/Autor: Julia Prieler

Volleyball Bundesliga: Platz zwei gesichert!

Mit dem heutigen 3:1-Sieg (25:27; 32:30; 25:19; 25:19) gegen EnBW TV Rottenburg hat sich Generali Haching eine gute Ausgangsposition für die Play-Offs gesichert. Nicht einmal zwei Niederlagen in den noch auszutragenden Partien könnten daran etwas ändern.

Das Spiel gegen den Tabellenvierten, das sogenannte Überraschungsteam der Bundesliga, begann spannend. Haching geriet in Rückstand, schaffte es aber schnell, diesen wieder aufzuholen. Ab da schien dann alles wie gewünscht zu verlaufen. Die Gastgeber, unter ihnen der genesene Sebastian Schwarz, der nach seinem Leistenbruch erstmals wieder in der Stammmannschaft aufgestellt war, bauten ihren Vorsprung zu einer stattlichen 21:15-Führung aus. Aber Rottenburg bewies Sportsgeist und ließ sich nicht so schnell abschreiben. Sie schafften, was keiner für möglich gehalten hätte und arbeiteten sich noch einmal an die Hachinger heran. Die hatten sehr mit Eigenfehlern zu kämpfen und so war die Überraschung perfekt: Dieser Satz ging an Rottenburg.

Haching ging unverändert in den zweiten Satz, hatte aber Schwierigkeiten, ins Spiel zurück zu finden. Die Rottenburger nahmen ihren Schwung des ersten Satzes mit hinüber in den zweiten und gingen zur ersten technischen Auszeit knapp in Führung. Doch das Spiel mit teilweise spektakulären Ballwechseln blieb ausgeglichen, auch wenn Haching immer die Nase vorn behielt, bis zur 21:17-Führung der Gastgeber. Dann gelang den Gästen aus Rottenburg wie schon zuvor die Aufholjagd, zum 25:25-Ausgleich. Doch obwohl ab da eigentlich die Baden-Württemberger die Oberhand hatten, Haching musste sieben Satzbälle abwehren, schaffte das Team um Patrick Steuerwald, den 1:1-Ausgleich herbeizuführen.

Ab dann spielte Haching souveräner. Sie machten deutlich, welche der beiden Mannschaften die Favoritenrolle innehatte und ließen sich weder von teils starken Angriffen der Gegner, noch durch selbstverschuldete Fehler verunsichern. Dritter und vierter Satz gingen verdient an Generali Haching.

So seltsam es klingen mag, der Hachinger Coach Mihai Paduretu, war gar nicht sonderlich traurig über den Verlauf des Spiels. „Ich denke die sieben abgewehrten Satzbälle im zweiten Satz haben gezeigt, wie nervenstark die Jungs eigentlich sind, sowohl mir, als auch den Spielern selbst. Außerdem konnten Schwarz und Dewes wieder zurück in die Mannschaft finden.“ Denn ab sofort ist die Bundesliga so gut wie abgehakt, die ganze Konzentration gilt dem Pokalfinale am nächsten Sonntag, den 7.3. So war es auch sehr wichtig, dass sich keiner der Hachinger Spieler verletzt hat und alle Spieler in Halle dabei sein werden. Inwieweit aber Huib den Boer einsatzfähig sein wird, der sich einen Bänderriss zugezogen hat, ist noch offen.

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