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24.01.2012 - Bundesligen - Quelle/Autor: evivo Düren

Bundesliga: Mit mehr Männern nach Brandenburg

Die Personalsituation am Sonntag war kurz vor Notstand: Beim Spiel gegen den Meister VfB Friedrichshafen (0:3) hatte Volleyball-Bundesligist lediglich einen Auswechselspieler zur Verfügung. Bei der heutigen Abfahrt nach Brandenburg hoffen Spieler und Trainer-Team, dass sich die Situation verbessert. Möglicherweise stehen Düren beim schweren Auswärtsspiel am Mittwoch um 19 Uhr gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee drei Spieler mehr zur Verfügung.

„Das würde unsere Möglichkeiten erweitern“, sagte Trainer Söhnke Hinz. Mit im Bus gen Bestensee sitzen Joe Deimeke, Merten Krüger und Tibor Filho. Deimeke ist nach seiner Fußverletzung zwar noch nicht wieder fit. Gegebenenfalls kann er der Mannschaft aber schon in der Annahme der gegnerischen Aufschläge helfen. Das käme gegen die Netzhoppers gerade recht. „Sie haben mit Sebastian Fuchs und Sebastian Krause zwei Angreifer, die mit großer Konstanz gut aufschlagen“, weiß Söhnke Hinz über den Gegner.
Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Zuspieler Merten Krüger. Die Entzündung an der Hand klingt ab. Ob der Fortschritt bis zum Spiel weit genug vorangeschritten ist bleibt abzuwarten. Bei Tibor Filho, dem neu zum Team gestoßenen Mittelblocker, hofft Düren darauf, dass der Geldverkehr endlich abgeschlossen ist. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte Düren die Gebühren für den internationalen Transfer an den europäischen Verband überwiesen. Eigentlich hätte Filo schon gegen den VfB spielen sollen. „Bis zum Spiel gegen die Netzhoppers sollte aber alles klar sein“, so Hinz.
Die Netzhoppers sind nicht nur mit dem Aufschlag gefährlich. Selbiges gilt für den Angriff, wo die beiden Sebastians ebenfalls zu besten der Liga zählen. In Szene gesetzt werden die Angreifer vom routinierten Regisseur Manuel Rieke, der mittlerweile wieder genesen ist. „Die Netzhoppers sind ein schwerer Brocken“, so Dürens Trainer. Evivo steht unter Druck. Von den verbleibenden sechs Spielen der Normalrunde müssen möglichst viele gewonnen werden, damit der Sprung in die Playoffs noch gelingt. Düren hat die großen Favoriten hinter sich und trifft ab sofort auf Teams auf Augenhöhe, gegen die sich evivo in der Hinrunde allerdings sehr schwer getan hat. Die 1:3-Heimniederlage gegen die Netzhoppers war eines dieser Spiele. „Aber jetzt wird es ernst“, sagte Söhnke Hinz.

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