Christiane Fürst hat eine wahrlich traumhafte erste Saison im Ausland beendet: Die Mittelblockerin gewann mit ihrem Verein Pesaro nach einer 3:0-Finalserie gegen Perugia die italienische Meisterschaft.
Bereits der „erste Matchball“ wurde verwandelt, Pesaro siegte in Perugia mit 3:2 (25-18, 19-25, 17-25, 25-17, 15-12). Fürst hatte großen Anteil am Sieg, steuerte starke 13 Punkte bei, fünf davon allein im Block. Hanka Pachale auf Seiten Perugias spielte nicht schlecht und machte elf Zähler, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern. Da Fürst zuvor bereits den CEV-Pokal gewonnen hatte, feierte sie eine nahezu perfekte Saison. Das „Tripple“ wurde nur ganz knapp verpasst, im italienischen Pokalfinale musste sich Pesaro 2:3 Bergamo (mit Angelina Grün) geschlagen geben. Doch auch Pachale kann mit ihrer Saison zufrieden sein: Schließlich gelingt ein Sieg in der Champions League nicht alle Tage.
Den Sieg in der Champions League hat Jochen Schöps schon in der Tasche, den Gewinn der russischen Meisterschaft jedoch nicht. Im dritten Spiel der Finalserie gegen Moskau gab es eine 1:3-Niederlage (15-25, 21-25, 25-17, 21-25), Odintsovo liegt nun mit 1:2-Partien zurück. Bereits am 29. April folgt das vierte Finale (in Moskau), gewinnt Moskau, ist die Serie beendet.
Eine perfekte Saison legte Manfred Steinbeißer, ehemaliger Junioren-Nationaltrainer, in Litauen hin: Mit seinem Klub Flamingo Volley gewann er das Double aus Pokal und Meisterschaft. Nach dem Pokalsieg gewann das Team aus der Hauptstadt Vilnius im Finale der Meisterschaft gegen den langjährigen Meister Oklikema mit 2:1-Spielen. Damit wurde das Ziel, sich für den europäischen Challenge Cup zu qualifizieren, erreicht. Trotz des Erfolges ist ein Verbleib Steinbeißers und das Existieren des Klubs fraglich, da den Klub finanzielle Sorgen plagen.
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