Fünf Bundesligisten hatten in den drei Europapokal-Wettbewerben Heimspiele und wollten sich mit einem Sieg eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel verschaffen. Doch nur der VfB Friedrichshafen konnte das Unterfangen in die Tat umsetzen und mit einem beeindruckenden 3:0 gegen Tours/FRA glänzen. Die vier anderen Klubs unterlagen allesamt und müssen nun auswärts versuchen, das Ganze noch zu drehen.
3100 Zuschauer feierten den VfB Friedrichshafen, der den französischen Tabellenführer aus Tours überraschend in nur drei Sätzen bezwang. Und Gästetrainer Mauricio Paes redete anschließend nicht um den heißen Brei herum: "Der VfB hat gut aufgeschlagen, stark im Angriff agiert und war einfach spielfreudig. Wir haben heute keine Gegenwehr gezeigt."
Gegenwehr kam von Generali Haching gegen den russischen Pokalsieger aus Novosibirsk, aber sie reichte nicht. Vor allem im Block (6:15-Blockpunkte) waren die Russen dem deutschen Pokalsieger deutlich überlegen. Das erkannte auch Mihai Paduretu an: "Der Gegner war heute einfach besser. Für uns ist der Lerneffekt solcher Spiele wichtig. Jetzt bereiten wir uns aufs Rückspiel vor. Vielleicht ist ja noch eine Überraschung drin."
Die wollten auch die Frauen des Dresdner SC im Spiel gegen Russlands Tabellenführer Dinamo Kazan schaffen, doch nach nur 69 Minuten hatte der Spuk ein Ende. Die Russinnen waren dem Bundesligisten in allen Belangen überlegen.
Deutlich knapper - wenn auch ebenfalls in drei Sätzen - unterlag Smart Allianz Stuttgart im Viertelfinale des CEV Cup dem italienischen Spitzenteam aus Urbino. Die Ausgeglichenheit der Italienerinnen - vier Spielerinnen punkteten zweistellig - sowie die bessere Angriffsleistung führten zum Gästesieg.
Der VfB Suhl schien nach einem schwachen Start im Achtelfinal-Hinspiel im Challenge Cup gegen Volley Köniz/SUI doch noch auf die Siegerstraße einbiegen zu können. Ein 0:2-Satzrückstand wurde egalisiert, doch im fünften Satz war das Quäntchen Glück auf Seiten der mit zahlreichen "Legionärinnen" besetzten Schweizer Mannschaft.
Champions League (Achtelfinal-Hinspiel)
Dresdner SC - Dinamo Kazan/RUS 0:3 (12:25, 20:25, 13:25)
VfB Friedrichshafen - Tours VB (FRA) 3:0 (29:27, 25:18, 25:21)
Generali Haching - Lokomotiv Novosibirsk (RUS) 1:3 (19:25, 25:20, 16:25, 23:25)
CEV Cup (Viertelfinal-Hinspiel)
Smart Allianz Stuttgart - Robur Tiboni Urbino/ITA 0:3 (22:25, 21:25, 25:27)
Challenge Cup (Achtelfinal-Hinspiel)
VfB Suhl - Volley Köniz/SUI (Sporthalle Wolfsgrube) 2:3 (18:25, 21:25, 25:21, 25:21, 11:15)
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