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29.01.2012 - PSV-Eutin - Quelle/Autor: Yvonne Staack

Eutiner Volleyballerinnen erhalten Chancen auf den Landesligatitel

Sowohl gegen den Lübecker TS 2 als auch gegen TSV Vorwärts Hademarschen gaben die PSV-Damen zwar jeweils den 3. Satz ab, setzten sich am Ende aber zweimal mit 3:1 gegen Lübeck (25:9, 25:23, 25:27, 25:23) und gegen den TSV Hademarschen (25:12, 25:18, 24:26, 25:19) durch.

Gegen die Gäste aus der Marzipanstadt zeigte Eutin mit 25:9 gleich im ersten Satz, dass sein Leit­spruch „was wollen wir? – gewinnen!“ ernst gemeint war. Im 2. Durchgang kam Lübeck aber besser ins Spiel und lag über weite Strecken mit 1 oder 2 Punkten vorne. Erst durch eine Angabenserie von Iris Bennühr ging der PSV mit 23:20 in Führung. Überlegene Blockarbeit von Annette Lamp über die Mittelposition und eine gute Feldabwehr waren die Grundlage dafür, dass die Eutinerinnen weiter gut aufbauen konnten; und Petra Zimmermann setzte mit einem Außenangriff den finalen Punkt zum 25:23 Satzgewinn. Im 3. Durchgang zog Lübeck zunächst auf 8:2 davon, bevor Angaben von Annette Lamp und druckvolle Angriffe von Wiebke Büchner über die Mitte Eutin wieder auf 7:8 heranbrachten. Trotz einer 23:21 Führung und einem Satzball bei 25:24 gelang es dem PSV jedoch nicht, den nötigen 2-Punkte-Vorsprung zu erreichen. Mit 25:27 ging dieser Satz letztlich verdient an die Gäste. Im 4. Satz erzielten erneut Aufschläge von Wiebke Büchner und Iris Bennühr die erste deutliche Führung mit 19:13. Dennoch machte es der PSV noch einmal spannend und ließ Lübeck bis auf 22:23 herankommen. Schließlich gelang Eutin nach über 1,5 Stunden Spielzeit aber doch der siegreiche 25. Punkt mit einem direkten Blockerfolg von Juliane Sevecke und Annette Lamp.
Im 2. Spiel gegen den TSV Hademarschen begannen die PSV-Damen erneut mit viel Schwung und erzielten mit 7 Aufschlägen von Diagonalspielerin Yvonne Staack die erste deutliche Führung mit 14:8. Sonja Dielewski, die nach langer Verletzungspause ins Eutiner Team zurückkehrte, gelang ebenfalls eine Angabenserie und machte nach der Rotation zum 19:12 die fehlenden 6 Punkte fast im Alleingang. Der 2. Satz wurde dominiert von druckvollen Angriffen von Kathrin Linke über die Außenposition und einer überragenden Feldabwehr von Libero Linda Frenzel, die im Verlauf des Spiels immer mehr Angriffe und gelegte Bälle der Gegnerinnen aus der hinteren Feldhälfte vom Boden „kratzte“. Zusammen mit einer erneuten „Dielewski-Serie“ ließ sich der PSV auch diesen Satz nicht nehmen und gewann mit 25:18. Auch zu Beginn des 3. Durchgangs dominierten die Gastgeberinnen das Spiel vor allem am Netz; ließen sich dann aber durch die immer häufiger hinter den Block gelegten Bälle etwas aus dem Konzept bringen. Ungenauigkeiten in der Eutiner Annahme brachten den Ausgleich zum 22:22. Erneut musste der PSV trotz Satzball (24:23) diesen Satz schließlich abgeben (24:26). Eutin startete mit einer 3:0-Führung in den 4. Satz und baute diese nach Sprungaufschlägen von Kathrin Linke auf 10:6 aus. Auch auf gelegte Bälle reagierte die Eutiner Blocksicherung (Yvonne Staack, Iris Bennühr und nicht zuletzt Libero Linda Frenzel) nun besser und erhielt sich damit Angriffschancen, die vor allem der Mittelangriff (Wiebke Büchner) nutzte. Juliane Sevecke am Aufschlag erhöhte auf 21:15, doch Hademarschen gab noch nicht auf. Lange Ballwechsel, bei denen der PSV seine Überlegenheit am Netz schließlich in Punkte umsetzen konnte, prägten die Schlussphase dieses Spiels, das die Gastgeber schließlich mit einem Diagonalangriff in die hintere rechte Spielfeldecke mit 25:19 für sich entschieden.
Da auch Eidertal/Molfsee erwartungsgemäß punktete, bleiben die Eutiner Damen mit 20:2 Punkten auf Rang 2 der Landesliga. Am nächsten Spieltag steigt das vorentscheidende „Finale“ der beiden Titelanwärter: am 18. Februar 2012 ist der PSV Eutin zu Gast bei Tabellenführer Eidertal/Molfsee.
Der PSV Eutin spielte mit: Meike Wohlfahrt, Juliane Sevecke (Zuspiel), Yvonne Staack, Britta Benthien (Diagonal), Kathrin Linke, Iris Bennühr, Petra Zimmermann (Außenangriff), Wiebke Büchner, Annette Lamp, Sonja Dielewski (Mittelblock) sowie Linda Frenzel (Libero).

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