Am 15. Januar (Frauen) und 20. Januar (Männer) blicken die DVV-Frauen bzw. DVV-Männer gespannt nach Ankara/Türkei und Sofia/Bulgarien: Dann finden die Auslosungen zu den europäischen Olympia-Qualifikationen in Ankara (1. bis 6. Mai, vorher war Istanbul als Austragungsort vorgesehen) und Sofia (8. bis 13. Mai) statt.
In beiden Turnieren nehmen jeweils acht Teams teil, der Sieger qualifiziert sich für die Olympischen Spiele in London. Bei den Frauen kämpfen die Nationen aus der Türkei, Serbien, Deutschland, Polen, Russland, Bulgarien, Kroatien und den Niederlanden um das begehrte Ticket, bei den Männern sind Bulgarien, Serbien, Italien, Spanien, Deutschland, Finnland, Slowenien und die Slowakei am Start.
Das Prozedere sieht folgendermaßen aus: Die beiden bestplatzierten Teams der EM werden als Gruppenköpfe gesetzt (Frauen: Serbien und Deutschland, Männer: Serbien und Italien), zudem können Teams, die in der Vor-Olympia-Qualifikation in einem Turnier spielten, in der Gruppenphase nicht aufeinander treffen. Aus den zwei Vierergruppen qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten für das Halbfinale, die Sieger ermitteln den London-Teilnehmer.
Während die DVV-Männer mit dem finalen Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin (8. Bis 10. Juni) auf jeden Fall noch eine weitere Qualifikationsmöglichkeit haben, müssen die DVV-Frauen – wenn sie es in der Türkei nicht schaffen – auf einen Turniersieg von Weltmeister Russland oder Europameister Serbien hoffen. Gewinnt ein anderes Team das Turnier und somit das Olympia-Ticket, haben Margareta Kozuch & Co definitiv keine weitere Qualifikationschance und müssen die Olympischen Spiele vor dem TV erleben.
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