(gk). Die Formkurve beim Volleyball-Bundesligisten FTSV Straubing zeigt deutlich nach oben. Auch wenn das Team von Trainer Mathias Eichinger beim Tabellendritten TG Bad Soden mit 2:3 verlor, so ist doch zu erkennen, dass es für die Straubingerinnen wieder aufwärts geht.
Die Partie im Taunus begann, wie bereits das Hinspiel im Herbst in Straubing. Die TG Bad Soden begann druckvoll und zog gleich zu Satzbeginn davon. Spielertrainerin Elena Kiesling und Co ließen dem von Verletzungen geplagten Team (Zuspielerin Martina Novotna) keine wirkliche Chance. Dementsprechend deutlich gingen die Sätze eins und zwei mit 20:25 und 19:25 an die Damen aus Hessen.
Fortan spielte jedoch der FTSV Straubing beim Tabellendritten auf Augenhöhe. Es entwickelte sich ein hochdramatischer dritter Satz. In diesem behielt der FTSV am Ende die besseren Nerven und sicherte sich den Satz verdient mit 28:26. Vom Satzerfolg zusätzlich motiviert drehten die Straubingerinnen im vierten Satz mächtig auf. Am Ende des Satzes hatten sie sich einen Vorsprung von sieben Punkten erspielt (25:18) und den Tie-Break erzwungen.
Dieser blieb bis zum Stand von 7:7 ausgeglichen. Danach setzte sich aber die etwas größere Bundesliga-Erfahrung der Bad Sonderinnen durch. Die Hessen setzten sich erstmals ab. Der FTSV kam zwar noch einmal auf 11:12 heran. Danach machte aber Bad Soden drei Punkte am Stück und sicherte sich den Sieg in eigener Halle (11:15).
Somit musste der FTSV Straubing zwar ohne Punkte die Rückreise nach Niederbayern antreten. Doch bleibt die Zuversicht, dass man wieder in der Lage ist die Topteams der Liga mehr als nur ein bisschen zu ärgern. Deshalb zeigte sich auch FTSV Trainer Mathias Eichinger nicht ganz unzufrieden nach dem Spiel: „Es war sensationell, wie sich die Mädels nach dem zweiten Satz zurückgekämpft haben“, so der Coach. „Im fünften Satz haben wir dann zwei drei Fehler zu viel gemacht und Bad Soden hat verdient gewonnen. In der Partie kam auch FTSV Nachwuchsmittelblockerin Nora Ismaili zum Einsatz. Sie wurde von Eichinger im zweiten Satz eingewechselt und durfte dann durchspielen. „Nora hat ihre Sache gut gemacht“, freute sich Eichinger über die Leistung der U20 Spielerin. Insgesamt fällt sein Fazit auch positiv aus: „Meine Mannschaft hat eine deutliche Reaktion auf die Leistung gegen Vilsbiburg gezeigt. Darauf lässt sich aufbauen!“Diese Erkenntnis und die Gewissheit, dass am Samstag gegen Spitzenreiter Grimma wieder zahlreiche Fans ihr Team unterstützen werden sollte die Straubingerinnen positiv stimmen für die kommende Trainingswoche.
Schnuppertag vor dem Grimma-Spiel
Vor dem Spiel gegen den Tabellenführer bastelt der FTSV an seiner Zukunft. Die Nachwuchsabteilung hat zum Schnuppertag in die Sporthalle der Josefsschule eingeladen. Von 13-16 Uhr haben Mädels der Jahrgänge 2001 und jünger die Chance, die Sportart Volleyball kennen zu lernen. Allen teilnehmenden Mädchen und deren Eltern erhalten im Anschluss an den Schnuppertag freien Eintritt zum Spiel des FTSV gegen Grimma.
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