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25.01.2009 - Bundesligen - Quelle/Autor: evivo Düren

Volleyball Bundesliga: Klares 3:0 für evivo in Wuppertal

Dank einer über weite Strecken fehlerfreien Leistung gewann die Mannschaft von Trainer Sven Anton 25:23, 25:21, 25:17. Düren spielte konzentriert und geduldig und wurde dafür belohnt. Wuppertal kämpfte, produzierte in den Endphasen der Sätze vor allem im Aufschlag aber zu viele Fehler, um Düren in Bedrängnis zu bringen.

Düren blieb mit seinem Service auch nicht fehlerfrei. Allerdings erzielte evivo mit seinem Aufschlagspiel mehr Wirkung als der Gegner. "Wenig Fehler zu machen ist das A und O beim Volleyball. Das haben wir gegen Bad Dürrenberg gezeigt und jetzt wieder. Und deswegen haben wir beide Spiele gewonnen", fasste Anton nach der Partie zusammen.

Seine Mannschaft startete gut in die Partie. Düren zeigte sich in den Grundelementen sicherer, während Wuppertal mit einer wackligen Annahme zu kämpfen hatte. Die Mannschaft um Spielmacher Ilja Wiederschein nutzte die sich ihr bietenden Chancen, bei eigenem Aufschlag erfolgreich anzugreifen und lag folgerichtig 8:5 und 20:16 in Führung. Die Spannung ließ etwas nach, auf der anderen Seite schlug Lars Dinglinger gut auf. Und dann konnte Düren beim Stand von 21:20 froh sein, dass Heriberto Quero den Gegenangriff der Wuppertaler auf den Boden blockte und damit den entscheidenden Vorsprung herausholte.

Satz zwei begann ähnlich. Nach einem 0:2-Rückstand servierte Niklas Rademacher stark, die Annahme der Gastgeber wackelte und Heriberto Quero verwandelte die Möglichkeiten zum Gegenangriff sicher. 8:6 und 15:12 lag Düren vorne. Erneut Rademacher am Aufschlag und diesmal Sven Dick im Angriff schraubten das Ergebnis auf 20:15 hoch. Die Titans wehrten sich, kamen auf 23:21 heran, weil sie Queros Angriff verteidigen konnten. Trotzdem hieß es am Ende 25:21 für Düren, da Rademacher die Punktballchance nutzte, indem er seinen Angriff auf die Seitenauslinie setzte.

Das Bild änderte sich nicht. Wuppertal produzierte im Aufschlag zu viele Fehler, um Düren gefährlich zu werden. Dazu kamen starke Blockpunkte von Rademacher und Wiederschein sowie zwei direkte Aufschlagpunkte des eingewechselten Ex-Wuppertalers Sebastian Kühner, die den dritten Satz und das Spiel mit 25:17 sicherten.

"Wir sind gut genug, um die Fehler des Gegners zu nutzen", sagte Sven Anton nach der Partie. "Wir müssen nur geduldig und konzentriert spielen." Geduldig bedeutet, druckvoll aufzuschlagen ohne zu hohes Risiko zu wählen und dann darauf zu warten, dass die eigene Block- und Feldabwehr die Angriffe der Gegner verteidigen kann. Diese Rechnung ist in Wuppertal aufgegangen, weil Düren sowohl aus dem Komplex 1 (Angriff bei Aufschlag Gegner) als auch aus dem Komplex 2 (Angriffschance bei eigenem Aufschlag) sicher punktete. 25 Zähler verbuchte Heriberto Quero, 14 waren bei Niklas Rademacher und elf bei Sven Dick.

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