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21.11.2008 - Bundesligen - Quelle/Autor: Nina Lemmerz-Sickert

Bundesliga: Nur Sieg der Wuppertal TITANS kann zählen

Wuppertal (21. November, nls) Das vierte Heimspiel der Wuppertal TITANS am Sonntag muss sitzen. „Eine Niederlage können wir uns schlicht nicht erlauben.“, so Chef-Trainer Jens Larsen. „Nicht nur, dass wir zu gut sind, um gegen den Abstieg zu kämpfen, es wird auch irgendwann ein Selbstmotivationsproblem.“

Die Wuppertal TITANS waren im letzen Auswärtsspiel gegen den Aufsteiger Giesen/Hildesheim mit 2:3 gescheitert. Der Trainer war krank und konnte erst ab Mittwoch das Training wieder leiten.

EnBW TV Rottenburg ist mit seinem teilweise neuen Kader gut aufgestellt. Einige Spieler kennen sich auch aus der Saison 2006/2007, aus der Zeit vor dem Abstieg Rottenburgs in die zweite Liga. In dieser Saison ist der TV wieder in der ersten Liga dabei und hat bislang in acht Spielen drei Siege errungen: alle zu Hause. Das letzte Heimspiel konnten die Schwaben nicht für sich entscheiden. Gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau mussten der TSV mit der ersten Heimniederlage auch zu Hause das erste Mal Federn lassen.

„Wir waren gegen Dürrenberg auswärts stark. Aber dass wir damit keine Siegessicherheit gebucht hatten, hat sich ja gezeigt.“ so Gergely Chowanski, Kapitän der Wuppertal TITANS. „Jetzt geht´s um´s Gewinnen.“

Die Pechsträne in Sachen Spielergesundheit beim Gegner des kommenden Sonntag reißt nicht ab. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge fallen Ryan Stafford (Diagonal), Stefan Schneider (Diagonal), Tommy Welz (Zuspieler) und Benny Stefanski (Mittelblocker) verletzungsbedingt aus.

„Wir müssen aus uns schauen und den Heimvorteil von Anfang an voll nutzen.“, so Larsen weiter. „Wenn uns das gelingt, stehen die Chancen gut. Unterm Strich zählt ein Sieg.“

Die Bitte von Hans-Peter Müller-Angstenberger, es mögen sich keine weiteren Spieler verletzen, sei nur allzu verständlich, so Thorsten Westhoff, Manager der Wuppertal TITANS. „Bei einem kleinen Kader wie dem unseren, können wir diesen Wunsch nur allzu gut nachvollziehen, aber wir haben dabei den Trumpf des eingespielten Teams in der Hand.“, so Westhoff weiter. „Mir jedenfalls ist egal, wie unser Team am Sonntag spielt. Gewinnen müssen sie. Ein Klassenerhalt für´s Schön-Spielen gibt es noch nicht.“

Dem gesamten Team ist daher nicht zuletzt die Fangemeinde und die Unterstützung durch alle Besucher des Heimspiels besonders am Herzen gelegen. „Je mehr Wumms die Stimmung in der Halle hat, umso mehr können wir unsere Unterstützung und Motivation im Spiel daraus ziehen. Die Fans wünschen sich einen Sieg und wir wünschen uns die tolle Unterstützung.“, so Chowanski.

Das Heimspiel der Wuppertal TITANS findet am Sonntag, den 23. November mit einem Rahmenprogramm statt. Einlass zum Familientag ist ab 13:30 Uhr, Spielbeginn 15:30 Uhr. Austragungsort ist wie gewohnt die Halle im Bayer-Sportpark, Unten Vorm Steeg.

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